Politik

Wenn Europa so weitermacht, wird es zu Eurabia

Der muslimische Anteil an der europäischen Bevölkerung steigt unaufhaltsam, ohne dass eine Integration stattfindet. Ein Einlenken der deutschen Politik findet nicht statt, im Gegenteil.

Ein Gastbeitrag von Bassam Tibi

Können wir frei ohne Zensur beziehungsweise Selbstzensur über die Folgen der islamischen Zuwanderung nach Europa sprechen? Ist es möglich und erlaubt, einen Widerspruch – unter Bezugnahme auf drei weltweit anerkannte Experten – Bernard Lewis, Bat Ye’or und Walter Laqueur – gegen das herrschende Narrativ im Rahmen einer sachlichen Debatte vorzubringen? Diese drei Denker vertreten die These von einem zukünftigen Eurabia in Europa. Darf man schliesslich Schlussfolgerungen aus Statistiken ziehen, die einen zunehmenden arabo-islamischen Anteil an der Wohnbevölkerung Europas prognostizieren?

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Der Islamwissenschaftler Bassam Tibi (Foto: imago stock&people) Bassam Tibi ist emeritierter Professor für Internationale Beziehungen in Göttingen. Er berichtet regelmäßig zum Thema Islam, die arabische Welt und Fragen zur Integration. Seine aktuellen Bücher sind «Islamische Geschichte und deutsche Islamwissenschaft»

Der nahöstliche «Ozean der Gewaltherrschaft» erreicht als Eurabia Europa

Zu den vom vorherrschenden Narrativ erzwungenen Einschränkungen des Grundrechts auf Rede- und Wissenschaftsfreiheit in Bezug auf die anstehende Thematik gehört der Vorwurf der Islamophobie. Dieser Begriff wurde im Iran Anfang der 1980er-Jahre geschmiedet, um jede kritische Diskussion über Islam und Islamismus im Keim zu ersticken; er wurde als Vorwurf instrumentalisiert und von den Linken übernommen. Gegen diese Richtung argumentiert der französische Schriftsteller Pascal Bruckner. Er spricht von einer erfundenen Islamophobie, deren zentrales Opfer jene sind, die die beklagte Bestrebung, das Thema «islamische Zuwanderung und ihre Folgen» zu tabuisieren, nicht mitmachen.

Demografischer Trend

Unter dem Titel «Islamische Zuwanderung und ihre Folgen» habe ich ein Buch veröffentlicht, das von allen deutschsprachigen Medien verschwiegen wird. Ich gehöre zu den Opfern. Nun können Argumente diffamiert werden – wirksamer ist jedoch, sie medial totzuschweigen. Wie steht es aber mit den Statistiken?

Anfang dieses Jahrhunderts, im Jahr 2004, war die angesprochene Einschränkung der Rede- und Wissenschaftsfreiheit in Bezug auf unser Thema noch nicht so stark, wie sie heute ist. Die Tageszeitung Die Welt veröffentlichte am 28. Juli 2004 ein Interview des Princeton-Historikers Bernard Lewis unter der Überschrift «Europa wird am Ende des 21. Jahrhunderts islamisch sein». Im selben Jahr wurde in einem in der US-Zeitschrift Weekly Standard (Heft 4/2004) veröffentlichten Artikel vom Financial Times-Leitartikler Christoph Caldwell der Begriff «Islamic Europe» geprägt.

Ein Jahr danach veröffentlichte die in Ägypten geborene jüdische Publizistin Bat Ye’or in den USA das damals viel beachtete Buch «Eurabia». Darin spricht sie von einem massiven demografischen und kulturellen Trend, Europa in ein islamoarabisches Gebilde zu verwandeln. Die prophetischen Aussagen dieses Buches wirken seit der Flüchtlingskrise 2015/2016 ungeheuer aktuell.

