Fake News

Aufgedeckt: CNN Fake News gegen Trump

Die von Donald Trump immer wieder als Fake News kritisierten „CNN“, behaupteten endlich den ultimativen Beweis für Verbindungen zwischen Trumps Wahlkampfteam und Moskau aufgedeckt zu haben. Die Geschichte erwies sich ein weiteres Mal als peinliche Fake-News. Ganz im Sinne des Nachrichtensenders CNN, wurde dann diese Meldung von anderen Medien millionenfach verbreitet. An der Verbreitung der Fake News, beteiligten sich auch die einschlägig bekannten deutschen Massen -und Lügenmedien.
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Mit Begeisterung ließen CNN, CBS und MSNBC die vermeintliche Bombe platzen: Ein Exklusiv-Report sollte demnach den Beweis erbringen, dass WikiLeaks im vergangenen September dem Wahlkampfteam Donald Trumps und sogar dem republikanischen Präsidentschaftsbewerber selbst Zugang zu den E-Mails der demokratischen Wahlkampfmannschaft (DNC) verschafft habe. Besonders pikant: Demnach sollte der Leak stattgefunden haben, bevor die Enthüllungsplattform die DNC-E-Mails ohnehin veröffentlicht hätte, berichtet RTDeutsch.

Für die US-Nachrichtensender von CNN über CBS bis hin zu MSNBC stand damit fest, dass die Trump-Kampagne mit Russland unter einer Decke steckte. Schließlich gilt WikiLeaks für die US-Geheimdienste als rechter Arm der russischen Nachrichtendienste. Keine Frage also, dass dies unhinterfragt also auch für die großen US-Nachrichtenunternehmen gelten müsse.

Die gesamte CNN-Kampagne, von welcher der bedeutendste Nachrichtenkanal der Welt behauptete, sie beruhe auf exklusiven Informationen, basierte demnach auf einer E-Mail eines Informanten namens Michael J. Erickson. Der ominöse Herr Erickson habe Donald Trump Jr. über diese E-Mail einen Entschlüsselungs-Code und den Zugang zu den DNC-E-Mails zukommen lassen, die WikiLeaks „hochgeladen“ habe.

Allein aufs Hörensagen gestützt

Für CNN handelte es sich bei der vermeintlich exklusiv erhaltenen Information über den dubiosen Schriftverkehr prompt um eine so genannte Smoking Gun, da die vermeintliche Informationsweitergabe am 4. September stattgefunden habe und damit zehn Tage bevor WikiLeaks die DNC-E-Mails ohnehin öffentlich machte. In einem Breaking-News-Bericht ließ CNN dann in reißerischem Ton die vermeintliche Bombe unter folgendem Titel platzen:

CNN-Exklusiv: „Wikileaks bemühte sich in der Trump-Kampagne an Dokumente von Hillary Clinton an Donald Trump zu gelangen“

Nach Ansicht der alternativen und renommierten US-amerikanischen Nachrichtenseite The Intercept ist dieser Vorfall an Peinlichkeit kaum mehr zu überbieten. Nur Stunden, nachdem CNN über die vermeintliche Enthüllung berichtet und diese im Tagesverlauf stets aufs Neue reproduzierte, berichtete die Washington Post, dass CNN über die Schlüsselfakten in kurioser Weise falsch berichtete. Denn die betreffende E-Mail des Herrn Erickson versendete dieser demnach nicht am 4. September, sondern am 14. September. Somit erhielt der engste Trump-Zirkel keinerlei speziellen Zugang im Vorfeld der WikiLeaks-Veröffentlichung.

Die „Post“ mutmaßt aufgrund dessen, dass es Michael J. Erickson lediglich darum ging, die Trump-Familie auf die öffentlich zugänglichen E-Mails aufmerksam zu machen – aus welchen Gründen auch immer.

Mit anderen Worten: Die E-Mail war das genaue Gegenteil dessen, was CNN aus ihr machte. Es stellt sich daher die Frage, wie CNN dazu kam, aus der belanglosen Story eine spektakuläre Falschnachricht zu fabrizieren. Doch der Nachrichtenkanal verweigert bislang eine konkrete Stellungnahme. Etliche Stunden, nachdem die CNN-Räuberpistole als falsch entlarvt worden war, veranlasste der CNN-Reporter für den US-Kongress, Manu Raju, kleinlaut eine Richtigstellung via Twitter. Dann behauptete die CNN-PR-Abteilung, dass „mehrere Quellen“ dem Nachrichtenkanal das falsche Datum genannt hätten.

