Satire

WM-Posse: Jogi schmeißt nach Foto mit Björn Höcke Götze aus Kader, Özil, Gündogan dabei

Nur einen Tag nachdem Kritik laut wurde, weil die türkischstämmigen Nationalspieler Ilkay Gündogan und Mesut Özil dem türkischen Präsidenten und Diktator Recep Erdogan auf einem gemeinsamen Foto ihre Sympathien zum Ausdruck brachten, gibt Bundestrainer Joachim Löw heute die Aufstellung für sein WM- Kader in Russland bekannt.

Der lange verletzte Torhüter Manuel Neuer gehört weiterhin zum Kader, sein Einsatz bleibt aber aller Voraussicht nach fraglich. Die noch gestern in den Meinungsblogs der Mainstreammedien kritisierten Spieler Ilkay Gündogan und Mesut Özil, sollen aber das deutsche Team bereichern. Mario Götze, der sich mit Björn Höcke von der AfD ablichten ließ, flog dagegen allerdings aus dem Kader.

Tor: Bernd Leno (Bayer Leverkusen), Manuel Neuer (Bayern München), Marc-Andre ter Stegen (FC Barcelona), Kevin Trapp (Paris Saint-Germain)

Abwehr: Jerome Boateng, Mats Hummels, Joshua Kimmich, Niklas Süle (alle Bayern München), Matthias Ginter (Borussia Mönchengladbach), Jonas Hector (1. FC Köln), Marvin Plattenhardt (Hertha BSC), Antonio Rüdiger (FC Chelsea), Jonathan Tah (Bayer Leverkusen)

Mittelfeld: Julian Brandt (Bayer Leverkusen), Julian Draxler (Paris Saint-Germain), Leon Goretzka (FC Schalke 04), Ilkay Gündogan (Manchester City), Sami Khedira (Juventus Turin), Toni Kroos (Real Madrid), Thomas Müller, Sebastian Rudy (beide Bayern München) Mesut Özil (FC Arsenal)

Angriff: Marco Reus (Borussia Dortmund), Leroy Sane (Manchester City), Mario Gomez (VfB Stuttgart), Nils Petersen (SC Freiburg), Timo Werner (RB Leipzig)

DFB-Präsident Grindel zum Fall Özil und Gündogan: „Menschen können Fehler machen, aber wir müssen das Maß wahren. Manches erscheint mir übertrieben. Wichtig ist, dass wir bei dem bleiben, was eine ganz wichtige Richtschnur ist: Integration. Das, was zugrundeliegt, ist der Gedanke des Miteinanders.

Integration ist das Stichwort: Erst gestern übte DFB-Boss Grindel noch scharfe Kritik an Özil und Gündogan und warf beiden, mit der Unterstützung und Sympathiebekundung für den türkischen Despoten vor, die jahrelange Integrationsarbeit des DFB zu unterlaufen. Das die „jahrelange Integrationsarbeit“ des DFB dennoch nicht ausreichte,  Nationalspielern mit türkischen Migrationshintergrund dazu zu bewegen, beim Abspielen der deutschen Nationalhymne mitzusingen, erwähnte Grindel nicht. Wir meinen, Türken haben das gute Recht Sympathie für ihren Staatspräsidenten zu empfinden, ganz besonders, wenn sie wie z. B. Ilkay Gündogan obendrein auch einen türkischen Pass besitzen, bzw. der türkischen Nationalität angehören.20180514_190354

Sehr gerne hätten wir an dieser Stelle Ihnen auch ein gemeinsames Foto von Mario Götze und Björn Höcke gezeigt, aus Gründen des Selbstschutzes allerdings, hat Mario Götze aber möglicherweise darauf verzichtet. Es nutzte nichts, er flog dennoch aus dem Kader. Ob aus sportlichen Gründen, oder aufgrund von Sympathien für Björn Höcke oder vielleicht sogar für Recep Erdogan wissen wir nicht, denn diese Überlegung ist reine Satire.

Update 18:15 Uhr

Zur Satire um den Rauswurf Götzes aus dem WM-Kader wegen eines angeblichen Fotos, was ihn zusammen mit Björn Höcke von der AfD zeigen soll, noch ein wenig mehr an Realsatire, wofür die deutsche Bundeskanzlerin mit ihren stets unbedachten, wie weltfremden Ansichten immer zu haben ist:

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich jetzt über ihren Regierungssprecher Steffen Seibert kritisch gegenüber einem Treffen der beiden Fußball-Nationalspieler Mesut Özil und Ilkay Gündogan mit dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan zu Wort gemeldet.