Ich fühle mich stets an dieses Buch erinnert, wenn ich heute in vielen deutschen Städten in Verkehrsmitteln und auf öffentlichen Plätzen vernehme, wie die zugewanderten «neuen Deutschen» (Herfried Münkler, Politikwissenschaftler) sehr laut ein für mich als muttersprachlich arabisch sprechender Syrer störendes, primitives Arabisch sprechen. Arabisch ist eine wunderschöne und hochzivilisierte Weltsprache, allerdings nur, wenn man sie durch Bildung beherrscht. Gebildete Araber sprechen ein anderes Arabisch als das, was ich in Deutschland seit 2015 auf den Strassen so oft höre, dass ich denke, in einem arabischen Land zu sein.

Arabisch ist so eine differenzierte Sprache, dass man eine Person, die sie spricht, gleich geografisch und sozial lokalisieren kann. Das Arabisch, das ich heute in Europa höre, ist nicht die Sprache gebildeter syrischer Ingenieure und Ärzte, die uns die Vertreter der Willkommenskultur vorgaukeln. Ich höre ein bäuerliches beziehungsweise ein Slum-Arabisch. Als zivilisierter Syrer kenne ich Polygamie weder aus meiner Damaszener Familie noch aus den Kreisen, in denen ich die ersten 18 Jahre meines Lebens verkehrte.

Die Zeitung Welt am Sonntag berichtet in dem Artikel «Strafbar, aber geduldet» (28. Januar 2018) von Einführung der Polygamie durch viele syrische Flüchtlinge, so etwa von einem Syrer, der im Rahmen der Familienzusammenführung vier Ehefrauen und 23 Kinder nach Deutschland auf Kosten der Steuerzahler gebracht hat und entsprechend alimentiert wird. Der Artikel fügt hinzu: «Das ist kein Einzelfall.»

Statistische Prognosen

Nun möchte ich auf die Statistiken zu sprechen kommen. Das amerikanische PEW-Center in Washington und New York veröffentlichte Ende November 2017 statistische Prognosen für das Jahr 2050, die die Frankfurter Allgemeine Zeitung am 30. November verbreitet hat. Danach wird der «Anteil der Muslime in der Bundesrepublik von 6,1 Prozent im Jahre 2016 auf 20 Prozent im Jahre 2050 steigen». Als Syrer und Muslim habe ich keine Einwände, wenn diese Menschen Europäer werden und nicht die Konflikte und die Gewalt in Nahost mit nach Deutschland bringen. Fakt ist, dass die arabischen Flüchtlinge Deutschland verändern, und nicht umgekehrt. Um gleich einleitend jeden Einwand des Vorurteils und der Panikmacherei abzuwenden, betone ich mit Nachdruck, dass ich nicht gegen die Menschen, die flüchten, argumentiere, sondern gegen die möglichen Folgen, die Europa negativ verändern.

Unabhängig von den zitierten Statistiken und mehr als ein Jahrzehnt zuvor hat die in Ägypten geborene, heute teilweise in der Schweiz, teilweise in Grossbritannien lebende Publizistin Bat Ye’or das bereits zitierte provokative Buch «Eurabia» veröffentlicht. Ähnlich wie sie argumentiert auch die Weltautorität Walter Laqueur in seinem Buch «Die letzten Tage von Europa». Er schreibt: «Der Abstieg Europas ist bedauerlich; er lässt sich bremsen (…).» Und er fügt hinzu, das islamische Europa werde «sich von dem, das wir kennen und schätzen, stark unterscheiden». Laqueur hat wie Bat Ye’or jüdische Wurzeln und betont seine Sympathie für Flüchtlinge, weil er selbst dreimal in seinem Leben einer war. Laqueur wehrt sich gleich im Vorwort zu seinem Buch dagegen, «in die rechte Ecke gestellt zu werden», wie es das linksgrüne Narrativ mit Andersdenkenden zu tun pflegt.

Bedrohung nicht wahrgenommen

Im Folgenden will ich auf das Buch «Eurabia» näher eingehen. Darin behauptet die Autorin, dass mit der islamischen Zuwanderung eine «Transformation von Europa in ein Euro-Arabien» stattfindet. Der frühere Oxford- und Harvard-Historiker Niall Ferguson lobt das Buch von Bat Ye’or mit folgendem Satz: «Spätere Historiker werden eines Tages ihre Prägung des Wortes Eurabia als prophetisch erachten.»

