Politik

Merkels Neujahrsansprache auf den Zahn gefühlt

Angela Merkels Neujahrsansprache mit weiterführenden Informationen (Verlinkung) erinnert mehr an Durchhalteparolen aus dem ehemaligen Stasilager, als das sie die Realität widerspiegeln würde.

Die geschäftsführende Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel im Wortlaut:

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, ich grüße Sie herzlich. Ich freue mich über die Gelegenheit, Ihnen auch an diesem Silvestertag einige Gedanken zu sagen, die mich an der Schwelle zum neuen Jahr bewegen.

Aus zahlreichen Gesprächen und Begegnungen in diesem Jahr weiß ich, dass sich viele von Ihnen Sorgen über den Zusammenhalt in Deutschland machen. Schon lange gab es darüber nicht mehr so unterschiedliche Meinungen. Manche sprechen gar von einem Riss, der durch unsere Gesellschaft geht.

Die einen sagen: Deutschland ist ein wunderbares Land, in dem die Werte unseres Grundgesetzes gelebt werden. Ein Land, das stark und wirtschaftlich erfolgreich ist. In dem noch nie so viele Menschen Arbeit hatten wie heute.

vielschichtige Bevölkerung

Ein Land mit einer weltoffenen und vielfältigen Gesellschaft, mit einem starken Zusammenhalt, in dem sich tagtäglich Millionen Menschen ehrenamtlich für andere engagieren, zum Beispiel im Sport, für Kranke und Schwache oder auch in der Flüchtlingshilfe.

Die anderen sagen: Es gibt zu viele Menschen, die an diesem Erfolg nicht teilhaben. Die nicht mit dem Tempo unserer Zeit mitkommen. Die sehen, dass es ihre Kinder in die Großstädte zieht und sie allein bleiben, in Gebieten, in denen vom Einkauf bis zum Arztbesuch der Alltag immer schwieriger wird. Die sich sorgen, dass es zu viel Kriminalität und Gewalt gibt. Die sich fragen, wie wir die Zuwanderung in unser Land ordnen und steuern können.

Beides sind Realitäten in unserem Land: der Erfolg und die Zuversicht, aber auch die Ängste und die Zweifel. Für mich ist beides Ansporn. Denn Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, haben uns Politikern den Auftrag gegeben, uns um die Herausforderungen der Zukunft zu kümmern und da bei die Bedürfnisse aller Bürgerinnen und Bürger im Auge zu haben. Diesem Auftrag fühle ich mich verpflichtet – auch und gerade bei der Arbeit daran, für Deutschland im neuen Jahr zügig eine stabile Regierung zu bilden.

Denn die Welt wartet nicht auf uns. Wir müssen jetzt die Voraussetzungen dafür schaffen, dass es Deutschland auch in 10, 15 Jahren gut geht. Und wirklich gut geht es Deutschland, wenn der Erfolg allen Menschen dient und unser Leben verbessert und bereichert. Dabei kann der Leitgedanke der Sozialen Marktwirtschaft, dass wirtschaftlicher Erfolg und sozialer Zusammenhalt zwei Seiten einer Medaille sind, auch in der Zeit des digitalen Fortschritts unser Kompass sein.

Das bedeutet zum einen:

– bestehende Arbeitsplätze zu sichern wie auch ganz neue Jobs für die Zukunft zu schaffen,

– die Unternehmen noch mehr bei Forschung und Entwicklung in innovative Technologien zu unterstützen,

den Staat zum digitalen Vorreiter zu machen,

– und vor allem uns und unsere Kinder mit bester Bildung und Weiterbildung auf den digitalen Fortschritt vorzubereiten.

Und das heißt zum anderen:

die Familien in den Mittelpunkt zu stellen, sie finanziell zu entlasten, damit sie Familienleben und Beruf noch besser vereinbaren können,

eine gute und würdevolle Pflege zu ermöglichen, in dem wir die Pflegeberufe stärken und die Menschen, die ihre Angehörigen zu Hause pflegen, noch besser unterstützen,

– und – nicht zuletzt – für gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Regionen unseres Landes zu sorgen – ganz gleich ob in der Stadt oder auf dem Land.

Und wir werden noch mehr in einen starken Staat investieren müssen, der die Regeln unseres Zusammenlebens verteidigt und für Ihre Sicherheitfür unser aller Sicherheit – sorgt.

Ich danke deshalb an dieser Stelle ganz besonders den Polizistinnen und Polizisten, die auch heute Abend für uns da sind und zum Beispiel die vielen Silvesterfeiern im Land schützen, wie auch den Soldatinnen und Soldaten, die hier zulande oder in den Auslandseinsätzen ihren Dienst für unser Land tun.

Die Zukunft Deutschlands ist bei all dem untrennbar mit der Zukunft Europas verbunden. 27 Staaten in Europa müssen stärker denn je dazu bewogen werden, als eine Gemeinschaft zusammenzuhalten. Das wird die entscheidende Frage der nächsten Jahre sein.

