Deutsche Unrechtsjustiz

Wenn Opfer sich wehren, wird der (Un)Rechtsstaat aktiv

Den Ex nackt ausgesetzt – Bewährungsstrafen für zwei Frauen

Frankfurt(Oder): Zwei Frauen, die ihren gemeinsamen Ex-Partner nackt in einem Wald bei Berlin ausgesetzt haben, sind jetzt vom Landgericht Frankfurt (Oder) zu Bewährungsstrafen verurteilt worden.

Bombendrohung-gegen-Landgericht-Frankfurt-Oder-

12.05.14 ANONYMER ANRUF Landgericht Frankfurt wegen Bombendrohung geräumt (Foto: ZB/DPA)

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass sie sich der gefährlichen Körperverletzung und Freiheitsberaubung schuldig gemacht haben, weil sie als Stalking-Opfer ihres Ex-Freunds keinen anderen Ausweg gesehen hatten. Die 39 und 37 Jahre alten Frauen hätten den Mann mit der Aktion überzeugen wollen, sie endlich in Ruhe zu lassen, hieß es in der Urteilsbegründung. (dpa)

Sie sahen keinen anderen Ausweg als sich irgendwie selbst zu helfen. Weder die Polizei, noch die Justiz sahen sich imstande, den eigentlichen Opfern adäquat zu helfen. Wenn aber ein Staat, der für sich in Anspruch nimmt ein Rechtsstaat zu sein, den Opfern die Selbsthilfe verwehrt und sie somit zur Selbstjustiz zwingt, kriminalisiert letztendlich den allein gelassenen Bürger und verwirkt zugleich seinen Anspruch auf Rechtsstaatlichkeit. Redaktion 

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10 replies »

  1. Nochmals zum Mitschreiben, also 2 gestalkte Damen legen ihren Peiniger matt u. bringen den Kerl (wohlverdient) in mißlicher Lage?
    Ha, ha, ha!
    Hoffentlich hatte d. „Opfer“ auch einen entsprechenden MiHiGu, dann wäre d. Aktion perfekt.
    -grins-
    (Versuche mir gerade d. Spott u. Gelächter -hinter vorgehaltener Hand- gegenüber dem Typen im Gerichtssaal vorzustellen…)

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  2. Nach dem lesen (und schmunzeln) in welt, empfand ich das Urteil als viel zu hart. Ich habe den Kanal voll von Feministinnen und Genderblödsinn, aber dieser Fall ist klipp und klar Notwehr. Den Jungs im Dunklen (Ihr habt meinen Respekt!) sei Dank gesagt, den Mädchen auch, denn sie haben dichtgehalten.
    Frauen müssen Männern immer geplant also vorsätzlich „begegnen“, während Männer schnell mal im Affekt totmachen „dürfen“. Eine seit Ewigkeiten andauernde Ungerechtigkeit der dt Rechtssprechung.

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  3. Nur weniger 1% aller Vergewaltigungen haben juristische Konsequenzen für den Täter. Viele Frauen bringen sich um, oder sind für ihr Leben lang traumatisiert. Auch schwerste Vergewaltigungen bleiben oft folgenlos, wie die Vergewaltigung unserer lieben Freundin einer erfolgreichen und starken Frau, welche sich aufgrund ihrer einer schwersten sadistischen Vergewaltigung die Halsschlagadern durchtrennte. Es stand Aussage gegen Aussage, sie hatte keine Aussicht auf Erfolg weil sie sich nach den K.O. Tropfen nur langsam aber vollständig erinnern konnte. Die Haupttäterin und Mittäter sind frei. Wer will da nicht zur Selbstjustiz greifen.
    Dieser Sachverhalt der geringen Aufklärungsrate von Vergewaltigungen ist trotz eines allgemeinen Bewusstseins für Frauenrechte völlig unbekannt.
    Bitte helfen sie mit, diese Wahrheit ans Licht zu bringen. Hilfsstellen für vergewaltigte Frauen wissen bestens Bescheid, und raten Frauen angesichts der Aussichtslosigkeit ab gegen die Täter vor Gericht zu gehen.

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    • @ Karsten
      Wem sind Sie denn auf den Leim gekrochen?
      Dass den Vergewaltigungsopfern abgeraten wird, vor Gericht zu ziehen, bezweckt die Vertuschung der wahren Ursachen. Allein Ihr Beispiel, wonach die Vergewaltigung ihrer Freundin offensichtlich von einer Frau angezettelt und männlichen Mittätern unterstützt wurde, müsste Ihnen doch ein Licht aufgehen lassen und zeigen, dass es ein strukturelles Interesse an Vergewaltigungen gibt.
      Täter und Opfer sind die wesentlichen Existenz-und Handlungsgrundlagen staatlicher Institutionen. Um diese zu ermächtigen, werden gezielt Opfer produziert, indem man sich der Täter bedient. Diese Methodik ist jedoch nur solange systematisch durchführbar, wie deren juristische Verfolgung ausbleibt. Man opfert die Opfer daher von staatswegen ein zweites Mal, um nicht als eigentlicher Verursacher aufzufliegen, und dazu benutzt man gefühlsduselige Helfer und überlastete Gerichte.
      Es wäre für einen Rechtstaat gar kein Problem, zumindest den größten Teil der Vergewaltigungen zügig aufzuklären, zu ahnden und sogar vorzubeugen, nur würde er sich damit selbst entbehrlich machen, denn er hätte bald keine Täter und Opfer mehr, mit denen er sich ermächtigen und bereichern kann.
      Gewalt ist gut fürs Geschäft. Fragen Sie mal die Mafia!

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