Gesundheit

WHO schlägt Alarm: Pest in Afrika breitet sich rasant aus – schon neun Staaten betroffen

Die Pest kann über den Flugverkehr und die Massenmigration wieder nach Europa zurückkommen

Die Lungenpest, auch als „schwarzer Tod“ bekannt, breitet sich immer rasanter in Afrika aus, mittlerweile sind bereits neun Länder betroffen,  meldet die Weltgesundheitsorganisation (WHO)

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Pest verwüstet Madagaskar im Rekordtempo, die gemeldeten Pest-Fälle stiegen in nur einer Woche um 8% an und aktuelle WHO-Zahlen zeigen, dass bereits 143 Menschen durch den Schwarzen Tod getötet wurden und weitere 1.947 Menschen sich infiziert haben.

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Mitarbeiter des Roten Kreuzes arbeiten in Antananarivo, Madagaskar, wo die Lungenpest verbreitet ist (Foto: Afp)

Der Schwarze Tod ist zurück mit seiner Rache, wie einige Länder meldeten und vor einer Pandemie dieser Krankheit warnten. – Aber von wo aus genau breitet sich die Krankheit aus? Wo hat sie ihren Ursprung in Madagaskar und wie könnte sie auch nach Deutschland und Europa gelangen?

Seuchenwarnungen wurden für neun Länder in der Umgebung von Madagaskar herausgegeben, da jetzt befürchtet wird, dass sich die Pest über den Seeweg, die Massenmigration und auch Flugrouten ausbreiten könnte.

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Den Madagassen wurde geraten, sie sollten die traditionelle Bestattungspraxis, die „Famadihana“ beenden – wo Einheimische verstorbene Verwandte ausgraben und mit ihnen tanzen, bevor sie wieder vergraben werden (Foto: Afp)

Der Ausbruch gilt als eine weit größere Bedrohung für die beroffenden Länder als in den vergangenen Jahren, weil er eine pneumonische (lungenmetastisierend) Form angenommen hat – Der Pest-Erreger ist also in der Luft und kann sich durch Niesen und Husten schnell ausbreiten.

Allein in der vergangenen Woche hat es sich der Pest-Erreger dramatisch ausgebreitet, und Experten der WHO warnen, es sei der schlimmste Ausbruch seit 50 Jahren mit bisher 1.947 Fällen. Die WHO berichtet auch, dass die Pest mittlerweile schon 73 Prozent des Landes erreicht habe.

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Es wird befürchtet, dass die Zeremonie dazu beigetragen hat, denAusbruch der Lungenpest zu verbreiten, der schon mehr als 143 Tote auf der afrikanischen Insel hinterlassen hat. (Foto:Afp)

Der Ausbruch gilt auch daher als weitaus größere Bedrohung für die Region um Madagaskar, als in den vergangenen Jahren, weil er eine weitaus tödlichere Form angenommen hat.

Experten sagen auch, dass sich die Epidemie noch verschlimmern könnte, wenn die Zahl der Todesopfer 120 übersteigt und mehr als 1.300 Menschen infiziert werden. Die neun Länder, für die die Weltgesundheitsorganisation bisher Warnungen ausgesprochen hat sind:    

