Politik

Also doch! Muss Petry Anklage wegen Wähler Täuschung fürchten?

Nach ihrem Austritt aus der AfD-Bundestagsfraktion kündigte Frauke Petry die Gründung einer neuen Partei an. Der Schlüsselkindblog berichtete früh über den „Trojaner Petry“  Die Gründung soll also doch wie vorab vermutet, bereits vor der Bundestagswahl erfolgt sein – jetzt wurde auch der Name der Partei bestätigt.

Am Tag nach der Bundestagswahl war Frauke Petry aus der AfD- Bundestagsfraktion ausgetreten, wenig später hatte sie auch ihren Parteiaustritt angekündigt. Schnell wurde klar, dass die ehemalige Parteichefin die Gründung einer eigenen, (konservativen) Partei verfolgte. Den Namen dieser neuen Partei „Die Blauen“ leugnete Petry zunächst. Jetzt berichtet die „Bild“-Zeitung, dass der Name tatsächlich feststeht. Demnach soll sie wie schon im Artikel vom 27.09. vermutet, jetzt ein wenig abgewandelt „Die Blaue Partei“ heißen. Bereits am 17. September, also eine Woche vor Petrys Fraktionsaustritt, soll dem Bundeswahlleiter die Gründung dieser Partei mitgeteilt worden sein.

Der Fall Petry:  mehr zu den Hintergründen lesen Sie auf dem Schlüsselkindblog 20171010_215015
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Redaktion

Titelfoto:dpa

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18 replies »

  1. Petry Heil!
    Dieser Fisch ist zu gross für sie!
    Wahrscheinlich wollen Frau Dr. Petry und Herr Pretzel mit ihren nun ergatterten Doppelmandaten ihre persönliche finanzielle Zukunft sichern und zeitnah das unbeschwerte Leben sehr gut alimentierter Frührentner in vollen Zügen geniessen.

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    • Evi Dent
      Genau so ist es auch. Hans- Olaf Henkel hat vor geraumer Zeit in einem Interview gesagt, Petry sei pleite , eine Firma in den Sand gesetzt. Ihr ominöser „neuer“ Partner ist kein bisschen besser.Der hat in seiner Heimat NRW einen ganz besonderen Ruf. Da kommen die Bundestagsmandate mit all ihren Privilegien gerade recht. Denen ging es nie auch nur im Geringsten um Parteipolitik. Die haben sich privat saniert. Pretzell ist im übrigen noch in einer anderen Partei, der ENF und hat einen Sitz im Europäischen Parlament. Damit haben sie sich einen guten Platz an den Trögen gesichert.

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  2. Es gibt fachliche Aufgaben und konkrete Herausforderungen, die kunstfertigen Sachverstand fordern. Das bedarf keiner demokratischen Abstimmung und verlangt keinen Konsens, sondern beherzte Entscheidungskraft und Mut, ein Problem zu lösen.

    Es ist wirklich absurd: Wie kann ein Club engstirniger Ideologen, meist Männer, sich anmaßen, für eine ganze Nation zu wirken, wenn sie zahlenmäßig weniger als ein Prozent der Bevölkerung repräsentieren?

    Ein Parteiprogramm ist ein Relikt aus vergangenen Jahrzehnten ohne Bezug zur Gegenwart, verfremdet durch Machtkämpfe und langwierige Abstimmungsprozesse.

    Wie sinnlos eine Parteigründung ist, zeigen die systematischen Unterwanderungen mit anschließender Aufspaltung der Kleinparteien zu bedeutungsarmen Splittergruppen. Zum Zwecke der Polarisierung der Zivilgesellschaft dienen Lohnschreiber bei den Antifas und bei den Neonazis, die die Begriffe „national“ und „nationalistisch“ sinngleich verwenden, was sprachlich falsch ist. Aber der deutsche Michel ist einfach zu verblödet, um das zu raffen.

    Wer verfolgt Lobbyismus auf Kosten der Allgemeinheit und gebrochene Wahlversprechen aufgrund von Koalitionsvereinbarungen, die dem Wählerwillen zuwiderlaufen? Warum befinden sich so viele Mandatsträger in einer sogenannten „Opposition“, wenn sie doch direkt gewählt wurden oder auf einer Parteiliste standen?