Bat Ye’or wundert sich darüber, dass europäische Medien eine Willkommenskultur propagieren. «Muslimische Migranten, die nach Europa strömen, werden als Schöpfer von Eurabia begrüsst.» Die Bedrohung wird also gar nicht wahrgenommen. Worin unterscheidet sich Eurabia vom westlichen Europa? Ye’or antwortet: «Weniger europäisch.» Genau das scheint das Ziel der linken europäischen Multikulturalisten zu sein, die europäische Identität ablehnen und deren Verteidigung sogar als Rassismus verfemen.

Nach Bat Ye’or wäre Eurabia das Resultat von «Europas Islamisierung». Als Jüdin stört sie sich daran, dass in Eurabia eine Kombination von Antiamerikanismus und Judenhass zum Ausdruck komme. «Antisemitismus ist das Gesicht des künftigen muslimischen Eurabia.»

Ye’or macht darauf aufmerksam, mit welch üblen propagandistischen Mitteln gegen die Kritiker dieses Szenarios vorgegangen wird. Jede Zurückhaltung gegen den steigenden Zustrom muslimischer Migranten von arabischen und muslimischen Ländern nach Europa werde als Rassismus gebrandmarkt und diffamiert.

Ein Jahrzehnt vor den PEW-Statistiken führt Ye’or Demografie als Argument ein. Zwischen Mitte des 20. und Anfang des 21. Jahrhunderts stieg die Gesamtzahl der arabischen Bevölkerung von 80 auf 320 Millionen. Heute kann man von circa 400 Millionen Arabern reden, wovon 50 Prozent unter 20 Jahre alt sind; diese sehen nur in der Flucht nach Europa eine Zukunftsperspektive. Deswegen hat Bernard Lewis im zitierten Welt-Interview die Vermutung geäussert, dass Europa gegen Ende des 21. Jahrhunderts arabisch-islamisch sein werde. Auch Ye’or stellt fest: «Integration ist generell gescheitert.» Stattdessen erfolge eine «Islamisierung».

Auch Bat Ye’or schützt ihre Diagnose vor Diffamierung durch die Betonung, dass sie keine Vorbehalte gegen Muslime hat, wohl aber gegen Zugeständnisse gegenüber religiösen und politischen Normen der muslimischen Immigranten. Auch ist sie dagegen, wenn die muslimischen Zuwanderer die Integration in die europäische Kultur verweigern. Bei einer solchen Entwicklung werden nicht Immigranten europäisch, sondern wird Europa durch kulturelle Arabisierung weniger europäisch.

Eine Insel der Freiheit

Nun komme ich auf die eingangs gestellte Frage, warum ich, ein Immigrant aus Syrien, mich für das säkulare Europa gegen Eurabia einsetze und die Haltung von Bernard Lewis und Bat Ye’or teile. Bereits 1998 habe ich diese Frage in der Widmung meines damals erschienenen Buches «Europa ohne Identität?» beantwortet. Die Widmung war meinem jüdischen Lehrer Max Horkheimer zugedacht. Von ihm habe ich gelernt, dass Europa eine «Insel der Freiheit» sei, die sich in einem «Ozean der Gewaltherrschaft» befinde. So steht es in der Widmung.

Im Lichte der Flüchtlingskrise 2015/2016 habe ich eine neue Ausgabe dieses Buches mit dem neuen Untertitel «Europäisierung oder Islamisierung» veröffentlicht. Das Land, aus dem ich komme (Syrien), ist eine Illustration für diesen «Ozean der Gewaltherrschaft». Dort töten sich gegenseitig die herrschenden alawitischen Schiiten und die Sunniten seit sieben Jahren. Dies wird auch in den nächsten Jahren und Jahrzehnten andauern. Der schwedisch-italienische UNO-Diplomat Staffan de Mistura vermutet, dass die Lösung des Syrien-Konflikts schwieriger als das Beenden des Dreissigjährigen Krieges sei.

