Politik

Ruft Ursula von der Leyen junge Polen zum Putsch gegen Regierung auf?

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat sich am Donnerstagsabend in einer ZDF-Talkshow dazu hinreißen lassen, regierungskritische junge Polen, die nicht die strenge Einwanderungspolitik der polnischen Regierung mittragen wollen, zu ermuntern, gegen ihre Regierung aufzubegehren.

Polen ist verärgert

Die befremdlichen Äußerungen der deutschen Bundesverteidigungsministerin schlagen jetzt hohe Wellen in Polen.

Konkret geht es um einen Satz, den von der Leyen am Donnerstag bei 20171104_231813„Maybrit Illner“ fallen ließ.

Die Talk Runde diskutierte über die Europäische Migrationspolitik auch und darüber, dass nicht alle osteuropäischen Staaten mehr Europa wollen.

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Von der Leyen plädierte dafür, „nicht die Flinte ins Korn zu werfen.“ Sie hatte mit Bewunderung den „gesunden demokratischen Widerstand der jungen Generation in Polen“ gegen die Regierungspolitik gelobt und wortwörtlich gefordert:

„Die muss man unterstützen!“

Der polnische Außenminister ist sauer und kritisiert von der Leyen scharf. Er wirft ihr eine „Einmischung in die inneren Angelegenheiten Polens“ vor.  Polens Verteidigungsminister gab über sein Pressebüro sogar bekannt, er habe von Deutschland eine offizielle „Erklärung“ eingefordert, wie die Ministerin ihre Worte konkret versteht.

Ein polnisches Internet-Nachrichtenmagazin kritisierte unterdessen, dass von der Leyen mit ihren Äußerungen die „bisher von Deutschland eingehaltenen diplomatischen Normen gebrochen“ habe. Es sei offensichtlich, dass die deutsche Bundesregierung mit der linksliberalen Opposition in Polen sympathisiere, so die Kritik.

Noch allerdings halten sich deutsche Politiker offiziell bisher mit direkten Angriffen auf die polnische Politik zurück, schreibt das Blatt. Von der Leyen hingegen habe mit ihrem Vorstoß die deutsch-polnischen Beziehungen „in eine gefährliche Spirale gebracht“, so die erste Einschätzung von polnischer Seite.

Der Satz der deutschen Verteidigungsministerin war indes undurchdacht, oder aber wurde gezielt in der Sendung platziert, so der Eindruck. 20171104_235201Berlin und Warschau stehen unfreundliche Tage an, soviel ist sicher. In den sozialen Netzwerken hingegen erlebt von der Leyen, aber auch die Bundesregierung mittlerweile einen wahren „shitstorm“ von polnischer Seite. 20171104_235607

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Redaktion

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14 replies »

    • Herr Schaub,
      das wünscht sich das Bundesangriffsministerium auch. Wer Krieg will, sorgt üblicherweise dafür, dass der Gegner zuerst schießt. Wenn dann erst wieder ein paar Millionen und vor allem junge Menschen tot sind, interessierrt das eh keinen mehr.
      Von der Leyens Äußerung ist zweifellos eine Provokation. Eine Erklärung dazu kann lediglich verdeutlichen, welchen Handlungen sie bei den Polen erzwingen will. Auch wenn vielen jungen Polen tatsächlich die Perspektive fehlt, ein Krieg würde nicht die anstehenden Probleme lösen, lediglich dafür sorgen, dass man mal wieder von vorn anfängt.

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  1. Wen interessiert schon diese ideologiekranke Hysterikerin.
    Das berliner Politkartell hält sich schon wieder für die Weltführung.
    Eine politische Wende wird es wohl nicht mehr geben.da der deutsche Michel
    es verpennt hat den linksfaschismus abzuwählen.
    Bis zu den nächsten BT wahlen wird die Restdemokratie hier
    vermutlich abgeschafft.

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  2. Die übergroße Mehrheit der Deutschen sind gegen Kriege im Ausland und gegen Einmischungen in die politischen Angelegenheiten anderer Länder.

    Würde mich freuen, wenn ihre Kinder von ein paar Deutschpolen mal ordentlich durchgeschüttelt werden. Für die Uschi steht der Pranger bereit, diese Volksfeindin hat es sich bereits jetzt verdient, mehr als 4 Wochen am Pranger zu stehen. So eine Tour de Pranger über Deutschlands Marktplätze wäre eine Weiterentwicklung der Bestrafung für Politikverräter wie vdL.

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  3. Die deutschen Politiker haben keine Ahnung von politischen Verhaeltnissen in Polen und spinnen Dummheiten.Die sog. Liberale Opposition hat sich innerhalb von 8 Jahren moralisch disqualifiziert. Die jetzige Regierungspartei hat in allen Bevoelkerungsschichten und in allen Altersgruppen eine Mehrheit gewonnen – so tief war die Wut und Enttaeuschung gegenueber der korrupten Macht. Wir wuenschen uns in Polen dass auch die Deutschen endlich mal ihre Kuschelpolitiker und Gruenkommunisten ins Teufel schicken!