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Kongressabgeordneter von Greenwald vorgeführt

Reporter Raju erklärte dann auf CNN, dass „zwei Quellen“ ihm jeweils das falsche Absender-Datum für die E-Mail genannt hätten. Ebenso verwies Raju darauf, dass sein Haussender die ominöse E-Mail selbst nie zu Gesicht bekommen hätte, sondern sich lediglich auf Quellen stützte, die den Sender über den vermeintlichen Inhalt informierten. Dies räumt Raju auch indirekt ein, als er bei CNN den Fehler einräumt:

„Wir haben soeben eine Kopie der entsprechenden E-Mail erhalten. Dadurch haben wir erfahren, dass diese E-Mail vom 14. September stammt.“

Die drängende Frage, wie es dazu kommen konnte, dass gleich mehrere Quellen bei dem Hinweis auf eine Weitergabe der DNC-E-Mail an das Trump-Team ein falsches Datum nannten, bleibt somit unbeantwortet.

Es erscheint jedoch als eher unwahrscheinlich, dass gleich mehrere Quellen aus purem Zufall das Datum mit dem 4. September angaben, statt korrekt auf den 14. September zu verweisen. Transparenz bei einem der führenden Vertreter westlicher Pressefreiheit und vermeintlicher journalistischer Integrität sieht sicherlich anders aus.

Ohnehin wäre Schadensbegrenzung kaum noch möglich gewesen, denn innerhalb kürzester Zeit sprangen die üblichen vermeintlichen Experten und Journalisten auf den bereitgestellten Zug gen Russland auf. Der Wunsch, nun endlich über die entscheidende „Smoking Gun“ zu verfügen, die den Nachweis dubioser Verbindungen zwischen dem Trump-Team und Moskau ermöglicht, war zu willkommen. So war sich etwa der demokratische Kongressabgeordnete Ted Lieu nicht zu schade, auf Twitter zu behaupten, dass nun der entsprechende Beweis gefunden sei. Der Tweet fand innerhalb weniger Stunden abertausendefache Verbreitung.

Nachdem Glenn Greenwald, seines Zeichens Mitgründer von The Intercept, auf die Falschheit des Inhalts in einem eigenen Tweet hinwies, löschte der Demokrat seinen eigenen Eintrag wieder – selbstverständlich ohne den Sachverhalt richtig zu stellen.

Aus Boom wird Bumbum

Auch der Journalist Benjamin Wittes vom Brookings Institut, der vor einiger Zeit stolz erklärte, ein Freund des ehemaligen FBI-Direktors James Comey zu sein, fand markige Worte, als er die Fake-Story via Twitter verbreitete. Ein einfaches „Boom“ sollte auf die explosive Sprengkraft der Falschmeldung hindeuten. Nachdem sich die Nachricht als Falschmeldung herausgestellte, hielt es Wittes nicht für nötig, seine über 200.000 Follower auf dem Kurznachrichtendienst darüber zu informieren.

Dem Redakteur Josh Marshall von TalkingPointsMemo.com erschien die CNN-Story so brisant, dass er gleich das Bild einer Atombombe verwendete. Diese explodierte dann auch entsprechend über den Köpfen seiner mehr als 250.000 Follower.

Es lässt sich aufgrund dieser Ketten-Fake-News nur mutmaßen, wie viele Millionen Medienkonsumenten und weitere Journalisten zu diesem Zeitpunkt bereits mit der falschen Nachricht gefüttert worden waren. Es verwundert zudem schon, mit welcher Nonchalance die größten US-Medienkonzerne, die kaum einen Tag versäumen, um „Russland“ der Propaganda, Destabilisierung und Fake-News-Verbreitung zu bezichtigen, es nun nicht einmal für nötig halten sich bei ihren Lesern und Zuschauern für die Verbreitung einer weiteren Verschwörungstheorie zu entschuldigen.

Quelle und Erstveröffentlicht am 12.12.2017 von RTDeutsch

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11 replies »

  1. Trump ist genauso eine Marionette wie es Obama war. Wir haben hier das Spiel good boys and bad boys wobei in Wirklichkeit beide bad sind. Wenn ein Trump in seinem Finanzkabinett einen Mnuchin oder Cohn, beides Goldman Sachs Figuren installiert, kann man absolut sicher sein, dass die gleichen Figuren Trump steuern, welche früher Obama oder Clinton gesteuert haben. Da verspricht Trump vollmundig 9/11 aufzuklären bei welchem die Saudis im Verdacht stehen, was macht Trump, nichts. Dafür schliesst das FBI für 150 Jahre die Akten und Trump liefert für / Millarden Dollar Waffen an die Saudis damit diese im Jemen fleissig die Menschen umbringen können. Das ganze Anti -Trump Gehabe ist nichts als ein Schauspiel.