So verlaufen die Dinge nicht nur in Syrien, sondern auch im Irak, in Libanon, Jemen und Afghanistan. Dies geschieht mit Übertragungseffekten auf alle nahöstlichen Länder. Europa kann die demografische Explosion in diesen Ländern nicht durch die Aufnahme von Millionen Flüchtlingen abfangen, ohne daran zugrunde zu gehen. Der nahöstliche «Ozean der Gewaltherrschaft» erreicht als Eurabia Europa.

Welche Konklusionen lassen sich ziehen aus der obigen Eurabia-Diskussion? Fakt ist, dass der islamische Anteil an der europäischen Bevölkerung unaufhaltsam weiterhin ansteigen wird, ohne dass eine Integration stattfindet. Fakt ist auch, dass die EU keine Politik hat, um mit diesem, ihre Existenz bedrohenden Phänomen umzugehen. Ebenso Fakt ist, dass es sich hier nicht um ein «politisches Asyl», sondern um eine Völkerwanderung handelt.

Moralisierung führt nicht weiter

Die erste Schlussfolgerung lautet, dass Moralisierung bei dieser Problematik nicht weiterführt; sie ist genauso schädlich wie die entgegengesetzte Polarisierung und Islamfeindlichkeit. Europa benötigt eine Politik, die zwei Aufgaben erfüllt: einerseits die stattfindende Völkerwanderung von einer illegalen Migration in eine geordnete Einwanderung zu verwandeln. Zu dieser Regulierung gehören Kontingente und eine zahlenmässige Restriktion der Aufnahmeländer je nach ihren Kapazitäten. Zudem muss jede Einwanderung von einer Integrationspolitik begleitet werden. Andernfalls werden Parallelgesellschaften entstehen, die langfristig dazu beitragen, dass Europa zu einem Eurabia wird.

Restriktiv habe ich deshalb in mehreren Artikeln in der Basler Zeitung für die Integration der Muslime als Citoyen, als individuelle Bürger argumentiert und mich gewehrt gegen die Bestimmung von Minderheiten, die Minderheitsrechte haben und sich dann anders verhalten werden, wenn sie die Mehrheit sein werden.

Bassam Tibi ist emeritierter Professor für Internationale Beziehungen in Göttingen. Er berichtet regelmässig über den Islam, die arabische Welt und Fragen zur Integration. Seine aktuellen Bücher sind «Islamische Geschichte und deutsche Islamwissenschaft»

Ein Ozean der Gewalt für Europa

„Wenn deutsche Politiker iranische Henker in Hannover empfangen“

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Laleh Walie auf Facebook hat eine Botschaft für deutsche Gutmenschen

 

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15 replies »

  1. Alles Läuft nach Plan.
    Natürlich wird Europa zu EURABIA oder besser noch zu EUAFRIA werden!
    Sieht vielleicht jemand irgendwo einen auch nur ansatzweise ernstzunehmenden Widersand? Ich nicht! Und wenn dann nur gegen die AfD. Gegen RECHTS allgemein.

    Aus dem einstigen Land der Dichterbund Denker ist ein Land der Duckmäuser und Denunzianten geworden.
    Es bedarf ja nicht mal der Willkür der Eliten um eine möglichen Widerstand im Keime zu ersticken. Das Volk selbst sorgt dafür . . .
    Untereinander tun sie sich würgen – in der Meinung ihre Pflicht zu tun.
    Keine Lüge kann grob genug ersonnen sein, die Menschen glauben es. Weil sie es glauben wollen um kein Nazi zu sein.
    Um eine Parasole die man ihnen gab, verflogen sie ihre eigenen Landsleute mit größerer
    Erbitterung als ihre wahren Feinde.

    Wir sollten langsam aufhören uns fortwährend selbst zu belüge und die Situation realistisch einzuschätzen. Der Ball ist längs eingelocht und damit ist die Entwicklung nicht mehr umkehrbar.

    Man müsste die Ursachen beseitigen statt die Symptome in den Fordergrund zustellen.
    Der Wetterbericht verändert das Wetter nicht.
    Er ist aber wichtig um sich darauf einzustellen. Um im Extremfall zu überleben.

