Politik

Lateinamerika: Probleme mit illegalen “Flüchtlingen“

Nach einem Bericht von latina-press, ist die aktuelle Krise im sozialistischen Venezuela in den letzten Monaten Auslöser für eine Massenwanderung von 100.000 Wirtschaftsflüchtlingen aus ihrem Heimatland Venezuela, nach Brasilien, Argentinien, Chile, Peru und Kolumbien.

Auch die Inseln der Karibik bleiben vom Exodus nicht verschont. Jede Woche sollen alleine auf Trinidad und Tobago zwischen 150 und 200 Venezolaner mit dem Boot ankommen. Wie die Migrationsbehörde in Port of Spain mitteilt, halten sich die meisten von ihnen illegal im Land auf – die Zahl der Asylanträge hat schon die Zahl von 2.000 überschritten.

Erst am Wochenende musste die Regierung der parlamentarischen Republik, 82 venezolanische Wirtschaftsmigranten, darunter 53 Männer und 29 Frauen nach Venezuela abgeschieben. Mit ihrem Aufenthalt verletzen sie nationale Einwanderungsgesetze und hielten sich demnach illegal im Land auf. Die Inseln gehören zu den Kleinen Antillen und liegen in etwa 585 Kilometer vor der Küste Venezuelas. Der Migrationssoziologie Tomás Páez geht davon aus, dass seit 1999  – zu dem Zeitpunkt als der verstorbene Präsident Hugo Chávez an die Macht kam – mehr als 2,2 Millionen Venezolaner aus wirtschaftlichen, aber auch aus politischen Gründen ausgewandert sind. Das venezolanische Parlament spricht sogar von einem Exodus von über 4,3 Millionen Menschen.

Wie auch zum Leidwesen der Europäer bekannt, mischt sich auch hier, die von NWO-Netzwerkern finanzierte UNHCR (das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen) in die nationale Gesetzgebung der Länder ein und hat die Abschiebung, das UNHCR (man beachte das verwendete Vokabular) spricht so wörtlich von “Deportation von 82 venezolanischen Bürgern“ am vergangenen Wochenende scharf kritisiert und zutiefst bedauert. Da diese Personen ihre Absicht erklärt hatten, den Flüchtlingsstatus zu beantragen, stellt nach Auffassung der UNHCR, “ihre Abschiebung nach Venezuela eine Verletzung des internationalen Flüchtlingsrechts dar“.

Ungeachtet der Einmischung in die nationale Gesetzgebung und den Interessen der Anrainerstaaten Venezuelas, erwähnt die UNHCR, die sich selbst auch als “Refugee Agency“ verstehen, hier nicht, dass es kein international bindendes Flüchtlingsrecht gibt, was eine Verpflichtung für die Aufnahme von Wirtschaftsmigranten nach sich zieht. Vielmehr bestehen internationale Abkommen, die Kriegsflüchtlingen(!) aus humanitären Gründen Aufenthalt gewähren sollen.

Die UNHCR, oder genauer die “Refugee Agencys“ stehen in Verdacht, in Europa den Massenexodus von Wirtschaftsflüchtlingen aus Dritt-Welt-Staaten in Afrika und muslimischen Staaten zu steuern und Support für Schleuser und Schlepper zu organisieren, die Einwanderern, die illegale Einreise ermöglichen soll.

 

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