Es wird darum gehen, ob wir Europäer in der globalen und digitalen Welt unsere Werte solidarisch und selbstbewusst nach innen wie nach außen vertreten, ob wir so auch für ein wirtschaftlich erfolgreiches und gerechtes Europa arbeiten und konsequent für den Schutz unserer Außengrenzen wie auch die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger eintreten. Deutschland und Frankreich wollen gemeinsam dafür arbeiten, dass das gelingt, und so dazu beitragen, Europa für die Zukunft fit zu machen.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, das Ringen um richtige Antworten gehört zu einer lebendigen Demokratie. Wir sind – im besten Sinne – eine vielstimmige Gesellschaft. Zugleich einen uns die Werte unseres Grundgesetzes: also die Achtung vor der unantastbaren Würde jedes einzelnen Menschen und seiner Freiheitsrechte. Dass wir uns wieder stärker bewusst werden, was uns im Innersten zusammenhält, dass wir wieder deutlicher das Gemeinsame in den Vordergrund stellen, dass wir uns bemühen, wieder mehr Achtung vor dem anderen zu haben, und zwar Achtung im umfassenden Sinne – aufmerksam sein, wirklich zuhören, Verständnis aufbringen -, das sind meine Wünsche für das neue Jahr.

Und Ihnen und Ihren Familien wünsche ich Gesundheit, Kraft, Zuversicht und Gottes Segen für das neue Jahr 2018.Keiner will Merkel

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14 replies »

  1. Nein danke,
    da lese ich doch lieber den Simplizissimus.
    Da steckte dunnemals noch Geist hinter.
    Inhaltsleere Plattitüden stehen auch in Adolf´s „Mein K(r)ampf“.

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    • lucki:
      Habe Mein Kampf mehrmals gelesen und zwar die unkommendierte Ausgabe, also ohne die BRD-Umerziehungs- und Verblödungsfingerzeige. Es handelt sich dabei um eine programmatische Autobiographie, die zu einem Gutteil mit den Fragen, die sich aus dem Aufbau einer Massenbewegung ergeben, beschäftigt. Mein Kampf wurde von einer hochbefähigten, ans gründliche Durchdenken einer Sache gewöhnten und klare Schlußfolgerungen zu ziehen sich nicht scheuenden Persönlichkeit verfaßt.
      Mit Ihrer Meinung dazu stehen Sie voll und ganz auf dem Boden Grunzgesetzes und reichen Merkel und der gesamten BRD- und Deutschenvernichtungsclique geistig-ideologisch Ihre Hand.

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      • Eydtkuhnen
        Besser hätte ich es auch nicht schreiben können.
        Habe schon diverse Gesprächsrunden über dieses Werk geführt und bin immer wieder erstaunt gewesen feststellen zu müssen , daß mein Gegenüber urteilte ohne dieses Werk jemals gelesen zu haben . Teilweise lag es auch am verstehen des geschriebenen . Deshalb habe ich manche Passagen öfters lesen müssen um die Zusammenhänge richtig zu verstehen .
        Bei dem Artikel mit den „Millionen auf der Straße“ legt „lucki“ seine Sicht dar .
        Eines kann ich nur allen empfehlen , wenn man ein Buch zur Hand nimmt sollte man es völlig unvoreingenommen betrachten . Bei „MK“ fällt das vielen natürlich sehr schwer weil jahrzentelanges Schlechtreden im Unterbewußtsein Spuren hinterläßt . Das merken einige gar nicht . Die Gegner dieser Schrift sind 1a Psychologen . Die wissen wie man mit der menschlichen Psyche verfahren muß . Deshalb erfreut es mich umso mehr , daß es Leute wie sie gibt , die das geschriebene verstanden haben und nicht lesen um nach Schwachstellen zu suchen und darauf das gesamte in den Dreck zu ziehen .
        Ein gesundes Neues wünscht Ihnen Berliner

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      • Berliner:
        Danke für Ihren Kommentar.
        Man muß sich zu allem seine eigene Ansicht bilden und Bücher muß man selber lesen. Das ist ganz besonders der Fall bei einem Buch wie MK, das doch offensichtlich schlechtgemacht wird, man soll es nicht lesen und sich doch aufgrund des in ihm angeblich Gesagten ausplündern lassen.

        Ich wünsche Ihnen noch ein gutes neues Jahr!
        Gruß

        Eydtkuhnen

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  2. Bleibt einem denn nichts erspart ?
    Diese Töle ist schon ewig an der Macht und erzählt immer wieder , was sie nicht alles besser machen will . Aber bekanntlich gilt ja nicht alles was man Sylvester erzählt auch danach . Das darf nun wirklich keiner erwarten .
    Hoffe das wir diese Fratze nicht mehr lange ertragen müssen . Soll zurück in ihr Erdloch kriechen , aus dem sie irgendwann mal hervor kam , um unser Land zu zerstören.

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  3. Unters Fallbeil mit der Zion-Hure und ihren Kollaborateuren.
    Brennen werden sie in tiefster Hölle bis zum Ende aller Tage für ihren Verrat, ihre Niedertracht und Heimtücke.

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  4. schon der erst satz, dieser dame „liebe….“, ist so etwas von heuchelei, dass man nicht weiter zuhören kann.
    wenn sie uns alle liebt, wieso tut sie dann nichts für uns? sie richtet an jeder ecke und kante schaden an und das dumme Volk jubelt und bestätigt sie noch darin. das Volk bekommt 2018 die Quittung fürs nicht denken!

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    • Das „Volk“ hat die Quittung spätestens seit WK II vom Kellner Namens Szozialist/kommunist auf dem Tisch. Nur tut er sich schwer diese zu Deuten, deswegen Zahlt er einfach ohne nach zu denken.

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