Politik

Wird Nordrhein-Westfalen erster Kalifat-Staat für die Türken?

Wird der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim womöglich vielleicht in einer Doppelfunktion schon bald auch Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen? Erst letztes Wochenende warb er wie selbstverständlich und wie mittlerweile auch unzählige, türkische Polit – Veranstaltungen vor ihm, vor zigtausenen seiner begeisterten Landsleuten in der Oberhausener Arena für die Zustimmung einer Verfassungsänderung in der Türkei.

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Schon im März kommt der nächste hochrangige Politiker, Recep Erdogan, der türkische Staatschef, wieder nach Deutschland und will bei seinem Auftritt in Nordrhein-Westfalen für ein von ihm favorisiertes Präsidialsystem werben. Mit ihm und anderen Politikern „erfreuen“ sich bei den in Deutschland lebenden Türken anschließend, gewalttätige Demonstrationen,  großer Beliebtheit, so der Eindruck. Ob in Hannover, Stuttgart,  in Hamburg, oder eben in Köln. Wenn Muslime auftreten, ist die Gewalt bekanntlich nicht weit. Die Deutschen fragen sich langsam aber sicher, ob nicht die Türkei schon Hoheitsrechte an Nordrhein-Westfalen besitzt? Parallelgesellschaften und eine wachsende Zahl von No-Go-Areas sprechen nicht nur in Nordrhein-Westfalen eine eindeutige Sprache.

Viertel mit Chinesen nennt man „China-Town“
Viertel mit Japanern nennt man „Little Tokyo“
Viertel mit Italienern nennt man „Little Italy“
Viertel mit Türken nennt man “ No-Go-Area“

Haufiger als von deutschen Politikern, finden in NRW in regelmäßigen Abständen Veranstaltungen von türkischen Politikern statt. Ist Hannelore Kraft noch Ministerpräsidentin von NRW, oder nimmt der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim schon die Amtsgeschäfte in Nordrhein-Westfalens wahr, …parallel zu seinem Ministerpräsidenten Job in Ankara? Ist Hannelore Kraft in NRW nur eine Alibi-Politikerin für die Türkei?

Jetzt wird es aber richtig spannend. Spitzeldienste für die türkischen Behörden. Das beherrschen deutsche Sozis und Linke bekanntermaßen aus dem Effeff:

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in NRW teilte der „WAZ“ mit, dass es Ende Januar Infoveranstaltungen in mehreren Konsulaten gegeben habe. So seien in Düsseldorf, Essen, Köln und Münster Lehrer- und Elternvereine gemeinsam mit Imamen eingeladen worden.

„Wie wir haben aus unterschiedlichen Quellen erfahren, wurden die Teilnehmer dazu angehalten, den Generalkonsulaten jede Kritik an der türkischen Regierung, die in NRW-Schulen beobachtet wird, zu melden. Schüler sollen sogar ihre Lehrer filmen und die Aufnahmen an türkische Behörden weiterleiten“, sagte GEW-Landesvize Sebastian Krebs der Zeitung.

„Stark nationalistische“ Jahrespläne

Die Spitzeldienste sollen sich nicht nur auf den Türkisch- und Islamunterricht gerichtet haben, sondern vielmehr fächerübergreifend. Die Lehrer, die zur Veranstaltung in das türkische Konsulat in Düsseldorf eingeladen waren, hätten sich angeblich geweigert, ihre Schulen und Kollegen auszuspionieren, berichtet die Zeitung.

Die  GEW kritisierte zwar die „Jahrespläne für das Unterrichtsfach Türkisch und türkische Kultur“,  die die Konsulate herausgegeben haben.  Überzeugen konnte ihre Kritik aber nicht. Diese sind natürlich „stark türkisch-nationalistisch gefärbt“.

Schon seit Jahren solche Veranstaltungen. Einfach Unglaublich was sich die Deutschen alles bieten lassen

Die Türkische Gemeinde in Deutschland (TGD) kündigte am Freitag an, sie wolle in  400 Veranstaltungen in Deutschland gegen die Verfassungsreform in der Türkei werben.

Die Konsulate haben sich bisher nicht zu den Vorwürfen geäußert. Der Vorsitzende des Dachverbands der Türkischen Elternvereine in Deutschland, Ali Sak, erklärte, dass seit Jahren Veranstaltungen zu Bildungsfragen in den türkischen Konsulaten organisiert würden. Ein Grund dafür sei, dass viele türkische Eltern bestürzt darüber seien, dass die Politik aus Ankara im Unterricht schlecht dargestellt werde.

Die Vorwürfe sind der nordrhein-westfälischen Landesregierung seit Mitte Februar bekannt. Ein Sprecher des Schulministeriums sagte, dass die Justiz und Sicherheitsbehörden informiert seien. Sollten dich die Vorwürfe bestätigen, wäre das „absolut inakzeptabel“, meinte Staatssekretär Ludwig Hecke.

„Inakzekptabel „,  was für ein angsteinflössendes Wort eines Qualitätspolitikers wie Ludwig Hecke. Da freuen wir uns doch beinahe schon auf den Besuch von Herrn Erdogan. Der redet wenigstens Tacheles.

Gaby Kraal für den Schlüsselkindblog

Foto : rp-online

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3 replies »

  1. Hallo Gaby!

    In Deutschland leben viele Türken.Die meisten leben hier absolut unauffällig,friedlich,freundlich und sehr gerne!

    Was Ylderim und Erdowahn nicht passt,das sehr viele Türken lieber Deutsche geworden sind und mit uns wirklich in guter Nachbarschaft und zum Missfallen Erdolfs sogar in Freunschaft hier leben.

    Es ist zumeist nur der Teil der Türken der zu den Veranstaltungen des Despoten geht,der hier nichts geworden ist und niemals etwas wird.
    Die sollten wir aus dem Land zurück in die Türkei jagen,da können sie jeden Tag Fähnchen schwenken und dem Untergang mit Erdolf zuversichtlich ins Auge schauen!

    Ein Kalifat in NRW wird es wohl nicht geben,da sind sogar die meisten hier lebenden Türken dagegen!

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