    Den Lobbyismus in seinem Lauf
    hält weder Ochs noch Esel auf.
    Hans Kolpak am 19. Dezember 2016

    Seitens der BRD wird die Zeit des Deutschen Reiches, die Adolf Hitler als Reichskanzler bestritt, genauso wie die Deutsche Demokratische Republik als Unrechtsstaat befunden. Da sei die Frage erlaubt, welches Gebilde sich solcherlei eventuell eines Tages herausnehmen mag, um den Stab über die Bundesrepublik Deutschland zu brechen.

    Welche Staatsform wurde mit der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 eingeführt? Keine? Ach so …. Und welche Gesetze aus der Zeit von 1933 bis 1945 gelten heute noch? Ach so, viele? Na dann …

    Oswald Spengler, Neubau des Deutschen Reiches, 1924, in: Politische Schriften, S. 193-194
    (Dikatur des Parteiklüngels …) …. Aus der Angst um den Beuteanteil entstand auf dem großherzoglichen Samtsesseln und in den Kneipen von Weimar die deutsche Republik, keine Staatsform, sondern eine Firma. In ihren Satzungen ist nicht vom Volk die Rede, sondern von Parteien; nicht von Macht, von Ehre und Größe, sondern von Parteien. Wir haben kein Vaterland mehr, sondern Parteien; keine Rechte, sondern Parteien; kein Ziel, keine Zukunft mehr, sondern Interessen von Parteien.

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    • Danke für den guten Kommentar Herr Kolpak. Dem kann ich nur beipflichten.

      Die Parteien, bzw. die Politiker sind heute die neuen Aristokraten, nur wesentlich verschlagener und brutaler, als die von den damaligen Sozialisten abgeschafte Aristokratie

      Ein hoher Preis, aber eine zivilisierte Gesellschaft kann für die Zukunft nur mit einem absoluten Parteien Verbot einhergehen. Fachleute und unabhängige transparente Gremien sollten ausschließlich zum Wohle des Volkes eine Staatengemeinschaft lenken. Niemand sonst

      „Wir haben kein Vaterland mehr, sondern Parteien; keine Rechte, sondern Parteien; kein Ziel, keine Zukunft mehr, sondern Interessen von Parteien.“

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      • Danke Frau Kraal. Laut Parteien Gesetz wirken die Parteien bei der Willensbildung des Volkes mit.Sie wirken mit, sie sind aber nicht die Repräsentanz des Volkes.Die Parteien haben sich zu einem Krebsgeschwür ,das in alle Organe des Demos befallen hat, entwickelt. ( v. Arnim: Der Staat als Beute).
        In der AFD habe ich keine Stürme der Begeisterung ausgelöst, als ich in einem Vortrag die Abschaffung
        s ä m t l i c h e r Parteien gefordert habe.
        Anders als Sie sehe ich aber nicht die Fachleute und Gremien als die, die das Wohl des Volkes in die Hand bekommen sollten. Diese “ FACHLEUTE UND GREMMIEN “ zerstören soeben unser Land.
        N EIN , NEIN und nochmals NEIN. Das Volk und nur das Volk entscheide über seinen Weg. So, wie das Wort
        DEMOS KRATEIN fordert. Das Parlament, das sich selbst atomisiert hat, ist der Beweis.
        Lösunung : anstehende Probleme werden mit pro und contra von widerstreitenden Fachleuten präsentiert, das Demos kann sich informieren undd digital abstimmen. Geht nur in der „kleinen Schweiz “ ?
        Nein, hier auch!!! Nur das Parteiengesindel und Profiteure stehen hier im Weg.
        Der D I G I T A L E V O L K S EN T S C H E I D ist unsere Zukunft. Alles easy organisierbar.

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  3. Das sehe ich ganz anders. Fachleute hatten bisher das Sagen und haben das Land komplett an die Wand gefahren. Wollen sie genau diese Leute auch in Zukunft an der Spitze haben? Fachleute sind Spezialisten die zu wenig frische Luft bekommen und keinen Kontakt zur Basis haben. Mehr Wirtschaftsexperten denn Diplomaten. Fachleute sollten in der Politik der Zukunft nur eine beratende Rolle einnehmen. Nach meinem Dafürhalten gehören die eher in ein Ingenieursbüro als in den Staatsdienst.