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    • Janusz,
      das sehe ich anders. Deutschlands Politiker wissen über die politische Verhältnisse in Polen genug, um an geeigneter Stelle Öl ins Feuer zu gießen und damit schwelende Konflikte anzuheizen. Innerstaatliche Zersetzung wird üblicherweise auf dem Rücken von Minderheiten betrieben, dafür aber bei vielen gleichzeitig. Die offensichtlich mehrheitliche Akzeptanz der jetzigen Regierung sollte deshalb dringend in ihren Schwachstellen hinterfragt werden. Der Feind des Baumes ist der Wurm, nicht der Sturm.

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    • Czesc,

      wie die politische Verhältnisse wirklich sind hängt oft davon ab zu welcher Partei man sich zugehörig fühlt meine ich.
      Ja, die grünkommunisten sind gar nicht mehr grün und kommunistisch schon gar nicht, der Grünenwähler in Deutschland hat einen überdurchschnittlichen Verdienst und versucht nur seine Seele reinzuwaschen.
      Denn wirklich grüne Politik kann man den Menschen nicht vermitteln, denn das würde bedeuten keine privat-PKW, nur öffentliche Verkerhsmitterl und Neubau von nur Mehrfamilienhäuser, kaum Rüstungsausgaben, keine Kriegsbeteiligungen, keine Steueroasen, Grüne-Technologie-Transfers in 3-Länder und Förderung des Ehrenamts. Das Ergebniss wären 10-20 Millionen Arbeitslose allein in DE heute.
      Also die Grünen heute habe nur den Namen, da ist nichts dahinter.
      In diesem Fall versucht, meiner Meinung nach, die polnische Regierung von den Problemen im Land abzulenken. Ja, es geht den Polen jetzt besser als vor 15 Jahren und ja für die Familien mit Kindern wird jetzt mehr Geld ausgegeben. Aber komischerweise ist die Fluchtrate aus dem Land vor allem bei unter 35 jährigen und ausgebildeten immer noch sehr hoch, siehe polnischsprechende Gastarbeiter in West- und Nordeuropa.
      Was die jetzige Regierung macht ist einen Feind ausserhalb Polens zu finden. Deutschland bietet sich sehr gut an. Weil polnische Finanz- und Industriewelt gute Geschäfte mit Deuschland macht ohne dass etwas beim Normalbürger ankommt, lässt sich der Frust gegen den sich als „Europaanführer“ aufgeblasenes Deutschland gut kanalisieren. Nur die innerpolitische Probleme, siehe Ârztestreik, geringes Lohnniveau, Ausgaben für Sozialleistungen und Gesundheitssystem werden dadurch nicht gelöst, wenn man auf den Schwarzen Peter im westen zeigt. Ich bezweifle auch ob die jetzige Regierung mehr als eine Legislaturperiode übersteht, denn nur durch Hasschüren kommen keine strukturelle Veränderungen zustande.
      Und der punkt mit der Korruption: was macht die neue Regierung dagegen? Ist es nicht so dass jede neue politische Macht ersteinmal eigene Klientel bedienen muss? Wenn man noch mehr „Staatskontrollen“ in Betrieben und privaten Unternehem einführt um ständig etwas zu finden und um geschmiert zu werden wird die Korruptionsbekämpfung nicht besser.
      Leider denkt dass Volk wenn man nur alle 4 Jahre einen Stimmzettel abgibt, dann verändert sich was. Das ist leider ein Trugschluss.
      Ein tolles Beispiel in Polen war der Kampf der Bauern gegen Fracking und der Kampf der Frauen über freie Verfügung über ihren Körper. Aber die Situation ist doch so: Irgendwelche Greise in langen Kleidern die noch nie ein Embrio in ihrem Körper hatten, meinen sie wüssten was es für eine Frau besser ist.
      Es ist eigentlich egal wer an der Macht sitzt, der einfache Bürger hat kaum Zeit und Mittel Lobbyarbeit zu leisten, im Gegensatz zu Finanz- und Industriewelt, die die Regierungsgebäude in allen „demokratischen“ Ländern einrennen. Deswegen muss der einfache Mann auf die Strasse samt Familie und Kinderwagen und seine Rechte für ein besseres Leben einfordern, denn erst dann merken die Politiker wo der Schuh drückt.
      Dann sehen auch die Deutschen wo es wirklich Probleme in Polen, Deutschland und im Rest der Welt gibt.

      Czesc.

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  4. „Der Feind des Baumes ist der Wurm, nicht der Sturm.“

    Wie wahr. Die schwarz rotgrünen Politiker in Deutschland sind an ihrem Islamisierungsfahrplan interessiert,mehr nicht und daher gehe ich doch sehr davon das Flintenuschi genau das gesagt hat, was sie sagen sollte und auch so gemeint hat

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