Finanzen

Wie seriös ist PayPal? Von Bankstern einer Juristenindustrie und transparenten Bürgern

Das PayPal-Konto wurde sofort nach dem zweiten Login gesperrt, bzw. eingeschränkt, nichts ging mehr. Der Grund: „angeblich merkwürdige Aktivitäten des Bankkontos“, obwohl der Neukunde seine Bankverbindung bei Kontoeröffnung noch gar nicht der Konsole zugefügt hatte, denn er wollte sich erst einmal umschauen und sich mit dem Handling von PayPal’s Dashboard vertraut machen. Zack, beim zweiten Login wurde dann das Konto gesperrt, PayPal nennt es eingeschränkt, aber weder eine eingehende Zahlung an den Einzahler konnte zurück überwiesen werden, noch eine Beschwerde über ihr vorgefertigtess Frage und Antwort Formular, mit der Bitte um Hilfe fruchtete, da die von PayPal empfangene Antwort-Email darauf hinweist, nicht auf diese Email zu anworten, man bekäme sowieso keine Antwort darauf. Die fadenscheinge Begründung? Das Postfach könne überwacht werden.

Wie dem auch sei, der Stein des Anstoßes hier, waren „Auffälligkeiten“ für eine noch nicht eingetragene Kontoverbindung, obwohl PayPal doch damit wirbt, alles wäre so einfach. In ihren AGB’s stehe zumal, dass eine Übermittlung einer Lichtbildkopie des Ausweises erst dann von Nöten sei, wenn Zahlungseingänge im Jahr die 2.500 Euro Grenze überschreiten sollten (Geldwäschegesetz).

Unbenannt

PayPal: Konto sofort nach Zahlungseingang (eines Partner-Unternehmens von PP) bei Kontoeröffnung gesperrt, obwohl noch gar kein Bankkonto hinterlegt wurde

Das bedeutet der Logik nach, dass Eingänge unter dieser Summe nicht unter diese Regelung fallen und so wäre die wie im hier geschilderten Falle, die von Pay Pal zwangsgeforderte Aufforderung ein Lichtbild und zusätzlich sogar Kontoauszüge zu schicken, bei Kontoeröffnung unter einem ersten Zahlungseingang von einer Summe die geradeinmal ein Zehntel der 2.500 Euro Grenze ausmacht, nicht konform mit ihren eigenen AGB´s. Das ist strange…

„Strange“ auch, wenn sich Hilfesuchende heutzutage an einen Anwalt wenden.

Ein seriöser (zukünftiger) Rechtsbeistand, ermöglicht ein erstes Gespräch, so will man glauben, was hier die Sachlage erörtert und dem Anwalt die Möglichkeit gibt, den Hilfesuchenden aufzuklären, ob er hier überhaupt helfen kann. Ein erstes Gespräch sollte dem Hilfesuchenden auch das Gefühl vermitteln, ob sein juristisches Problem, bei eben jenem Anwalt in guten Händen liegt, den man sich kurz zuvor, vielleicht aus den Gelben Seiten, herausgesucht hat? Selbstverständlich ist nicht Anwalt gleich Anwalt. Es gibt gute und es gibt schlechte, so wie es gute KFZ-Mechaniker gibt, denen man sein Fahrzeug erst nach dem ersten Gespräch anvertrauen möchte, was selbstverständlich unentgeltlich ist. Selbstverständlich ist ein erstes Kennenlern-Gespräch bei einem Anwalt keine Rechtsberatung und der Anwalt kann auch erst dann einen Fall übernehmen, wenn er von seinem Mandanten per Unterschrift Prozessvollmacht erhält.

