Jihad Watch

Bundeswehr-Friedensmisssion: 40 Frauen, Kinder und Alte von Jihadisten in Mali abgeschlachtet

Deutschland wird am Hindukusch verteidigt und natürlich auch in Mali

Was Tagesschau und weitere Staatsmedien nicht so gerne berichten

Die Sicherheitslage in der Sahelregion,und insbesondere in Mali, ist nach wie vor unbeständig, schreibt das Bundesministerium der Verteidung. Deutschland habe daher ein erhebliches Interesse daran, Terrorismus, Kriminalität und Verarmung, die mittelfristig starke Auswirkungen auch auf Europa haben können, gemeinsam mit seinen europäischen und internationalen Partnern entgegenzutreten.

Die deutsche Beteiligung im Rahmen der VN-Mission MINUSMA („Mission multidimensionelle integrée des Nations Unies pour la Stabilisation au Mali“) wirkt unmittelbar unterstützend für die europäischen Bemühungen und ergänzt den „umfassenden internationalen Ansatz zur Stabilisierung der Region“.

Sun, 29. April 2018

Mehr als 40 Menschen aus der Tuareg-Volksgruppe wurden an diesem Wochenende von Jihadisten im Rahmen eines Racheaktes an der nordöstlichen Grenze Malis, zu Niger, in zwei separaten Angriffen ermordet. Die Muslims töteten mehr als 40 Menschen in Mali.

Die Rebellengruppe MSA und auch Stammesführer berichten, daß mehr als 30 Menschen am Freitag und 12 weitere, nur einen Tag danach, durch schwer bewaffnete Islamisten auf Motorrädern in der Menaka Region ermordet wurden. Der Gouverneur von Menaka, Daouda Maiga, sagte: „Es gibt Frauen und Kinder unter den Opfern, ebenso wie ältere Menschen.“ Die Menschen vor Ort haben Angst vor Repressalien, nachdem die Jihdisten bei den jüngsten Angriffen in der Region große Verluste erlitten haben.
Maiga fügte hinzu: „Die MSA bekämpft die islamistischen Gruppen, die hauptsächlich aus Fulani bestehen. „Also waren diese beiden Angriffe Repressalien gegen sie. Sie wollen den Konflikt in etwas Interkommunales verwandeln.“

Bundesgierung: Stabilisierung wichtiges Ziel der Afrikapolitik

Wo war die Bundeswehr?

Mali wird vom seit 2012 vom Chaos heimgesucht. Tuareg-Rebellen und Islamisten 2012 hinterlassen in dem Land immer wieder eine blutige Schneise. Trotz französischer Intervention im folgenden Jahr mit militärischen Mitteln und der UN-Friedenssicherung, in dessen Rahmen auch die Bundeswehr ihren Einsatz findet. Im Nordosten Malis ist die Lage in katastrophal, trotz Friedensabkommens zwischen der Regierung und den Tuareg-Rebellen im Jahre 2015.  Mali hat seit seiner Unabhängigkeit von Frankreich im 1960 bereits vier Aufstände erlebt.  Die MSA bezifferte die Zahl der Todesopfer bei den beiden Anschlägen auf 43.

chaos

Das Chaos in Mali ist Realtität: Der Einsatz der französischen Armee und der Bundeswehr in Mali, sind hingegen vielmehr ein Goodie und zugleich eine Farce, für gutgläubige Gutmenschen in der EU

Bakary Doumbia, Mission der Internationalen Organisation für Migranten (IOM)

Die Sogwirkung der deutschen Flüchtlingspolitik ist groß in Westafrika. In Transitländern wie Mali oder Niger ist die Zahl derer, die ausreisen wollen, rasant angestiegen. Genaue Zahlen fehlen. In Bamako wird an jeder Straßenecke über Einzelheiten der deutschen Flüchtlingssituation gesprochen. Ein sicherer Indikator für das neu erwachte Interesse an Deutschland.

Die Leute sind entschlossen. Sie sind bereit, illegale Wege zu gehen
Bakary Doumbia, Mission der Internationalen Organisation für Migranten (IOM)

„Mali ist nicht nur Ursprungsland für Migranten, es ist auch Transitland“, sagt Bakary Doumbia, Chef der Mission der Internationalen Organisation für Migranten (IOM) in Bamako. „70 Prozent der Menschen, die Mali verlassen, sind auf der Durchreise. Sie stammen aus Gambia, dem Senegal und Guinea-Bissau.“ Doumbia beobachtet die Migrationsbewegungen in Westafrika seit Jahren. „Hier glauben immer noch viele, Europa sei ein Eldorado, wo Geld auf der Straße liegt und man es nur aufheben und nach Hause schicken muss.“

Diese Mythen zu zerschlagen ist laut Doumbia zentraler Punkt für die Bewältigung der derzeitigen Abwanderung aus Afrika. „Wir sind mit einer Situation konfrontiert, welche die internationale Gemeinschaft zum Handeln zwingt“, meint er. Doumbia kommt von der Elfenbeinküste. Er versteht die Migrationsdynamik nicht nur aus internationaler Sicht, sondern auch die spezifische Situation der Westafrikaner. „Die Leute sind entschlossen. Sie sind bereit, illegale Wege zu gehen. Wenn wir glauben, es reicht, diesen Menschen ein oder zwei Mal zu sagen ‚Geht nicht! Es ist gefährlich!‘, dann täuschen wir uns.“

Doumbia hebt seine Hände vom großen Schreibtisch, spreizt erst einen, dann zwei Finger gen Decke. „Das stoppt sie für einen, vielleicht zwei Monate. Wir müssen hier langfristigere Aufklärung betreiben, sonst ändert sich nichts.“ Doumbia gibt zu, es wird teuer, wenn die Europäer die Menschen in Westafrika halten und Menschenleben retten wollen. „Ein Menschenleben ist unbezahlbar. Wir brauchen bessere Strategien und einen längeren Atem als bisher. Es muss gute Politik gemacht werden.“

Seifenblasen machen Deutschland zum beliebten Ziel

Während vor ein paar Monaten die meisten Migranten aus Westafrika noch die alte Kolonialmacht Frankreich als Ziel angaben, steht nun Deutschland mindestens ebenso hoch im Kurs. Und das hat viel mit den Fernsehbildern freundlicher Deutscher zu tun, die Neuankömmlinge mit Seifenblasen, Geschenken und Applaus willkommen geheißen haben. „Das Bild vergisst man nicht“, sagt Salif*.

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7 replies »

    • Jep, die Einnahmequelle „Flüchtling“ darf nicht ins stocken geraten. Die Flüchtlingsindustrie jubelt doch schon aufgrund der riesigen integrativen produktionsmenge aus den Musellanden.

      WIR SCAFFEN DAS———-INTEGRATION BIS ZUM ENDSIEG!

      Gefällt 1 Person

    • Ei nix … außer vielleicht : „Wir müssen uns daran gewöhnen.“
      Diese Globalisten haben einen größeren Schatten, als ihn der Mond werfen könnte. Ein exorbitant überdimensioniertes Ego, was nach Stutzung schreit.

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