Politik

Großbrand im russischen Kemerowo fordert 64 Menschenleben, darunter 41 Kinder

Bei dem Großbrand im Einkaufszentrum „Winterkirsche“ im sibirischen Kemerowo sind Dutzende Menschen ums Leben gekommen. Unter den 64 Toten befinden sich auch 41 Kinder. Insgesamt wurden 131 Menschen verletzt, teilt die Nachrichtenagentur „RIA Novosti“ mit. Unbeeindruckt von dem Unglück in Kemerowo läuft die organisierte westliche Aggression (Skripal, Militäroffensive Syrien) gegenüber Rußland, auf Hochtouren.

kemerovo

Trauernde Menschen in Kemerowo gedenken der Opfer dieser schlimmen Brandkatastrophe

Hunderte Bürger haben sich am Ort des Geschehens versammelt und legen Blumen vor dem ausgebrannten Einkaufszentrum nieder. Eine große Tragödie die sich hier abspielt, die Menschen sind verzweifelt. Präsident Putin ist wütend und traurig, „Ich will brüllen, nicht weinen“, sagte der Präsident zu den Geschehnissen dieser Brandkatastrophe.

„Was sich hier ereignet hat, hat nichts mit einem Krieg oder einer akuten Methangas-Explosion einer Mine gemein. Menschen, Kinder kamen her, um sich zu erfreuen. Wir sprechen – fortwährend – über die Bevölkerungsentwicklung, und wir verlieren jetzt so viele Menschen. Warum? Kriminelle Fahrlässigkeit und auch Schlamperei“, schimpft Putin. Das hier neben Fahrlässigkeit auch Korruption mit zu den Geschehnissen beigetragen haben könnte, soll im Anschluß eine gründliche Untersuchung klären. „Die Handlungen eines jeden Beamten müssen hier rechtlich untersucht werden, sie unterschreiben alles, nur für Geld“, so Putin.

Während Rußland trauert, läuft die vom Westen geführte Aggression gegen Rußland an unterschiedlichen Fronten auf Hochtouren. In der Skripal-Affaire befragt die US-Administration die Bürger zynisch, welches Konsulat sie schließen würden, wenn sie abstimmen könnten. „Die US-Administration hat angeordnet, das russische Konsulat in Seattle zu schließen. Welches US-Generalkonsulat in Russland würden Sie schließen, wenn Sie eine solche Entscheidung treffen könnten?“, so eine Mitteilung am Montag.

Unbenannt

Unbeeindruckt von der Brandkatastrophe in Kemerowo bereitet sich parallel zu dem Unglück in Russland, einige tausende Kilometer weiter südöstlich, in Syrien, die US-geführte Militär-Koalition der Unterzeichnerländer für die Causa Skripal, auf weitere Schläge gegen die syrischen Regierungstruppen vor. Die syrische Armee soll mit Offensivschlägen aus ihrer Hauptstadt und der umliegenden Region verdrängt werden Hier stören nur noch die russischen Streitkräfte die westlichen Aggressoren, die sich im übrigen zur US-geführten Allianz, auf völkerrechtssicherem Terrain mit ihrem Einsatz in Syrien bewegen. Die westliche Koalition

Merkel

Merkel spricht Opfern und Angehörigen nach Brandkatastrophe ihr Mitgefühl aus (foto: globallookpress.com)

mobilisiert unterdessen ihre Militärpräsenz am persischen Golf, im östlichen Mittelmeer und auf syrischem Boden östlich und nordöstlich der Hauptstadtregion. Beobachter sprechen hier von geplanten Offensiven, die neben dem Militäreinsatz, auch Rußland provozieren sollen. Sollte demnach die

syrische Luftraumaufklärung und Flugabwehr ausgeschaltet werden, wären Assads Regierungstruppen den westlichen Luftangriffen schutzlos ausgeliefert. Parallel dazu wäre die US-Koalition in der Lage, dass Vorrücken von Panzerverbänden und ihrer Special Forces im Süden Syriens zu sichern. Der russische Generalstabschef Waleri Gerassimow warnte unterdessen die USA vor einem Raketenangriff auf den syrischen Regierungssitz Alle auf die syrischen Militär- und Regierungsobjekte abgefeuerten Tomahawks würden abgefangen, kündigte er an. Sollte das Leben russischer Militärs bedroht sein, würden auch die US-Kampfschiffe vor der syrischen Küste – die Trägerplattformen der Marschflugkörper – angegriffen, so Gerassimow.