    Was ist denn aus den ganzen bisherigen Prophezeiungen geworden?
    Eigentlich hätte der Systemzusammenbruch aus logischen Gründen schon längst stattgefunden haben müssen. Hat aber nicht.
    Den Kapitalismus gibt es immer noch, wie auch das Finanzsystem, dessen Zusammenbruch unentwegt vorausgesagt wurde und wird.
    Der Euro wurde bereits vor seiner Einführung für tot gesagt. Und dann immer wieder, und es gibt ihn immer noch.
    Wie auch die EU und auch die USA, die nach allen Prognosen längs kollabiert sein müsste.
    Die Welt ist im Umbruch – der ISLAM wird das Ende der Zivilisation sein. Womit sich auch die marxsche Theorie als falsch erwiesen hat. Nix mit Kommunismus – Allah ist der größte.

    Der Niedergang Europas wurde mit der Gründung der EU besiegelt. Wenn auch die Ursachen weiter zurückliegen und im heutigen Kulturmarxismus mit all seinen Perversitäten, (Gender, Multi-Kulti, Feminismus, Homo, Political correctness. . . ) begründet sind. Doch das zu ändern ist ebenso unrealistisch wie schon so oft der herbeigeredete Systemzusammenbruch.

    Auch Demokratie halte ich für zweifelhaft. Demokratie bedeutet neben Volksherrschaft auch immer Mehrheitsentscheidung. Womit sich Demokratie zwangsläufig immer gegen Minderheiten richten muss. Ein Minderheitenschutz gegen Mehrheitsentscheidungen führt eine Demokratie ad absurdum. So dass eine funktionierende Demokratie von allen Beteiligten ein hohes Maß an Bewusstsein / Demokratieverständnis / Bildung, erfordert.
    Was aber nicht vorhanden ist. Und wenn ich von einer Horde Idioten überstimmt werde, werde ich zurecht . . . Und das wiederum birgt das Potential bis hin zum Bürgerkrieg.
    Oscar Wilde at das folgendermaßen definiert:
    Demokratie ist das Niederknüppeln des Volkes, durch das Volk, für das Volk.
    Da Widerstand stets an ein Feindbild gekoppelt ist, hat in einer Demokratie wie der Unseren das Volk (der Mob, die Dumpfbacken, die braune Soße) das Volk ( ie ROTEN, die GRÜNEN, die BUNTEN = die GUTEN) zum Feind und umgedreht.

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    • … und nun, welches Modell schwebt dir vor ?
      Ich kenne keines das auf jeden Bürger maßgeschneidert werden könnte, Du ?
      Den Mehrheitsentscheid wird es immer geben, – oder eben gar keinen. Mal kommt der Eine zum Zug, mal der Andere, was ist falsch daran ?
      Fängt man da im kleinsten Rahmen der Familie an, dann zeigt sich schon dort der Mehrheitsentscheid als praktikabelste Lösung. Sicher, gehört man selbst zur Minderheit, kann das ziemlich weh tun, man muss halt versuchen das Blatt zu wenden, und genau dieser ewige Diskurs ist es, der die Teilnehmer wach und agil hält. Das ist es, was Demokratie letztendlich ausmacht – an ihren Belangen interessierte Bürger.

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  2. mhm : „Im Land der Arier“ … alles klar, Fatima !
    Wenn Du glaubst, ihr könntet hier eure Islamdifferenzen auf unsere Kosten ausfechten, dann biste schief gewickelt.

    …. übrigens muss auch allerdringlichst der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan abgesetzt werden, der meinte es sei Hate Speech, die weibl. Beschneidung und Geschlechtsverstümmelung zu kritisieren.
    Der Islam hat nur Schlächter zu bieten, da ist es völlig egal ob die Anzug oder Kaftan tragen, im Kopf sind die alle gleichermaßen komplett verwahrlost.

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    • @ ML

      Laleh Walie hat ja Recht. Die persischen Arier (unsere südlichen Vettern) werden ja von fremden Machthabern geknechtet und ermordet. Das sind keine Perser, sondern Araber und Türken, welche Persien strangulieren!

      Damit Du Dich mal in dieser Richtung informierst, schlage ich Dir als gute Info-Quelle den Tangsir-Blog vor!