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    • Trump kann sicherlich nicht alles auf einmal umsetzen. Das Goldman-Sachs System ist global und existiert nicht erst seit gestern. Wer hier Anfangs nicht mit den Wölfen heult, um dann die richtigen Schritte zu gehen ist, auch als US-Präsident schneller weg vom Fenster, so wie es sich das linksliberale Establishment, einschließlich der Neocons, wohl wünschen mag. Auch Trump ist kein Gott und kann daher nicht auf Knopfdruck das Meer teilen, wer das glaubt ist naiv.

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  2. Gaby Kraal.. Würden Sie Saudi Arabien, besser gesagt der Familie Saud, Waffen im Wert von 7 Milliarden Dollar liefern, damit sie im Jemen ihre Greueltaten fortsetzen können, wenn Sie ein anständiger US Präsident wären. Einer Familie welche nicht nur im Verdacht steht an 0/11 beteiligt zu sein sondern auch den IS finanziert. Anstatt mit verschiedenen Begriffen Verwirrung zu stiften, wie Linksliberal oder Neocons sollten wir lieber von Satanisten sprechen. Dieses links-rechts Spielchen führt nur in die Irre. Die Leute meinen dann, die eine oder andere Seite müsse gut sein. Sie sind beide schlecht. Was Sie hier sehen ist nichts anderes als die Dialektik eines schmierigen Hegel. Denken Sie an meine Worte, der Jemen wird uns im nächsten Jahr noch oft begleiten.

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    • „Der Jemen wird uns im nächsten Jahr noch oft begleiten“

      Der Jemen interessiert weder den Westen noch die Araber und natürlich die Saudis, die hier gerade für Kollateralschäden sorgen. Es ist naiv ein Zahnrad im großen Getriebe in den Vordergrund zu rücken, was schon vorher im Leerlauf lief. Die Merkelregierung macht mit Saudi Arabien blendende Geschäfte und die Personen die hier daran vedienen sind die großen und relevanten Räder im Gebälk, die auch ein Donald Trump von heute auf morgen nicht stoppen kann, geschweige denn will. „Die Wölfe“, stützen mit ihrem globalen Konglomerat der Wirtschaft und Finanzwelt auch die Interessen amerikanischer Arbeitnehmer. Trump hat bisher seine Wahlversprechen eingelöst und umsichtig wie auch zielstrebig er arbeitet, bietet sich hier seit langer Zeit eine gute Chance, den Weg den wir nun beschreiten werden, dahingehend zu biegen, dass es für die Zukunft gilt, noch viel zu provozieren. Nicht der Jemen, es ist Jerusalem, was uns nun nach rund 2000 Jahren möglicherweise eine neuen, besseren Weg gehen lassen wird. Die Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt, bricht alles auf, Trump hat diese Entscheidung ganz bewusst getroffen.

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  3. Das sehe ich etwas anders als Sie. Hier soll bewusst ein Konflikt zwischen dem Islam und Isreal geschürt werden und interessanterweise war es ausgerechnet Saudi Arabien was sich nicht beschwerte. Einen solchen Konflikt hat schon einer der Obersatanisten Albert Pike beschrieben.

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    • „Hier soll bewusst ein Konflikt zwischen dem Islam und Isreal geschürt werden“

      …und genau darum werden wir in Deutschland letztendlich profitieren, die Musel wieder loszuwerden. Nicht umsonst ist der Bundestag mit Ausnahme der AFD entsetzt über Trumps Vorstoß. Ihre Islamisierungspolitik steht unerwartet zur Disposition. Trumps Entscheidung hängt sehr sicher mit seiner Wut über die Massenmigration von Millionen Muslime nach Europa zusammen. Er hat vorher darauf gedrängt die Grenzen in den Staaten für die betroffenen islamischen Staaten zu schließen und war erfolgreich. Ich habe einige Artikel dazu geschrieben

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  4. Das Entsetzen des Marionetten Bundestages über den Entscheid Trumps ist meiner Ansicht nach gespielte Heuchelei. Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass der Bundestag anders reagieren darf als es im Drehbuch der USA steht.

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