Alles gut, alles einfach könnte man meinen. Die Praxis sieht heute bei vielen Juristen leider völlig anders aus. Wer nur einen telefonischen Kontakt zu einer Anwaltskanzlei herstellt, der läuft schon Gefahr, dafür von der Kanzlei eine Rechnung für eine angebliche Rechtsberatung zugeschickt zu bekommen. In der Regel immerhin zwischen 150 und 250 Euro, nicht gerade wenig Geld, sofern man den Termin nicht wahrnimmt und darüber hinaus so doof wahr, für eine Termingestaltung seine volle Anschrift mitzuteilen. Das ist nämlich meist das erste, was Kanzleien für die Termingestaltung abfragen. Nun gut, denken Sie sich, man kann sich ja einen Anwalt nehmen und dagegen klagen…. Schwupps, schon ist man wieder Geld los, bevor der nächste benötigte Jurist, mit einem ersten Gespräch, den möglicherweise neuen Mandanten überzeugen kann, er/sie wäre der/die Richtige. Immerhin weiß man ja auch beim zweiten Anwalt noch nicht, ob es passt. Ein ewiger Kreislauf, den – wie ganz selbstverständlich heute – der „mündige Bürger“ bezahlen muss. 

Ohne Schufa Auskunft geht heute nichts mehr

Jeden Tag suchen tausende Menschen bei immer knapper werdenden Wohnraum ein gemütliches Zuhause. In den Ballungszentren wird die preisgünstige Wohnung in einer zentralen Wohnlage schnell mal zum Lottogewinn. Nach dem Studium von Immoblienportalen wird es dann bei der anschließenden Wohnungsbesichtigung haarig. Nicht selten, sondern ganz selbstverständlich verlangen Makler oder Eigentümer Bonitätsauskünfte von jedem Interessenten über das Privatunternehmen Schufa, wollen Gehaltszettel, oder Arbeitsverträge einsehen und mehr. Das ist für Eigentümer nachvollziehbar, immerhin wollen sie Mieter haben die liquide sind, unaufgefordert und monatlich die Miete überweisen und natürlich auch keinen Ärger machen. Das gute Recht der Vermieter. Das Problem? Leider erhält nicht jeder die begehrte Wohnung und so suchen sich insbesondere die mit schwachen Einkommen, und /oder einer schlechten Schufa-Auskunft einen Wolf. Es soll Wohnungssuchende geben, die haben innerhalb eines halben Jahres schon bei Dutzenden Maklern oder Eigentümern ganz persönliche Daten hinterlassen, Bonitätsauskünfte, Gehaltsbescheinigungen, Arbeitsverträge, usw. Was geschieht hier anschliessend eigentlich mit diesen Daten? Die Bundesrepublik Deutschland ist doch ein Rechtsstaat und leistet sich sogar teure Datenschutzbeauftragte. Auch gute Hinweise auf Verbraucherzentralen gibt es von den fürsorgenden Behörden. Der Wohnraum wird knapper, keine Frage, dass wird auch das neue Jahr nicht ändern können und die benötigten Unterlagen für die neue Wohnung, schon heute wollen Vermieter Referenzen von Vormietern haben, da ist ein gewünschter Lebenslauf nicht mehr weit, werden sich sehr bald schon auch auf Gesundheitsakten der Krankenkassen ausdehnen. Das bleibt zu vermuten, denn der Gesetzgeber und Rechtsstaat ist nicht gewillt, sich dem Treiben der völlig entfesselten „Marktwirtschaft“ entgegen zustellen. Im Gegenteil. Der gläserne und von überall aus kontrollierbare Bürger ist erwünscht und wird mit dem Zwang zur Abgabe von Fingerabdrücken für den Reisepass erpresst und fast schon kriminalisiert. Denn ohne Fingerabdrücke, sorry, nix Reise. Die Bundeskanzlerin machte es den Bürgern schon vor Jahren vor, was sie zu erwarten haben. Für das Ausspähen ihres Handys, immerhin ist sie die Regierungscheffin, angeordnet von der damalig befreundeten Obama-Regierung, das gemeine Volk staunte über den anschließenden Skandal und der Erkenntnis, dass jeder Bürger routinemäßig von den Freunden aus Übersee überwacht werde, reichte es für Angela Merkel gerade einmal für eine läppische Beschwerde und die gleichgeschalteten schwanzwedelnen Parteien, von schwarz bis rot, hielten alle die Füsse still.

