Gesellschaft

Gewaltkultur: Mutter lässt siebenjährigen Jungen vor Haustür erfrieren

Der kleine Hakeem Hussain war draußen zum Spielen. Als die Dämmerung einsetzte machte er sich auf den Heimweg, doch als er zu Hause ankam, blieb die Tür einfach verschlossen. Hakeem klopfte und klingelte, es nützte nichts, niemand machte ihm auf.

Zuhause im warmen saßen seine Mutter (35) und sein Onkel (56), aber sie reagierten weder auf sein Klingeln, noch auf sein Wimmern.

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt konnten am nächsten Morgen alarmierte Sanitäter nur noch den Tod des siebenjährigen feststellen.Der kleine Hakeem kauerte die Nacht über im Freien vor der Haustüre, wie „Birmingham Mail“ berichtet.

Am nächsten Morgen können die Sanitäter nur noch den Tod des kleinen Hakeem feststellen.

7jähriger

Hakeem erfror vor der Haustüre weil seine Mutter ihn nicht mehr haben wollte

Als Todesursache gehen Ärzte von einem Herzstillstand durch Unterkühlung aus, nähere Details soll eine Obduktion der Leiche klären. Der siebenjährige war abgesehen von einer Asthma-Erkrankung, ansonsten ein kerngesunder Junge.

Die den britischen Behörden bereits wegen Vernachlässigung bekannte Mutter und der ebenfalls wegen Misshandlung bekannte Onkel des Jungen wurden vorübergehend festgenommen, aber nur kurze Zeit später wieder auf freien Fuss gesetzt.

Die polizeilichen Ermittlungen in Birmingham laufen jetzt routinemässig an, die Obduktion der Leiche wurde am Freitag angeordnet.

Hakeem hatte in der Schulkrippe an einer christlichen Weihnachtsaufführung teilgenommen, möglicherweise liegt hier ein weiteres Motiv vor, neben der bereits behördlich registrierten Vernachlässigung im Elternhaus.

Kinder und Mitarbeiter der Kinder Akademy Nechells Primary E-ACT erinnerten daran, was für ein großartiger Freund Hakeem für sie alle war und stellten ein Buch mit den schönsten Erinnerungen zusammen. „Hakeem wird von uns allen sehr schmerzlich vermisst werden,“ so eine Mitarbeiterin.

Red.

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11 replies »

  1. Kalt wie Eis, was werden sie denn dann mit uns machen, wenn sie an die Macht kommen. Wir müssen alles in unserer Macht stehende tun, daß es nie dazu kommt.

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  2. Ich denke eigentlich bei solchen Nachrichten an das arme Kind und nicht daran, daß es sich um Muslime handelt. Wer angesichts solcher Nachrichten sofort denkt: seht her, so schlimm sind die Muslime, tickt für mich nicht mehr sauber, dh. menschlich.

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  3. Das Seltsame an diesem Fall finde ich, daß der Junge nicht mal auf die idee gekommen ist zu einer Polizeistation zu gehen. Oder zu Freunden, denn, wenn man dem Artikel glauben darf, war er ja ‚gut integriert‘, d.h. er hatte Freunde. Und zu denen hätte er gehen und denen bzw. deren Eltern seine Lage schildern können. Ich meine … der Jungen war sieben Jahre alt! Mein kleiner Neffe ist ebenfalls sieben Jahre alt … und ich kann mir nicht vorstellen, daß der, wenn er merkt, es macht keiner auf und gleichzeitig ist es arschkalt, nicht in der Lage wäre zu Freunden zu gehen und dort um Hilfe zu bitten… Wie gesagt, sehr seltsam das alles …

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