Politik

Frankreich: Marine Le Pen hadert mit dem Parteinamen „Front National“

Das Wort „Front“ habe etwas Militärisches, erklärte Le Pen am letzten Donnerstag gegenüber der französischen Nachrichtenagentur AFP.

Der französische Front National befindet seit der Niederlage bei der Präsidentwahl des letzten Jahres im Richtungsstreit. In der Partei „der Front National“ mit seiner Vorsitzenden Marine Le Pen lodert es. Ein Richtungsstreit führt die Protagonisten in eine gefährliche Auseinandersetzung, die sogar die Partei zerreißen könnte. Der ehemalige Parteivorsitzende und Vater von Marine Le Pen, Jean-Marie, stehen sich unversöhnlich gegenüber.

Was ist da los? Hintergrund dieser Entwicklung sind Pläne Marine Le Pens, nach dem unbefriedigenden Wahlausgang für das Amt des franzöischen Präsidenten den Front National jetzt offen in die politische Mitte zu rücken. Marine Le Pen hadert seit geraumer Zeit mit dem Image ihrer Partei, das den Front National zu einer rechtsradikalen Partei macht.  Le Pen sucht daher ganz zum Missfallen ihres Vaters nach einem neuen Namen für den Front National (FN). Das Wort „Front“ habe für Marine Le pen etwas Militärisches, erklärte sie am letzten Donnerstag laut einem Bericht der französischen Nachrichtenagentur AFP.

Ihre Partei habe sich jedoch verändert und diese Veränderung sollte jetzt mit einem neuen Namen Früchte tragen und sicherlich auch Skeptiker, die sich vom rechtsradikalen Image bisher abhalten ließen, Le Pen bei Wahlen ihre Stimme zu geben. Sie habe auch schon eine Idee, so Le Pen. Schon im März sollen die Front-National Parteimitglieder bei einem Parteikongress im nordfranzösischen Lille über den neuen Namen abstimmen. Es geht um nichts weniger als den Front National salonfähig zu machen, verspricht sich marine Le Pen. Zum größten Hindernis für diese geplante, wie drastische Veränderung wird nun ausgerechnet ihr Vater, Jean-Marie Le Pen.

Der jetzt 90 Jahre alte Parteigründer hatte die 1972 entstandene Partei bis 2011 geführt. Im Jahr 2015 schloss man ihn jedoch aus seiner eigenen Partei aus, weil er die Gaskammern der Nazis zum wiederholten Male als ein „Detail der Geschichte“ bezeichnete.

Dennoch blieb Jean-Marie Le Pen trotz Parteiausschluss immer Ehrenvorsitzender. Das hatte auch ein Berufungsgericht in Versailles entschieden und folgte damit dem erstinstanzlichen Urteil eines Gerichts in Nanterre bei Paris. Das Amt des Ehrenvorsitzenden berechtigt Jean-Marie Le Pen in Führungsgremien der Partei mit am Tisch zu sitzen. Auf dem Parteikongress im März sollen neben der Abstimmung für eine Namensumbenennung die Parteimitglieder auch darüber abstimmen, ob das Amt des Ehrenvorsitzenden gleich mit abgeschafft werden soll.

Im Vorfeld des kommenden Parteikongresses in Lille heizt Jean-Marie Le Pen die Stimmung nun kräftig an, schreibt Tim Kirez für RTDeutsch. In einem Interview mit dem französischen Journal du Dimanche kommentiert er in gewohnt angriffslustiger Manier sein schwieriges Verhältnis zu seiner Tochter. Zuvor hatte er sich in einem offenen Brief an seine Tochter gewandt und vor einer Namensänderung gewarnt. Dies wäre „ein Verrat an der Geschichte“ und zudem „verdächtig und inakzeptabel“.