      Ich kriege immer Magenschmerzen, wenn man das Mullah-Regime so als eine Art Robin-Hood hinstellen will. Das zählt zu den größten Menschheits-Verbrechern dieses Planeten und ist für jede Schweinerei gut.

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    • @ML 6. April 2018 um 8:35

      Mal eine intime Frage: Steht ihr Synonym ML für die gleichnamige Lehre?
      Wenn JA, dann haben sie nicht gut aufgepasst oder den Marxismus-Leninismus nicht verstanden.

      „Fatima“ – Wen meinen sie damit?

      „. . . könntet hier eure Islamdifferenzen auf unsere Kosten ausfechten . . . “
      Wen meinen sie mit eure?
      Wen meinen sie mit unsere?
      Ist ja wichtig zu wissen um sich angesprochen zu fühlen.

      Weiter:
      „. . . muss auch allerdringlichst der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan abgesetzt werden . . .“
      In der Tat eine tolle Erkenntnis. Nur wer soll´s machen – Warum machen sie das nicht?
      Auch Merkel muss / müsste abgesetzt werden . . . besser noch gar nicht erst gewählt.
      Da muss man sich aber auch die Frage stellen, wer hat die denn gewählt. War das nicht mehrheitlich das . . . Volk? Und so auch der Bürgermeister von London. Die haben sich ja nicht an die Macht geputscht.
      Womit wir beim Letzten Absatz meines Kommentars – was die Demokratie allgemein betrifft wären – der Feind des Folkes ist das Volk selbst.

      Was sie betreiben ist Polemik mit dem gleichen stellenwert wie:
      “Wenn es nachts nicht dunkel wäre . . . “

      Man muss die Lage schon realistisch einschätzen um dann die richtigen Schlussfolgerungen für sich davon abzuleiten.
      Eine Weisheit besagt:
      Wenn du etwas nicht willst – ändere es.
      Wen du es nicht ändern kannst – ändere deine Denkweise – stell dich darauf ein um zu überleben.
      Oder:
      Wenn du etwas nicht schaffst musst du loslassen – sonst schafft es dich.

      Wer nicht sagen kann was er meint, kann auch niemals meinen was er sagt.
      Die Details sind ALLES (aus Babylon-5) Eine präzise Sprache ist WICHTIG

      lG Sabine

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      • Zitat: „Wer nicht sagen kann was er meint, kann auch niemals
        meinen was er sagt.“
        Ist als allgemeine Aussage schon mal falsch. Wer nicht sagen
        kann, was er meint, wird oftmals durch äußere Umstände am
        Aussprechen unbequemer Tatsachen gehindert, oder auch er
        / sie beherrscht die Sprache nicht vernünftig. Was Menschen
        meinen, wenn sie etwas sagen, hängt vom Zuhörer ab. Wem
        es einfacher erscheint zu sagen, was Zuhörer so hören wollen,
        gilt als „angepasst“. Eine Wahrheit derb oder überspitzt zum
        Ausdruck zu bringen, gilt als unhöflich. Deswegen hat man im
        deutschsprachigen Raum den „Narren“ eingeführt, der immer
        auch die eher unbequemen Wahrheiten aussprechen durfte.
        Anpassungsbedürfnis ist übrigens ja eine Geschlechterfrage
        u n d eine Frage der entsprechenden Vorbilder. Ein Weichei
        erzieht zum Weichei, eine Kämpfernatur zur Kämpfernatur,
        ein Duckmäuser zum Duckmäuser. Entscheidend ist ja, was
        man selbst damit anfängt, sich auch zu verändern bereit ist.

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      • Sabine, keine Ahnung was deine Anmach-Show soll, Du wirst deine Gründe haben.
        … irgendwie erinnerst du mich an eine gewisse @Franka (?).
        PS: nein, die provokante Verhörnummer zieht bei mir nicht.

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  3. Ich schätze den Islam-Experten, Bassam Tibi, der aus einer alten Damaszener Gelehrtenfamilie stammt. Weniger schätze ich den Schabbes-Goj Tibi, der sich bei den ‚Eliten‘ anbiedert und dabei nicht schlecht gefahren ist. Tibi, der sunnitische Muselmane aus Damaskus ist dadurch quasi zum Weltbürger mutiert.