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    • Das sind Fachleute? Im Bundestag sitzen ausnahmslos Juristen und Lehrer. Die haben von Tuten und Blasen keine, oder allerhöchstens im Sinne des Wortes vielleicht eine Vorstellung. Dann gibt es die Abgeordneten die in ihrem Leben noch nie gearbeitet haben. Andrea Nahles sagt Ihnen etwas? Oder auch Nils Annen, ein Spd- Nachrücker und ebenfalls ein Nichtsnutz, der für seine Politkarriere von den Parteikollegen gezwungen wurde, doch zum 40. endlich sein seit Jahrzehnten abgebrochenes Studium zuende zu führen. Nie gearbeitet. – oder die Damen und Herren, ehemals enge Vertraute der Kanzlerin die mit falschen akademischen Graden Kompetenz vortäuschen? Ich rede von Fachleuten(!)

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      • Gaby
        Klasse, chapeau !
        Chillor
        Ich hätte noch die grüne Spitzentruppe zu nennen. Deren Vitas sind auch nur zum Wegwerfen. Keine ordentliche Ausbildung, nichts zu Ende gebracht, abgebrochene Studien. Teilweise privat hochverschuldet, somit angreifbar und erpressbar. Fachleute eben, ausgewiesene Fachleute. Solche brauchen wir und wir haben sie.
        Gaby hat vollkommen recht, Winkeladvokaten und Lehrer, ich darf noch ergänzen: Nichtsnutze, Studienabbrecher, ehemalige Mitglieder von linken, roten Organisationen, die Gewalt gegen den Staat verherrlichten, Steinewerfer etc.
        Berthold Brecht hatte so recht: man kann gar nicht so viel fressen, wie man kotzen möchte.

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  4. Petry hat die AfD nach rechts gelotst, um einen Grund nennen zu können für ihren Verrat und den der Mitläufer. Beginn dieses Verrats spätestens zum Parteitag im Frühjahr in Köln. Diese Aktion ist nicht ohne ihren Gatten Pretzell denkbar, dem sie hündisch ergeben ist. Man lese das Gruselstück oder auch Psychogramm aus der Feder ihres gemeinsamen Redenschreibers Klonovsky: focus Bonnie & Clyde.
    Was Petry nicht ahnen konnte, daß nach ihrem Links-Schwenk hin zu Merrkel diese jetzt nicht zuletzt durch die Revolte der Bayern(nicht Seehofer)sich wieder nach rechts bewegen muss auf den angestammten Platz(Vermächtnis Strauß`).Sie wird kaum Halt finden können, weil die Zeiten zunehmend unruhig werden und der Fluch der bösen Tat auf ihr lastet: siehe Hoffmann von Fallersleben: „Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziat“.

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    • Dieser “ Gatte Prezell“ war zahlungsunfähig. Dieser Bankrotteur hat auf dem Parteitag in Soest mit einer gekauften Rede den ersten Listenplatz ergaunert.Seine Gattin hat ihre Chemiefirma vor die Wand gefahren. Pack verträgt sich.
      Über Petry werde ich bei Gelegenheit ergänzen.
      Ansonsten ist die A F D die einzige Partei, die in der jetztigen Notlage Deutschlands das unter der Wasserlinie havarierte Schiff -mit einer Verbrecherin auf der Brücke- von Legerwall halten kann.
      Aber mittelfristig gilt für mich als Ziel. Digitale Volksabstimmung. DasVolk ist der Souverain!! siehe oben.

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  5. Von allen Parteien hat die AfD die größte Vielfalt an Berufen bei ihren
    Abgeordneten.
    Aber. Wie immer sind auch hier Trittbrettfahrer und Hasardeure dabei.

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    • …größte Vielfalt an Berufen….
      Gestatten Sie mir die Ergänzung : und Schulabschluss Sek. II , viele mit 1. und 2. Staatsexamen ( aber nicht diese Lehramtsesel) und Promotion. Hirnlose Soziologen keine, dafür haben viele gesorgt. Stattdessen Juristen, Wirtschaftsfachleute und Firmeninhaber. Am Personal liegt es nicht, wie man an deen Autritten in den Landtagen und im Bundestag sieht.
      Trotzdem, der Mensch wird schnell schwach, Geld verklebt den Mund. Die Alternative: Volks !!!!!herrschaft, D I R E K T

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