Wissenschaft

Riesige Tunnel entdeckt – Aus den Klauen eines Tieres..

In Brasilien, etwas nördlich der Grenze von Bolivien können Sie Höhlen von enormem Ausmaß erkunden. Auch wenn sie groß genug sind, dass ein erwachsener Mann darin aufrecht stehen kann – diese Höhlen wurden nicht von irgendeinem geologischen Prozess geschaffen. Wissenschaftler glauben nun zu wissen, was diese unglaublichen Höhlen in den Erdboden gegraben hat.

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Im brasilianischen Bundesstaat Rondonia, tief im Amazonasgebiet, haben Wissenschafter einen enorm großen, merkwürdigen Höhlenkomplex entdeckt. Der Komplex zieht sich mehr als 600 Meter in die Tiefe und besitzt eine Deckenhöhe von 1,80 Meter. Diese Entdeckung führte zu einer ganzen Reihe von Fragen, für die die Wissenschaftler erst jetzt erste Antworten finden. Es ist nicht nur die Größe der Höhlen, die merkwürdig ist. Sie sind auch nicht so aufgebaut wie andere Höhlen, die in dieser Region entdeckt wurden. Die Böden sind glatt und die Tunnel sind rund. Und Wissenschaftler haben andere Höhlen in der Gegend untersucht, die vom Wasser geschaffen wurden. Sie stellten fest, dass diese komplett verschieden waren. Dann sind da auch noch die Spuren an den Wänden.
Diese Spuren waren es, die den Wissenschaftlern erste Hinweise dazu gaben, was die riesigen Höhlen im Untergrund erschaffen haben könnte. In die Wände der unglaublichen Höhlen sind tiefe Spalte gehauen. Eine genauere Untersuchung ergab, dass diese nur auf eine einzige Art und Weise geschaffen worden sein können. Von den Klauen eines jetzt ausgestorbenen riesigen Tieres.

Jedoch warf diese Theorie mehr Fragen auf, als sie beantworten konnte. Die sogenannten „Altsteinzeithöhlen“ sind riesengroß. Also war die erste Frage, die sich die Wissenschaftler stellen mussten, welches Lebewesen genau diese Höhlen geschaffen hatte. Und den Erklärungen, die sie abgaben, lagen Geschöpfe zugrunde, die schon lange tot sind, aber Nachfahren haben, die heute noch leben.

Einige Wissenschaftler glauben, dass die gewaltigen Höhlen von vorzeitlichen Riesenfaultieren gegraben wurden. Diese Geschöpfe unglaublichen Ausmaßes, viel größer als die heutigen Faultiere, die auf Bäumen leben, starben vor rund 9000 Jahren aus. Andere Experten haben allerdings behauptet, dass es ein anderes Ungetüm war, das diese unterirdischen Verliese geschaffen hat.

Weitere Wissenschaftler glauben, dass riesige Gürteltiere für die Erdlöcher verantwortlich sind. Obwohl diese Tiere nicht so groß waren wie die Riesenfaultiere, konnten sie trotzdem hervorragend graben. So oder so – es gibt noch weitere Fragen, die die Wissenschaftler noch immer nicht beantworten können. Und diese sind vielleicht noch viel faszinierender.Es gibt in der Tat noch riesige Gürteltierarten, die heute noch in Südamerika leben. Und auch wenn sie viel, viel kleiner sind als ihre ausgestorbenen Verwandten, graben sie immer noch Höhlen. Diese unterirdischen Verstecke sind allerdings viel, viel kleiner als die Altsteinzeithöhlen. Und auch wenn man sie miteinander vergleicht, sind sie im Verhältnis zur Größe der derzeitigen Gürteltiere absolut nicht ähnlich.

In einem Interview mit der Zeitschrift „Discover“ sagte Heinrich Frank, eines der Teammitglieder, die die Altsteinzeithöhlen entdeckt hatten: „Wenn ein 50 Kilogramm schweres Tier heute eine Höhle gräbt, die ungefähr 50 cm x 6 Meter groß ist – welches Tier würde eine Höhle graben, die 1,50 breit und 75 Meter lang ist? Dafür gibt es keine Erklärung – keine Raubtiere, nicht das Klima, nicht die Luftfeuchtigkeit. Ich weiß es wirklich nicht.“Mit anderen Worten: Für diese Höhlen gibt es noch immer keine eindeutige Erklärung. Sie sind viel größer, als sie sein müssten, um sogar den riesigen Tieren Schutz zu bieten, die sie nach Ansicht der Wissenschaftler gebaut haben. Und diese Verstecke hätten viel mehr Schutz geboten, als ein riesiges Gürteltier oder ein Riesenfaultier jemals gebraucht hätten. -Und das ist nicht das einzige Problem, mit dem sich die Wissenschaftler auseinandersetzen müssen, die manchmal wirklich in die Röhre… nein, Höhle schauen. Zurzeit ist eines der größten Probleme, die sie haben, herauszufinden, wann genau die Altsteinzeithöhlen geschaffen wurden – mit anderen Worten gesagt, sie müssen feststellen, wie alt sie sind. Und das liegt an einer Reihe von Umständen.

Was die Wissenschaftler allerdings wissen, ist, wann die riesigen Geschöpfe, die die Höhlen ihrer Meinung nach gebaut haben, wieder verschwanden. Allerdings haben ihre Forschungsbemühungen noch keine handfesten Beweise ergeben. Sie konnten Steinmaterial, das sie in den Höhlen gefunden haben, datieren. Dies belegt aber nur, wann dieses Steinmaterial in die Höhle gelangt ist. Darüber hinaus konnte auch das ungefähre Alter von mineralischen Ablagerungen in den Wänden der Höhlen festgestellt werden.Zum jetzigen Zeitpunkt sind allerdings beide Tests noch nicht abgeschlossen. So bleibt das Alter dieser unglaublichen Höhlen ein weiteres der vielen Geheimnisse, die sie umgeben. Und falls das noch nicht genug Verwirrung wäre, gibt es noch eine dritte wichtige Frage, die die Wissenschaftler verblüfft – und diese ist sogar noch ungewöhnlicher.

Zurzeit verwirrt die Wissenschafter nämlich auch noch die geografische Lage der Altsteinzeithöhlen. Sie scheinen nur auf einem kleinen Streifen Land in Brasilien zu existieren. Und noch dazu sind sie im Norden des Landes kaum zu finden. Es sieht auch nicht so aus, als wenn es sie weiter südlich in Uruguay geben würde. Allerdings wurden einige in Argentinien gefunden, was noch weiter südlich liegt.

Und obwohl es in der Urzeit auch riesige Tiere in Nordamerika gab, wurden dort auch keine Altsteinzeithöhlen gefunden. Warum? Es könnte daran liegen, dass die verschiedenen Bodenarten in verschiedenen Gebieten dazu geführt haben, dass die Höhlen mit der Zeit einstürzten. Es könnte aber auch noch eine weitere, noch viel einfachere Erklärung dafür geben, warum die Wissenschaftler nirgendwo anders Höhlen gefunden haben.

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3 replies »

  1. Nachedem Ich Mario Gremes, die Meinung Vertrete, dass alles Lebewesen aus den Verschiedenen Ozeane kommt zB der Wahl = auch ein Saugetier! Verschiedene Meere – Verschieden Menschen Rassen unsw. die waere meine Philosophische – Erklaerung Gruss an die Heimat Mario & Regina Gremes Wilderness 6560 sued Afrika.

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