    Tibi hätte es gern in Maßen ‚bunt‘, aber bitte nicht zu ‚bunt‘. Darin ähnelt er seinem ‚Bruder im Geiste‘, dem von mir nicht immer geschätzten, H.M. Broder.

    Warum wir Deutsche und Europäer überhaupt Zuwanderung aus dem ‚märchenhaften Orient‘ und ‚Mama Afrika‘ brauchen, soll mir doch mal der Herr Tibi erklären.

    Wir brauchen sie natürlich nicht – wir Deutsche und Europäer kommen auch blendend ganz ohne die uns immer wieder angepriesenen ‚Goldstücke‘ mit ihrem Niedrigst IQ aus.

    Ich darf daran erinnern, dass es den Deutschen gelungen ist, Deutschland nach dem verlorenen Krieg – und Millionen von Toten – aus Ruinen wieder auferstehen zu lassen, so daß Deutschland im Jahre 13 nach Null (1945) zur zweitmächstigsten Industrienation (nach den USA) aufgestiegen war. Ganz ohne Türken und andere Muselmanen oder gar Neger aus der Sub-Sahara. Lediglich mit einer Handvoll Italienern, Portugiesen und Spaniern als Gastarbeiter. Und trotz Millionen von jungen Männern, die im Krieg umgekommen waren.

    Wir brauchen keine Einwanderung – haben sie noch nie gebraucht!

    Zumal keine Einwanderung von Nichtweißen und Nichteuropäern, die weder rassemäßig noch kulturell mit uns kompatibel sind!

    Was wir hingegen brauchen ist eine vernünftige Familienpolitik, welche Familien oder Ehepaare wieder ermuntert, Kinder in die Welt zu setzen. Das dies möglich ist, haben die Baby-Boomer Jahre nach dem katastrophalen Krieg ja bewiesen und das unter ungleich schlechteren Bedingungen.

    Was vonnöten wäre: Dieses ganze kulturmarxistische Gesindel der 68-er Generation und ihre Epigonen zum Teufel jagen einschl. ihres militanten Feminismus und ihres Gender- und Homosexuellen Wahns.

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  4. Es wurden bereits mehrfach Beispiele aus dem Koran zitiert, dass dieser nicht mit dem Grundgesetz der BRD vereinbar ist. Ich habe jetzt einen interessanten Artikel eines Koranwissenschaftlers zu diesem Problem gefunden: „Entsprechend dem islamischen Glaubensverständnis, dass alle im religiösen Dogma abgelegten Bestimmungen auch gesellschaftliche Geltung haben ist gottgefälliges Zusammenleben nur möglich, wenn auch der gesamte Gesetzeskodex entsprechend Allahs Wille ausgestattet ist. Wer sich nicht danach richtet begeht „eine große Sünde“ und gehört zu den Ungläubigen. „Sure 5, Vers.44: Wer sein Leben (und seine Urteile) nicht nach der Offenbarung Allahs und nach dem, was er herabsandte, richtet, der gehört zu den Ungläubigen.“ Damit ist die Koexistenz mit Menschen in Gesellschaften, die nicht nach muslimischen Gesetzen, Wertevorstellungen und Usanzen strukturiert sind unmöglich.“ ( Fatwa von Rechtsgutachter Abdul-Aziz b.Abdullah bin Baz Quelle: Institut für Islamfragen vom 30.01.2018
    Meine Frage dazu: Hat die BRD-Regierung davon keine Kenntnis, oder erfolgt die Islamisierung unseres Landes trotzdem und wider besseren Wissens?

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  5. @ U.H.

    Meine Frage dazu: Hat die BRD-Regierung davon keine Kenntnis, oder erfolgt die Islamisierung unseres Landes trotzdem und wider besseren Wissens?
    —-

    Natürlich hat die Bundesregierung davon Kenntnis. Sowohl Merkel als auch jeder BundesministerIn oder StaatssekretärIn kann jederzeit min. 5 Referenten oder Islam-Experten (wie Bassan Tibi, Hamed Abdel-Samad, Prof. Egon Flaig o.ä.) antanzen lassen, die sie ausführlich über die Glaubensinhalte und -Dogmen des Islam informieren. Und zwar in allen Details – in einem Crashkurs sozusagen.