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa ist über die westliche Aggression erbost, so schreibt sie auf ihrem Facbook Account:

„Heute haben wir vieles von der Politik der europäischen Länder und der USA verstanden. In jenen Minuten, als alle Russen den Opfern der Tragödie in Kemerowo Mitleid zeigten, war es für sie wichtiger, neue feindliche Handlungen zu verkünden“, so Sacharowa.

In Kemerowo haben die Behörden eine dreitägige Trauer ausgerufen

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8 replies »

      • Die Kinder werden erwähnt, weil sie menschliches Saatgut sind. Der Tod dieser Kinder ist das absolute Ende vieler Familienketten, diese Kinder können ihre Gene nicht weitergeben. Saatgut darf nicht vermahlen werden und auch nicht verbrannt, frei nach Anna Seghers.

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  1. Russen sind in ihrer Geschichte mit weitaus Schlimmerem konfrontiert worden u. haben letztendlich obsiegt; was sich derzeit der ach so „moralische Westen“ leistet, zeugt nur von dessen Charakterlosigkeit, was sich aber auf langer Sicht als Eigentor entpuppen wird…

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  2. Die Geschichte der Menschheit ist die Geschichte der
    Gier. Ein Clan allein hat noch nie seinen Reichtum je
    über die Zeit retten können. Islam als nebenbei religiös
    begründeten Sozialismus zu bezeichnen, ist zwar bös,
    aber das macht ihn so gefährlich, weil uns immerzu ja
    eingebläut wurde, die Ausübung von Religion hat nie
    Risiken und Nebenwirkungen…
    Der Krieg um Ölquellen und Einfluss am Golf wird die
    nächste Eskalationsstufe sicher auch erreichen. Weil
    Amerika nicht mehr zurück kann, seit es durch den ja
    eigenmächtigen Kriegsbeitritt der Türkei Gefahr läuft,
    den Einfluss in der Golfregion nun völlig zu verlieren.

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  3. „Die Handlungen jedes Beamten müssen hier rechtlich untersucht werden, sie unterschreiben alles, nur für Geld.“

    … sprach’s, und ließ einen politischen Widersacher der die Korruption in Russland ( und im Kreml ) anprangert, mit einer an den Haaren herbeigezogenen Vorstrafe von den Wahlen ausschließen.
    Hörr Putin,Sie sprechen mit gespaltener Zunge !

    Den Angehörigen dieses furchtbaren persönlichen Unglücks, mein aufrichtiges Mitgefühl !
    Den Verletzten eine baldige und vollständige Genesung !

    Zum Agenten-Drama will ich sagen : 120 ausgewiesene russ. Diplomaten sind schon ein starkes Stück, wegen eines nicht bewiesenen Vorwurfs EINEN Ex-Agenten samt Tochter vergiftet zu haben, zumal beide ja noch leben !
    Da steckt viel mehr dahinter, anders kann man sich solch völlig überzogene Reaktionen nicht erklären.
    Es kommt jetzt drauf an, wie das inszenierte Drama weitergeht.

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  4. Und der ARD ist die Meldung grade mal ein paar Sekunden vor dem Wetter wert, wie man auf der Seite Propagandaschau lesen kann.
    „Ein Großbrand in Russland mit 64 Toten ist für ARD & ZDF das Letzte, worüber es sich zu berichten lohnt“

    Da werden eindeutig Prioritäten gesetzt, welches Menschenleben wertvoller ist….

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