Technik

ESA: Chinesische Raumstation kann über Europa abstürzen

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) hat jetzt mögliche Absturzstellen für die Anfang Januar wieder in die Erdatmosphäre eintretende chinesische Raumstation Tiangong-1 bekanntgeben. Vom Absturz Anfang 2018 sind danach mehrere europäische Staaten betroffen.

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Foto: China Manned Space Engineering Office

Die ESA führt eine internationale Kommission unter Beteiligung von weltweit 13 Weltraumagenturen an, wobei es Ziel ist, die Flugbahn der chinesischen Raumstation zu verfolgen und den zu erwartenden Absturz auf der Erde zu berechnen. Es wird erwartet, dass ein Großteil der Raumstation bei dem Wiedereintritt in die Erdatmosphäre verglühen wird, so die Pressemitteilung der ESA.

“ Aufgrund der Geometrie des Orbits der Station können wir schon jetzt die Möglichkeit ausschließen, dass Fragmente über einen Punkt weiter nördlich als 43 Grad Nord oder weiter südlich als 43 Grad Süd fallen werden“, sagte Holger Krag, Leiter des Space Debris Office, von der „Weltraumtrümmerabteilung“ der ESA.

Aufgrund des aktuellen Berechnungen gehen die Wissenschaftler davon aus, dass sich Spanien, Portugal, Italien, Bulgarien und Griechenland in der „Schusslinie“ von Trümmerteilen befinden könnten, sollte die Station nicht vollständig in der Atmosphäre verglühen.

„Datum, Uhrzeit und geografischer Fußabdruck des Wiedereintritts können nicht hundertprozentig vorhergesagt werden. Sogar kurz vor dem Wiedereintritt kann nur ein sehr großes zeitliches und geographisches Fenster geschätzt werden „, erklärte Krag und fügte vorsichtig hinzu: „In der Geschichte der Raumfahrt wurden keine Verluste durch herabfallende Trümmer bestätigt.“

Redaktion

 

 

 

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7 replies »

  1. Meint die ESA ernsthaft der Chinese könne nicht (be)rechnen ???? Oder will man den Chinesen hier unterschwellig “ böse Absichten“ unterstellen ?????? Da hat man doch vor paar Jahren ähnliche „Warnungen“ für russischen Satteliten und die alte „MIR“ Station rausgehauen ??? Gelandet bist letztlich (fast) Alles im Meer…Wie berechnet….

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    • Die Chinesen als Deppen hinzustellen gehört in die gleiche eklige Staatspropaganda wie bei Putin oder Trump Lügen publiziert werden. Man will ja in den Genuß staatlicher Wohltaten kommen weil das Volk ja das ach so tolle Agieren der ESA mangels
      Grips nicht goutiert.

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  2. Hoffentlich trifft es die EU-Behörden in Brüssel oder das Reichstagsgebäude in Berlin, wenn alle versammelt sind. Man unterstellt ja den Chinesen nix Böses, aber wenn die Russen hier manipulierend eingreifen könnten wie bei allen westlichen Wahlen… Darauf muss man erst mal kommen. Gruß an die US-Behörden! Ist vielleicht ein guter Tipp für deren Lügenstrategien.

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  3. Da machen sich Wissenschaftler Gedanken wie sie einen Asteroiten abfangen können, Militärs ballistische Raketen . . .
    Und wir werden wieder mal richtig verarscht – um China als Böse hinzustellen.
    Irgendetwas stimmt da nicht!

    Eine Raumstation macht nur Sinn, wenn andere Objekte daran andocken können. Transporter, Shuttle . . .
    Und die wiederum verfügen über eigene Triebwerke, die im angedockten Zustand benutzt werden könne um die Flugbahn der Raumstation zu verändern. Entweder die Raumstation kontrolliert zum Absturz zu bringen oder auf eine höhere, stabile Umlaufbahn.

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