Es sei eine Situation gewesen, so Merkel, „die Fragen aufwarf und zu Missverständnissen einlud“, erklärte sich Regierungssprecher Seibert am Dienstag in Berlin. Als Nationalspieler hätten die beiden Vorbildfunktion. Seibert zeigte sich aber zufrieden, dass die beiden Fußballer inzwischen zum Vorfall Stellung bezogen hätten. Er sei sicher, dass der DFB das Thema noch einmal ansprechen werde.

Selbstverständlich können prominente Türken aus Deutschland auch Wahlkampfhilfe für türkische Politiker geben, wenn ihnen die Politik zusagt.

Anti-Demokraten aus der deutschen Politik und den Massenmedien sehen in der Zusammenkunft Erdogans mit Gündogan und Özil eine klare Wahlkampfhilfe für Erdogans AKP Partei und vermögen nicht zu differenzieren, dass die Spieler mit türkischen Migrationshintergrund im Herzen stets Türken bleiben wollen. Ihr gutes Recht. Mittlerweile hat sich auch der türkische Fussball Verband eingeschaltet und ist empört über die beleidigenden Äußerungen in den Medien gegenüber Erdogan und den Fussball Stars. Viel ehrlicher wäre es vom DFB und auch den regierungsnahen Lügenblättern gewesen, nur einmal ernsthaft zu hinterfragen, warum Fussball-Söldner wie Gündogan und Mesut Özil niemals die deutsche Nationalhymne mit ihren Mannschaftskameraden mitsingen, wenn doch die stets gepriesene Integration von türkischen Migranten funktionieren würde? Weder Özil, noch Gündogan oder dem türkischen Präsidenten ist hier ein Vorwurf zu machen. Die fortwährende Lüge einer angeblich gelungenen Integration ist nicht nur an Peinlichkeit zu überbieten, mittlerweile führt der Selbstbetrug auch zu diplomatischen Verstimmungen mit Ländern wie der Türkei, die es nicht nötig haben, sich in ihrer eigenen Identität zu belügen.
Zu der Frage, ob auch die Kanzlerin hier eine Wahlkampfhilfe seitens der Spieler für Erdogan interpretiere, wollte sich Seibert aber nicht äußern.

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17 replies »

  1. Da sieht man wer A.M. in den Allerwertesten kriecht. Meine Missachtung vor Herrn Löw, er hätte bei den beiden Gastarbeitern ebenso reagieren sollen. Sport und Politik sollten grundlegend getrenntvsein, ebenso wie Kirche und Politik.

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  2. Es sind Muslime!
    Es sind dem Türken Erdogan seine Soldaten!
    In der Türkei sind diese Leute besser aufgehoben, den dort ist ihre ideologische Heimat.

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      • Ich glaube keine Satire, da wenn Satire das eher auf özil und Co zutreffen würde.

        Türke bleibt Türke genauso wie Deutscher Deutscher bleibt,
        Und dies hat mit Rassismus nix zu tun.
        Özil hat schon oft bewiesen das seine Staatstreue nicht so weit her ist, zb Singen unsrer Hymne nur ein bspl.

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  3. soso, wir müssen das Maß wahren.
    Also ist ein deutscher Spieler der sich mit der Rechtskonformen AfD zeigt, ein Übermaß, ein zuviel des Guten, und zwei KPD-Türken sind eine maßvolle und angemessene Einrichtung.
    Na wenn das so ist, könnt ihr euch ja auch gleich umtaufen in die 2. getürkte Nationalmannschaft.
    Löw, nimm doch einfach deinen bunten Truppe und verpiss dich aus Deutschland – elender Verräter ! … passt rein optisch sowieso besser in die Türkei. Aber der Neuer bleibt hier, nur dass das klar ist.

    Übrigens, wenn ich das richtig sehe spielen bei den Türken nur Türken mit. Wie kann das denn sein, dass verstößt doch gegen alle Regeln der Multikulturalität und die müssten sowieso für die WM ausgeschlossen werden, oder nicht ?
    Vielleicht stellen sie ja den Löw als Balljungen ein ….

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  4. Höcke und sein Denkmal der Schande-Spruch werden ewig
    Nebenwirkungen haben. Doch denken wir mal nach: Es war
    kein Ruhmesblatt des deutschen Volkes , die Schaffenskraft
    teils in den Dienst fremder politischer Interessen zu stellen,
    aber selbst die Drecksarbeit der Zwangssegregation sowie
    der „Umsiedlung“ zu übernehmen. Das ist ja sicherlich eine
    Schande. Aber das Mahnmal selbst ist auch eine. Es hat ja
    keinerlei Ähnlichkeit mit einem typisch europäisch jüdischen
    Friedhof, sondern erinnert an muslimische Familiengruften,
    wie sie etwa auf dem Ölberg in Ost-Jerusalem stehen, und
    mal kurz in einem ZDF Beitrag aus Syrien zu sehen waren.
    Und der Baustoff Beton ist kalt, semantisch gar gefühlskalt.
    Aus dem Grund wäre es ratsam, das „Denkmal“ doch mal.
    da dem „Faktencheck“ zu unterziehen, denn die inhaltliche
    Aussage des Denkmals stimmt überhaupt nicht mit dessen
    gewollter Intention überein. Und das ist ziemlich peinlich,so
    aber geradezu typisch für marxistische Kulturbanausen…
    .

