Gesellschaft

Zebrastreifen- Verkehrssicherheit kann so simpel wie effektiv sein

Achtung Autofahrer, was ist da los? Aus der Straße ragen dreidimensionale Zebrastreifen und die Menschen, die darüber laufen, scheinen zu schweben. Wird es hier für das geliebte Auto womöglich ungemütlich, diesen Zebrastreifen zu ignorieren und wie gewohnt einfach „drüberzubrettern“?

Im Video gibt es bereits einen guten Eindruck, wie man einem beliebten Verkehrsverstoß, das Ignorieren von Zebrastreifen, mit einem simplen Trick, entgegentreten kann. In der isländischen Stadt Ísafjörður, werden die neuen Zebrastreifen jetzt getestet.

Und richtig, in dem Video ist zu sehen, was da wirklich geschieht. Die Streifen sind nur aufgemalt. Allerdings mit so geschickten Schattierungen und Grautönen, dass eine optische Täuschung entsteht.

Gut von Weitem sichtbar, ragen dank des 3D-Effekts die weißen Zebra-Streifen, die hier als Balken wahrgenommen werden, aus der Straße heraus und werden ganz sicher die Autofahrer dazu animieren, ihr Tempo zu drosseln. Je näher dann der Autofahrer sich dem Zebrastreifen nähert, desto schwächer wird der Effekt und die Blöcke „versinken“ quasi wieder in die Straße. Wer allerdings diese Fußgängerquerung weiterhin wie gehabt ignorieren möchte, dem bleibt beim „drüberbrettern“, ein mulmiges Gefühl. Vielleicht überlegt sich der Fahrer dann spätestens beim zweiten Male, sein Tempo zu drosseln und Passanten somit sicher die Straße gewähren zu lassen.

Wie beeindruckend 3-dimensionale Streetart sein kann, daher hat auch Ralf Trylla, ein Umweltbeauftragter aus Island, der für dieses Projekt verantwortlich ist, seine Idee, zeigt ein kleiner Einblick in die Gallerie, internationaler Streetart Künstler.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Wir denken, dass dieses isländische Projekt für dreidimensionale Zebrastreifen auch für Deutschland vorstellbar und auch realisierbar sein kann. Wir sind gespannt, ob es dazu kommen wird.

 

Redaktion

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2 replies »

  1. Gemäß dem Video vermittelt der erste Eindruck tatsächlich eine höhere Wahrnehmbarkeit der Fußgänger, die wiederum aus dem höheren Informationsgehalt resultieren dürfte. Reizüberflutung führt jedoch schnell zu Ermüdungserscheinungen. In Folge dessen blendet das Hirn regelmäßig ein Zuviel an wiederholten Informationen aus, was als Rindenblindheit bzw. gewohnheitsmäßige Ignoranz bekannt ist, wobei hier vermutlich das räumliche Sehvermögen zuerst nachlässt. Es ist deshalb nicht abwegig, dass der Knirps auf seinem Fahrrad im Gegenverkehr am Ende des Videos bereits das erste Opfer dessen werden könnte, weil er hinter den hervorgehobenen Passanten schlicht übersehen wurde. Der Gestaltungsvorschlag sollte daher erstmal ausgiebig an Fahrsimulatoren getestet werden, bevor Blut fließt.

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  2. Ich verbuche das als Gag.
    Der 3-D Effekt tritt nur aus einer Richtung ein.
    Kommt das Auto aus der anderen Richtung ist nicht mal der Zebrastreifen als Zebrastreifen eindeutig zu erkennen.

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