    Die meisten empörten Menschen, welche die fortschreitende Islamisierung unseres Landes erschreckt, unterstellen leider, leider den Politikern Naivität oder Blauäugigkeit.
    Das ist es aber nicht, es ist reine Bösartigkeit und Hass auf das Deutsche Volk, was wiederum das Fassungs- bzw. Vorstellungsvermögen der meisten deutschen Menschen übersteigt.

    Die fünf Säulen des Islam sind die wichtigsten Regeln für einen Moslem. Sie setzen sich aus dem öffentlichen Glaubensbekenntnis, dem täglichen rituellen Gebet, der sozialen Spende, dem Fasten während des Ramadan und der Wallfahrt nach Mekka zusammen. Sie zu befolgen ist für jeden gläubigen Moslem eine Selbstverständlichkeit und absolute Pflicht.

    *Das Glaubensbekenntnis (Shahada)
    *Das Gebet
    *Das Fasten
    *Die soziale Pflichtabgabe (Zakat/Almosen)
    *Die Pilgerfahrt nach Mekka

    Erfüllt der Musel auch nur eine seiner Pflichten nicht, gilt er als Apostat (Fahnenflüchtiger bzw. Ungläubiger) worauf im Islam die Todesstrafe steht.

    So sieht’s aus. Das ganze dumme Gerede von ‚Der Islam gehört zu Deutschland‘ oder die ‚Muselmanen gehören zu Deutschland‘ ist nur eine einzigartige Farce.

    Weder der Islam noch der Muselmane (von wenigen Ausnahmen abgesehen) ist zu integrieren. Das ist Fakt und das wird jeder seriöse Islamwissenschaftler bestätigen können.

    Es läuft alles auf eine Islamisierung Europas hinaus.

    Die ist von den Drahtziehern (eine unheilige Allianz vonHochfinanzbankstern/Freimaurern/satanischen antichristlichen Amtskirchen/ Jesuiten/linksgrünen Kulturmarxisten und Lobbyorganisationen einer bestimmen Coleur) so gewollt und dürfte, wenn die Menschen nicht endlich wach werden, um das Jahr 2045 -vielleicht sogar noch früher- abgeschlossen sein.

    Dann dürfen die Menschen Europas, sofern sie nicht zum Islam konvertieren, nur noch ein zweit- oder drittklassiges Leben als Dhimmi ‚unter dem Schutz des Islam‘ führen.
    All die Atheisten, Kommunisten, links-grünen Kulturmarxisten werden sich jedoch warm anziehen müssen, denn für DIE Mischpoke gibt es keinen Schutz. Sie werden vermutlich paarweise zur Abschreckung an den Laternenpfählen aufgehängt werden. Die Mullahs haben’s im Iran vorgemacht, wie sie mit den ‚Gottlosen‘ verfahren!

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  6. Nur wenn das europäische Volk gemeinsam aufsteht wäre es noch zu stoppen.
    Aber besonders das deutsche Volk tut sich mit der Realität schwer !!!! Die Deutschen wollen es einfach nicht wahr haben, was mit uns passiert…….

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  7. Deutschlands und Europas Untergang ist leider nicht mehr aufzuhalten.

    Das sagt Prof. Dr. Sieferle, der größte Historiker und hellste Kopf des 20. Jh. in Deutschland.

    In Prof. Sieferles letztem Buch Das Migrationsproblem wird der Untergang Europas und Deutschlands genauestens vorausgesagt.

    Dieser Prozess ist unumkehrbar, da die Parallelen des Untergangs Europas zum Untergang des Römischen Reiches für Historiker wie Sieferle, oder auch Prof. Dr. Michael Ley aus Wien, eindeutig klar erkennbar sind!

    Das Römische Reich ist vor ca. 2000 Jahren genauso, durch Zuwanderung von Barbaren von Innen heraus zerfallen!

    Leseprobe (downloadbar) aus Das Migrationsproblem

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