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    • Lea Rosh und der ZdJ haben doch maßgeblich mitgewirkt bei der Auswahl des Entwurfs – von wegen „deutsch“.
      Vielleicht wollten sie ihr Deutschenbild transportieren, heraus kam dann aber eben doch nur die eigene Eigenheit, gefühlskalte Betonquader. Dem vernehmen nach, soll das Denkmal Deutschlands größter öffentl. Freiluft-Abort sein, man scheißt auf das Opferdenkmal, also doch ein Ort der Schande, wie Höcke meint ?
      Geschmacksache sagte der Affe und biss in die Seife – alles eine Frage der Deffinition und ihrer Hoheit.

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  5. Noch ist die Fußballwelt halbwegs in Ordnung, trotz
    der vielen „Arbeitsmigranten“. WM 2040, würde dies
    so von je zwei Horden Messermännern ausgetragen ,
    der Fußball wäre dabei ja nur noch die Jagdtrophäe.
    jetzt noch alle Stadien in Colosseum umbenennen…
    Mordsgaudi 2040 für die ganze Familie-ein Tritt frei…
    -Satire Ende-

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  6. Update 18:15 Uhr – Ein Kommentar von Gaby Kraal

    Zur Satire um den Rauswurf Götzes aus dem WM-Kader wegen eines angeblichen Fotos, was ihn zusammen mit Björn Höcke von der AfD zeigen soll, noch ein wenig mehr an Realsatire, wofür die deutsche Bundeskanzlerin mit ihren stets unbedachten, wie weltfremden Ansichten immer zu haben ist:

    Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich jetzt über ihren Regierungssprecher Steffen Seibert kritisch gegenüber einem Treffen der beiden Fußball-Nationalspieler Mesut Özil und Ilkay Gündogan mit dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan zu Wort gemeldet.

    Es sei eine Situation gewesen, so Merkel, „die Fragen aufwarf und zu Missverständnissen einlud“, erklärte sich Regierungssprecher Seibert am Dienstag in Berlin. Als Nationalspieler hätten die beiden Vorbildfunktion. Seibert zeigte sich aber zufrieden, dass die beiden Fußballer inzwischen zum Vorfall Stellung bezogen hätten. Er sei sicher, dass der DFB das Thema noch einmal ansprechen werde.

    Selbstverständlich können prominente Türken aus Deutschland auch Wahlkampfhilfe für türkische Politiker geben, wenn ihnen die Politik zusagt.

    Anti-Demokraten aus der deutschen Politik und den Massenmedien sehen in der Zusammenkunft Erdogans mit Gündogan und Özil eine klare Wahlkampfhilfe für Erdogans AKP Partei und vermögen nicht zu differenzieren, dass die Spieler mit türkischen Migrationshintergrund im Herzen stets Türken bleiben wollen. Ihr gutes Recht. Mittlerweile hat sich auch der türkische Fussball Verband eingeschaltet und ist empört über die beleidigenden Äußerungen in den Medien gegenüber Erdogan und den Fussball Stars. Viel ehrlicher wäre es vom DFB und auch den regierungsnahen Lügenblättern gewesen, nur einmal ernsthaft zu hinterfragen, warum Fussball-Söldner wie Gündogan und Mesut Özil niemals die deutsche Nationalhymne mit ihren Mannschaftskameraden mitsingen, wenn doch die stets gepriesen Integration von türkischen Migranten funktionieren würde? Weder Özil, noch Gündogan oder dem türkischen Präsidenten ist hier ein Vorwurf zu machen. Die fortwährende Lüge einer angeblich gelungenen Integration ist nicht nur an Peinlichkeit zu überbieten, mittlerweile führt der Selbstbetrug auch zu diplomatischen Verstimmungen mit Ländern wie der Türkei, die es nicht nötig haben, sich in ihrer eigenen Identität zu belügen.
    Zu der Frage, ob auch die Kanzlerin hier eine Wahlkampfhilfe seitens der Spieler für Erdogan interpretiere, wollte sich Seibert aber nicht äußern.

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    • Das haben Wir bereits in diesem unserem Staat , wo sich alle so wohl fühlen. Sogar ohne Gerichtsbeschluß. Sowas entscheiden unterste Wasserträger im Behördenalltag.
      Und hier? Wieso Berufsverbot? Ein ausschluß aus dem deutschen Kader ist doch kein Berufsverbot, sie dürfen doch weiter in Brexit tanien spielen.

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