  • Kenia
  • Äthiopien
  • Südafrika
  • Mosambik
  • La Réunion
  • Tansania
  • Mauritius
  • Seychellen
  • Komoren
„Wenn die Behandlung nicht in sehr kurzer Zeit erfolgt, werden diese Menschen sterben
Die WHO warnte, dass der Ausbruch voraussichtlich bis etwa April nächsten Jahres andauern könnte. Verwandte, die mit den Leichen ihrer infizierten Angehörigen tanzen, verbreiten die Krankheit, ohne es zu ahnen, berichtet die „thesun“. Den Madagassen wurde gesagt, dass sie die traditionellen Bestattungsriten der Famadihana beenden sollen – bei der die verstorbenen Verwandten wieder ausgraben werden, um mit ihnen anschließend zu tanzen, bevor sie dann wieder beerdigt werden. Der Gesundheitschef des Landes, Willy Randriamarotia, erklärte: „Wenn eine Person an einer Lungenpest stirbt und dann in einem Grab beerdigt wird, und es anschließend für die Famadihana wieder geöffnet wird, können die Bakterien immer noch übertragen werden und diejenigen anstecken, die den Leichnahm anfassen“  Diese Beerdingungs-Zermenonie wurde daher mit Beginn des Seuchen-Ausbruchs verboten, aber es wird befürchtet, dass die Madegassen das nicht verstehen können und ihre Tradition und Riten, unabhängig davon, weiter stattfinden lassen.

Redaktion

Quelle: WHO; TheSun

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29 replies »

  1. Das war mir klar das damit La Reunion gemeint ist, aber ich habe noch nie gesehen dass die Insel mit dem deutschen Wort „Wiedervereinigung“ bezeichnet wird. Mit der gleiche Logik müsste man die USA als VSA bezeichnen usw. Laut Wikipedia wäre wenn dann auch „Zusammenkunft“ o.ä. korrekter. Naja, mir eigentlich egal aber ich hab mich halt gewundert.

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    • VSA für USA ist sogar richtiger. VSA steht übersetzt für Vereinigte Staaten von Amerika, was auf deutsch nichts anders bedeutet als im englischen „United States of Amerika“ (USA) Was kann daran unlogisch sein, die USA in Deutschland mit der deutschen Sprache zu benennen? Viele Menschen sprechen seit langem von den VSA und nicht USA und werden von Mainstreamern gerne dafür in die rechte Schublade gesteckt, weil sie sich „erdreisten“, deutsch in Deutschland zu sprechen. So krank denkt heute nur eine durch und durch erzogene und indoktrinierte Gesellschaft

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      • … und werden von Mainstreamern gerne dafür in die rechte Schublade gesteckt, weil sie sich „erdreisten“, deutsch in Deutschland zu sprechen.

        Wohl eher, weil sie sich erdreisten ‚Deutsch in Anti-Deutschland‘ zu sprechen. 😥

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      • Daran ist nichts unlogisch, das habe ich auch behauptet. Ich sage nur dass WENN man auf ein Land die deutsche Bezeichnung anwendet, dann sollte man dieselbe Logik auch auf andere Länder anwenden. Das wars schon.

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    • Und das bitte dreißig Jahre lang !

      Falls du ernstlich glauben solltest, daß die ’nur 30 Jahre lang‘ hier bleiben würden … dann hast du die eiserne Logik der Geschichte wohl noch nicht ganz verstanden… 😥

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  2. Sollte es dann nicht Vereinigte Staaten von einem Teil Nordamerikas (VSVETNA) heißen, da ja weder Mexiko noch Kanada dazu gehören, beide aber sehr wohl zu Nordamerika, von Südamerika, welches ja ebenso zu Amerika gehört, ganz zu schweigen?

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    • Veerooonica die Pest ist da , die Leute singen trallala.
      Vielleicht schafft man es ja damit die Bevölkerung Europas um 75% zu dezimieren. Leider ist aber die Pharmaindustrie heute ein paar Schritte weiter als zu vergangenen Zeiten. Ich persönlich würde gerne mal sehen wie die Roth mit nen paar Leichen tanzt.

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  3. Die Überschrift ist so nicht richtig

    betroffen ist bisher NUR Madagaska. Die 9 genannten afrikanischen Staaten sind gefährdet.

    zudem wird das Ganze gerade mal ganz fürchterlich aufgebauscht, da die Wissenschaftler wohl mal wieder Geld zur Forschung wollen. Mit ein bisschen Penizilin ist die Pest heute weniger gefährlich als so mancher Krankenhauskeim, der inzwischen gegen alle Antibiotika immun ist.

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