Finanzen

Niederlande droht der Entzug der Überflugrechte über Russland

Den Niederlanden droht der Verlust der Überflugrechte über Russland, nachdem der Flughafen Schiphol-Amsterdam die Landerechte dem russischen Frachtunternehmen Air Bridge Cargo (ABC) entzogen hat. Air Bridge Cargo wollte eigentlich seine Aktivitäten am niederländischen Flughafen  Schiphol ausweiten, das berichtete die Zeitung Telegraaf.

Russland will jetzt den Niederlanden bis nächsten Samstag Zeit geben, das hausgemachte Problem zu beenden, berichtet auch die TASS. Amsterdam_-_Schiphol_airport_-_panoramio Russlands Hauptforderung bleibt es, AB Cargo am niederländischen Flughafen weiter operieren zu lassen, um  nicht auf den Flughafen Lüttich in Belgien ausweichen zu müssen, was dann der Fall wäre.

„Ich weiß, dass die Verhandlungen zwischen Moskau und Den Haag auf hoher Ebene laufen, aber ich kenne die Einzelheiten nicht. Ich hoffe, dass das Problem gelöst wir. Es wäre besser für alle,“ sagte Henk-Jan van der Kader, der Leiter der niederländischen Niederlassung von ABC in einem Interview mit dem Telegraaf

Asiengeschäft droht für die KLM einzubrechenFlugpreise können bis zu 500 Euro steigen

Sollten sich die Niederlande weiter quer stellen und es zu keiner Einigung kommen, werde die niederländische Airline KLM das Hauptopfer sein, so eine Analyse des Telegraaf: „Wenn der russische Luftraum geschlossen ist, werden die Flüge nach Japan, China und Südkorea drei bis fünf Stunden länger dauern. Dies würde zu einer Preiserhöhung um 300 bis 500 Euro pro Passagier führen.“ Auch Flüge nach Moskau und nach St. Petersburg wären dann für holländische Maschinen undenkbar.

Das Problem bestehe auch darin, dass Schiphol bereits in diesem Jahr – drei Jahre früher wie erwartet – die maximale Anzahl von genehmigten Flügen erreicht habe. Dies zwinge den Airport, unschöne Maßnahmen zu ergreifen, so die Begründung, um die Anzahl der erlaubten Starts und Landungen zu reduzieren. Das hier auch politische Erwägungen eine Rolle spielen, die Russland, wie sagt man so schön, „piesacken sollen“, ist bis dato noch ein unbestätigts Gerücht. Die Problematik ist allerdings auch nicht neu und Verhandlungen dauern diesbezüglich schon länger an, nur wurden auch weiterhin keine Lösungen gefunden, da Kürzungen die Beziehungen zu anderen Ländern, wie jetzt mit Russland  führen und darüberhinaus auch unabwendbar zu Stellenstreichungen führen.

Redaktion

Foto: KLM

 

Advertisements

2 replies »

  1. Typisch, am Ast zu sägen auf dem man hockt u. überheblich unfähig zu gucken weiter als d. Nasenspitze reicht, ein einfacher Blick auf’m Globus sollte reichen bevor man sich hinstellt u. d. Russen schikaniert…

    Gefällt mir

BITTE HIER KOMMENTAR SCHREIBEN

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s