Politik

Gauland: Zusammenarbeit mit Pegida ist möglich

AfD-Parteichef Alexander Gauland sieht in den jüngsten Äußerungen seines Parteikollegen André Poggenburg keine notwendige innerparteiliche Debatte. Der Landeschef von Sachsen-Anhalt hatte in einer Ansprache Türken als „Kameltreiber“ und „Kümmelhändler“ bezeichnet und erhielt hier – mit Ausnahme der dauerempörten Antidemokraten im Land – bundesweit Zustimmung, . „Ich sehe da keinen Bedarf für eine innerparteiliche Debatte, das bewegt mich nicht“, so Gauland in einem Stern-Interview. Und er legte nach: „Das ist kein Rassismus, wenn ich sage: ‚Die Türken gehören nicht zu uns.'“

Rhetorisch folgt Gauland damit den Ansichten der großen Mehrheit im Land und sorgt im linken politischen Milieu für die bekannte Schnappatmung, wenn die Wahrheit das Tageslicht erblickt. Er selbst hatte es sich vor wenigen Monaten nicht nehmen lassen und über die deutschfeindliche „Integrationsbeauftragte der Bundesregierung“, Aydan Özoğuz, (SPD) gesagt, man solle sie „in Anatolien entsorgen“.

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Alexander Gauland, AfD-Vize und Bundestags-Fraktionschef der ParteiFoto: Michael Kappeler/dpa-pa

Im aktuellen Fall sprach sich der von Gauland geführte AfD-Bundesvorstand allerdings für eine Abmahnung von Poggenburg aus, Beobachter sprechen hier von einer klugen Massnahme, um Realitätsverweigerern im gleichgeschalteten politischen Lager den Wind aus den Segeln zu nehmen.

AfD-Chef Gauland kann sich eine Zusammenarbeit mit der  Pegida gut vorstellen. Die Bewegung stemmt sich seit langem gegen die menschenfeindliche Ideologie „Islam“, im Land:

„Eine Annäherung halte ich für möglich“, erklärte er gegenüber Journalisten vom „stern“. Bislang hielt die AfD noch an einem Unvereinbarkeitsbeschluss fest, aber auch die AfD- Spitze muss sich eingestehen, ganz besonders in Ostdeutschland, das Pegida wie ein außerparlamentarischer Arm der AfD die Partei unterstützen kann. Wo 2019 Landtagswahlen wie in Brandenburg, Thüringen und Sachsen anstehen, wird es jetzt Zeit, dass die AfD Farbe bekennt. Gauland sieht allerdings den vorbestraften Pegida-Gründer Lutz Bachmann eher als Störenfried und würde gerne auf ihn verzichten. „Ich will unsere bürgerlichen Wähler nicht verlieren“, so Gauland. „Deswegen wäre es klug von Pegida, wenn Herr Bachmann aus dem Schaufenster der Bewegung verschwindet.“

Red.

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7 replies »

  1. Die Abmahnung an AfD – Leute die Tacheles reden ist kontraproduktiv. Der Deutsche ist das weibische Geschwurbel und Herumlavieren um die Realität satt. Kalre Kante ist die einzige Medizin, die dem links-versifften Regime den Angstschweiß auf die Stirn jagd. Hatten Sie Herr Gauland nicht zu Beginn der Legislaturperiode von jagen, im Parlament gesprochen ?
    Also bitte. In 3 /1/2 Jahren ist die Legislaturperiode nämlich vorbei.

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  2. Das ist doch unnötiges „Geziere“ wie bei einem Mädchen. AfD und PEGIDA gehören zusammen wie ein paar alte Latschen. Warum ausgerechnet Lutz Bachmann dabei im Weg stehen soll, ist nicht nur fraglich, sondern ausgemachter Quatsch. Natürlich muss Herr Gauland dies sagen, um den Angriffen gegen die AfD nicht allzuviel Raum zu geben. Innerlich weiß jeder AfD-Politiker, dass es eine logische Konsequenz ist, den Schulterschluss zu machen!