Ob letztendlich eine schlichte Namensumbennung der richtige Weg für das wie in Deutschland dringend notwendige Aufwachen der französischen Wähler sein wird, bleibt dahingestellt. Es ist ganz sicher nicht der Parteiname dafür verantwortlich, der eine politische Opposition in einer sozialistisch, gleichgeschalteten Parteienlandschaft wie in Deutschland, oder auch in Frankreich verhindert, es sind vielmehr etablierte und fast schon mafiöse Strukturen, die ihren Bürgern Freiheit und Demokratie vorgauckeln. Weder Parteiname, noch die damit verbundenen politischen Auffassungen prägen das Image einer Partei, es sind vielmehr jene, die sich nicht ihre Butter vom Brot nehmen lassen wollen und dabei zugleich eine antidemokratische Front auf Kosten der Demokratie einnehmen, die der „Front National“ nicht zu verantworten hat. Ein kurzer Blick nach Deutschland genügt um zu wissen, dass selbst eine (bloße) „Alternative für Deutschland“unerwünscht ist und daher den Wählern nur als eine rechtsextremistische Orientierung verkauft werden kann, die es zu ächten gilt.

Gaby Kraal

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2 replies »

  1. „Ein Mensch, der einen anderen belügt, dessen Würde ist dahin…das gleiche gilt für ein Land!“ Wenn man sich den jetzigen Zustand Deutschlands nach 12 Jahren des desolaten Merkelregimes ansieht, kann man sich doch nur noch an den Kopf fassen und sich fragen, warum so viele Menschen diesem Treiben untätig zusehen und sogar noch unterstützen! Die Antwort ist einfach: Sie hängen direkt oder indirekt an den Zitzen dieses Systems! Die Flutung Deutschlands und Europas mit Millionen von männlichen degenerierten und grenzdebilen Armutsflüchtlingen im Alter zwischen 20-40 Jahren ist Programm, um die einzelnen Staaten Europas zu zerstören! Nur ca. 2% !!! der ankommenden Menschen bekommen einen offiziellen Asylstatus anerkannt…der Rest hält sich illegal in Europa auf!

    Wer dies laut ausspricht und entsprechende Berichte oder Kommentare auf Social Media Seiten wie Facebook, YouTube oder Twitter postet, wird zensiert oder gleich komplett gesperrt und wie immer in die rechte Ecke gedrückt…das ist eine ähnliche Gesinnungsdiktatur wie in Nord-Korea! Frauenmärsche (Berlin) und zuletzt sogar Trauermärsche (Kandel) werden ins rechte Milieu gerückt und von durch den Staat finanzierten Vereinen wie die S-Antifa, Stasi-Kahane-Amadeu Stiftung und Sonnenstaatland SSL behindert und blockiert! 87% der Wahlberechtigten in Deutschland haben diesem Wahnsinn zugestimmt (falls die Wahl nicht wieder manipuliert wurde)…das ist wirklich ein geistiges ARMUTSZEUGNIS für dieses Land und seine hier geborenen Menschen! Wie diese Leute es schaffen, die Angst um die eigene Familie wegzudrücken, ist mir persönlich ein ganz großes Rätsel und überhaupt nicht nachvollziehbar…! Glaubt ihr wirklich, euer Beamtenstatus oder etwa die scheinbar mit dem Laserschwert geschnittene Buchsbaumhecke wird den Migrantenmob davon abhalten, euch zu bedrängen und im schlimmsten Fall abzumeucheln…?

    Wer Deutschlands Zukunft nach 4 weiteren Jahren der unfähigen GroKo unter IM Erika sehen möchte, wirft mal einen Blick auf diesen Bericht…sagt Euren Kindern und Enkeln später nicht „Wir haben doch von nichts gewusst, Claus Kleber oder Gundula Gause haben doch nie ein Wort darüber verloren…“!

    Schweden: Zu viele Morde durch Migranten – Polizei hat keine Zeit mehr, Vergewaltigungen zu untersuchen…

    http://www.anonymousnews.ru/2018/01/30/schweden-zu-viele-morde-durch-migranten-polizei-hat-keine-zeit-mehr-vergewaltigungen-zu-untersuchen/

    Gefällt mir

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