Die befremdlichen Veränderungen in unserer Gesellschaft, in der Finanzwelt, der Wirtschaft und der Politik versprechen den Menschen keine faire Marktwirtschaft, wo mündige Bürger selbstverantwortlich ihr Leben bestimmen werden, sondern weisen den Weg seit vielen Jahren, wie ein roter Faden, in ein gleichgeschaltetes wie auch transparentes System, wo die Bewegungsfähigkeit aller Menschen, sehr bald schon, auf die Größenordnung NULL/ZERO geschaltet sein wird.

Redaktion

 

 

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8 replies »

  1. weil ihr alle so was von oberschlau seit müsst ihr den dreck fressen den die euch vor die fresse klatschen

    immer schön weiterlaufen in euren vergoldeten HAMSTERRÄDERN bis zum tot den ihr alle mit Beifall begrüßt !!!

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  2. Und bald wird man nicht einmal mehr sein Auto selbst fahren dürfen, bald übernimmt der Computer die Kontrolle über Dein Auto, oder anders gesagt, diejenigen, die dem Computer im Auto über eine Funkverbindung die Befehle erteilen.

    Will der Arbeitssklave zur Arbeit fahren, dann wird das Auto dem Wunsch brav Folge leisten, will man aber an einen Ort fahren, der der Regierung nicht genehm ist, dann wird Dein Auto die Fahrt schlicht verweigern.

    „Du willst zum AfD-Meeting fahren? Sorry, diesen Wunsch kann ich Dir nicht erfüllen“, schallt es aus dem Autolautsprecher, natürlich stets höflich, aber unbeugsam.

    Du willst zur nächsten Kneipe fahren, das Auto bleibt stur, antwortet Dir aber freundlich: „Sorry, das geht jetzt nicht, solltest Du jetzt nicht bei der Arbeit sein?“, oder „Sorry, Deine Datenbank zeigt an, dass Du in dieser Woche schon genug Alkohol getrunken hast.“

    Und falls Du über die Grenze in die Schweiz fliehen willst, um diesem Alptraum zu entkommen, dann wird Dein Auto freundlich intervenieren: „Leider kann ich Deinem Wunsch nicht nachkommen, da Du noch eine offene Steuerrechnung hast. Ferien in die Schweiz werden erst nach der Begleichung der Steuerschuld freigeschaltet.“

    Und die Polizei braucht es auch nicht mehr: Stehst Du auf einer Fahndungsliste, weil Du es gewagt hast die Politik der unfehlbaren, Gott gleichen Kanzlerin zu hinterfragen, dann sitzt Du in der Falle. Dein Auto wird die Türen automatisch verriegeln und Dich zur nächsten Polizeistation fahren.

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  3. Wisst ihr eigentlich warum der Oba…eeehm, ich meine Osama angeblich so schwer zu fassen war?
    Weil er u. a. auf „Steinzeit“-Methoden setzte u. peinlichst diesen ganzen modernen zahlungs- „sozialisierungs“- u. Kommunikationsdreck mied!;)

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  4. Wer PayPal kennt, weiß das er kein gleichberechtigter Vertragspartner ist, sondern über die Stöckchen springen muss, die pp auslegt, damit der hochgeschätzte Kunde an sein eigenes Geld kommt. Wer pp nicht kennt ist gut dran und wer es als Neukunde gerade kennenlernt, wird sich maßlos ärgern, den Register Button gedrückt zu haben.

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  5. Wer den papal-Mist nutzt ist selbst schuld. Amazon und ebay genauso.
    Trennt euch nachhaltig von allem wo USA draufsteht oder drin ist. Die einzige Möglichkeit dieser
    kriminellen Mörderbande und Krake zu entgehen.

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