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  3. Eine Volkspartei hat Anhänger und wenn dieser Anhänger „Pegida“ „weg mit Merkel“ „Kandel ist überall“ usw. heißt dann gehört er zur Volkspartei!
    Also AfD gerade Linie, nicht wie „die Linke“ „SPD“ „CDU/CSU“ „Grüne“ so tun als wäre man ohne Anhänger obwohl jeder weiß das z. B. die NAZIFA ein Anhänger derer ist.

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  4. “ die bürgerlichen Wähler nicht verlieren “
    Wenn den “ bürgerlichen Wählern “ solche Leute wie Bachmann oder Poggenburg schon zu radikal sind, dann sollen sie doch einfach wieder CDU, CSU oder FDP wählen, dann wird bestimmt alles gut.
    Dieses Rumgeheule dieser “ bürgerlichen Wähler “ und das in unserer dramatischen derzeitigen Situation nervt. Aber so waren sie schon immer, die “ bürgerlichen Wähler „. Es soll sich etwas ändern, aber natürlich darf es nicht zu laut sein und die Hände will man sich auch nicht schmutzig machen und wenn möglich sollen es natürlich andere für sie erledigen !

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  5. Na klar gehören alle zusammen . Dieses Teilen und Herrsche Prinzip hat ausgedient. Verschiedene Ansichten wirds immer geben . Und alle eint der gemeinsame Feind . Wenn wir den von dannen gejagt haben , wird es eine Feier geben die bis in den letzten Winkel der Erde zu hören sein wird. Unstimmigkeiten werden dann im Festzelt mit einer zünftigen Keilerei gelöst. Wußten schon unsere Ahnen ein Lied von zu singen.
    Ohhh , Du schöööner Weeesterwald

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  6. Die Türken, wie alles „Islamische“, gehört nicht zu Deutschland!
    Alle die dem Islam dienen, stellen eine extreme Gefahr, für jeden deutschen Bürger dar.
    Die Sympatisanten, welche behaupten „der Islam gehört zu Deutschland“, müssen eine dauerhafte Absage erhalten.
    Diese „Deutschlandzerstörer“ befinden sich in den den Parteien CDU/CSU, SPD, LINKE und bündnis 90 die grünen.
    Federführend für diese „Deutschlandzerstörer“ ist die Merkel, wie auch der Steinmeier, welcher sich Bundespräsident schimpft.
    Auch der Söder, von der CSU, setzt sich als „Islamfreund“ in Pose. >> Wie erst jetzt bekannt geworden ist, sagte er auf dem Kulturfest der staatstreuen türkischen Ditib-Gemeinde in Nürnberg kürzlich, vor etwa 1000 Zuhörern im Festzelt: “Der Islam ist ein Bestandteil Bayerns.“ Damit geht Söder sehr deutlich über bisherige Äußerungen in der CSU zum Thema Islam hinaus. Die türkische Gemeinde hat das positiv aufgenommen. “Es gab großen Beifall“, sagte Fikret Bilir, der stellvertretende Vorsitzende von Ditib in Nürnberg. “Wir hoffen, dass er standhaft bleibt.“
    > Jedem Deutschen muss mittlerweile bewusst sein, das der „DITIB“ eine Agitationseinrichtung des Türken Erdgas ist. Von diesem wird sogar propagiert „… Die Moscheen sind seine Kasernen und die Gläubigen sind seine Soldaten ..“! Wurden doch auch, in der zurückliegenden Zeit, vermehrt Moscheen in Bayern und Deutschland errichtet!
    Was ist nun der CSU-Heilsbringer, der Söder?
    Welche Interessen vertritt dieser CSU-Söder? Die der Bayern und Deutschen, oder die der Islamamanhänger?

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    • Ich wiederhole mich zwar ungern es passt aber gut rein.
      Die Kommunistische und die Islamische Ideologie passt wir Arsch auf Eimer zueinander. So ist es doch kein Wunder, das sich die CDU/CSU-Linke-Grüne-SPD-FDP, sich des Islam, als weiteres Machtinstrument gegen die Liberalen Kräfte in der BRD, annimmt. Noch kämpfen beide Ideologien zusammen aber schon bald bekämpfen sie sich gegenseitig.
      Außer die Liberalen Kräfte stellen wieder einen Rechtsstaat her.

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