Deutsche Unrechtsjustiz

Fahndungsfotos brauchen Monate – Justiz hat keine Eile

Veröffentlichung von Fahndungsfotos stehen in einem bemerkenswert interessanten Zusammenhang mit dem Migrationshintergrund der Tatverdächtigen.

Am 24.11.2017, gegen 19.00 Uhr, haben Einbrecher das Haus einer 74-Jährigen Seniorin aufgebrochen und brutal auf sie eingeprügelt. Anschließend durchsuchten sie die Räume und flüchteten

Benjamin Sack dokumentiert an diesem, leider alltäglichen Beispiel, den langen Weg der Täter-Fotos durch die Behörden, bis sie schließlich das Licht der Öffentlichkeit erblicken. Die Wahrheit dahinter – was den langen Weg von Täterfotos anbelangt – ist dagegen weitaus dramatischer. In der Regel werden Fahndungsfotos erst nach 6 Monaten und teilweise sogar erst nach 12 Monaten von der Justiz abgesegnet, um hier die Öffentlichkeit zu informieren und auf die meist schnell erfolgreiche Mithilfe der Bevölkerung zu setzen. Auffallend dabei ist immer wieder, dass die Dauer bis die Fotos veröffentlicht werden, in einem bemerkenswert interessanten Zusammenhang mit dem Migrationshintergrund der Tatverdächtigen stehen und die Veröffentlichung der Täter-Fotos von wenigen Tagen, bei Deutschen, rund 3 Monate bei Ost-Europäern und bis zu 12 Monate bei Verdächtigen mit einem arabisch-muslimischen Migrationshintergrund, auf den Schreibtischen von Richtern und Staatsanwälten liegen bleiben. Seit nunmehr 2,5 Jahren recherchieren wir für unsere diversen ausgeliederte Seiten, wie z.B. „Merkels kulturinkompatible Fachkräfte„, das Treiben von sog. „traumatisierten Kriegsflüchtlingen“ in Deutschland, oder auch „Merkels Goldstücke“, wie sie mittlerweile landläufig bezeichnet werden.

► 27. November: Die Polizei gibt eine Mitteilung mit Täterbeschreibung heraus.

► 14. Dezember: Das Opfer meldet, dass mit seiner geraubten EC-Karte Geld abgehoben wurde. Geldautomaten werden mit Kameras überwacht. Staatsanwältin Christina Laibold: „Die Staatsanwaltschaft forderte bei der Bank die Bilder an.“

Dezember: Die Polizei veröffentlicht Phantombilder der männlichen Täter.

Fahndungsfotos

Der lange Weg der Fahndungsfotos in die Öffentlichkeit (Foto:Polizei)

16. Dezember: Die Bank schickt die Aufnahmen von einem Mann, der mit der Karte der Frau Geld abhebt.

18. Dezember: Die Staatsanwaltschaft stellt Antrag auf Öffentlichkeitsfahndung, wirft ihn in die Behörden-Post.

22. Dezember: Der Antrag trifft am Freitag bei der Poststelle des Gerichts ein. Warum bis hierhin vier Tage vergangen sind – unklar.

23. bis 26. Dezember: An den Wochenenden und Feiertagen sind in der Regel nur Bereitschaftsrichter im Dienst, die sich um aktuelle Fälle kümmern.

28. Dezember: Ein Richter unterschreibt den Antrag, er geht wieder in die Post. Laibold sagt: „In dem Fall hat jeder, der die Akte in den Händen hatte, nahezu am gleichen Tag den Antrag geschrieben oder eben unterschrieben.“

Der Beschluss wird wieder ans Präsidium an den zuständigen Sachbearbeiter geschickt. Wie lange die interne Post diesmal braucht, ist unklar. Es folgt das lange Silvesterwochenende.

Als der Sachbearbeiter den Beschluss endlich erhält, informiert er die Pressestelle. Die schreibt zusammen mit der Staatsanwaltschaft die Mitteilung, sie muss wieder von beiden Seiten abgesegnet werden. Acht Tage nach dem Beschluss wird das Foto veröffentlicht.

„Für Behörden ist seitdem vielleicht nicht viel Zeit vergangen. Für ein Opfer ist jeder Tag, an dem sein Peiniger frei ist, quälend lang“,

schreibt Benjamin Sack für die Bild-Zeitung und vergisst dabei ein dramatisches Detail. Diese Täter sind erfahrungsgemäß Serienstraftäter, so versichern es uns Polizeiinsider. Wieviele weitere Verbrechen, Raub, Mord, Totschlag, schwere Körperverletzung usw. in Zeiträumen von bis zu einem Jahr verübt werden, ein unfassbar langer Zeitraum, den eine (weisungsgebundene?) oder „nur“ faule Justiz benötigt, einfache Fahndungsfotos abzusegnen, kostet Menschen das Leben, die Gesundheit und ganz besonders das Vertrauen in diesen Staat.

Redaktion

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11 replies »

  1. Es gibt viele Bsp. Dafür das hier ganz andere Ziele verfolgt werden. Das Ding mit den Goldstücken ist doch nur die Spitze des Eisbergs!
    Aus eigener Erfahrung sind folgende Dinge mittlerweile standard: Behördenmitarbeiter stehen über Gesetzen! Widersprüche verschwinden auf dem Weg der Poststelle einer Kreisverwaltung zu dem Sachbearbeiter. Dieser ist sowieso fragwürdig, da der jenige der den Grund für einen Widerspruch liefert diesen dann auch selbst bearbeitet.
    Genauso seltsam ist, das bestimmte Leute da Genemigungen scheinbar Blanko in der Schublade liegen haben!

    Vieles stimmt in diesem Land nicht mehr,,,

    Gefällt 1 Person

  2. Wenn man Beamte zu stark mit Arbeit belastet kommt sofort der Beamtenfrust und Alles wird extra langsam nach Vorschrift und dem Dienstweg erledigt. PC`s sind zwar vorhanden, um ein Foto als Mail-Anhang zu übermittels, aber man muss es auch können und….. vor allen Dingen auch WOLLEn:

    Gefällt mir

    • Vor 4 Monaten Widerspruch gegen eine GEZ-Pfändung durch willfährige Verbandsgemeinde.
      Ergebnis keinerlei Antwort oder Bescheid bis heute.
      Vor 2 Wochen Dienstaufsichtsbeschwerde wegen beamteter Faulheit.
      Reaktion: Nichts und nada.
      Da wird auch nichts mehr kommen. Der so oft behauptete vorläufige Rechtschutz in dieser Diktatur wird so ad absurbum
      geführt. Klagen vor einem Verwaltungsgericht werden durch völlig überzogene willkürliche Streitwertfestsetzung uner-
      schwinglich teuer. Das ist Rechtsbeugung durch eine Willkür-Justiz im Beamtenparadies Germoney.
      Und die machen irgendwann große Augen wenn der Michel rabiat wird.

      Gefällt 2 Personen

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