Gesundheit

Medizin: Malaria-Erkrankung über Geruchstest feststellbar

Eine Malaria-Infektion kann über die Ausdünstung eines Erkrankten gerochen werden: Forscher der ETH Zürich konnten einen erfolgversprechenden Testansatz entwickeln und haben diese Forschungsarbeiten jetzt im Magazin „PNAS“ publiziert (doi:10.1073/pnas.1801512115). Die Wissenschaftler konnten demnach ein Geruchsprofil identifizieren, was ausschließlich Erkrankte ausdünsten, schreiben die Schweizer in ihrer Publikation. Die große Hoffnung ist hier, zukünftig auch Infizierte Personen vorab zu erkennen, die noch keine Symptome aufweisen.

In Zusammenarbeit mit Mitarbeitern des Internationalen Zentrums für Insektenphysiologie und -ökologie in Nairobi untersuchten die Forscher bei kenianischen Kindern flüchtige chemische Verbindungen, die über die Haut ausgedünstet werden. Bei mehr als 400 Schulkinder konnten Sie die Ausdünstungen unter Zuhilfenahme eines Gaschromatographen analysieren. 

Unterschiede in der Duftstoffkonzentration

Durch einen Vergleich von erkrankten und gesunden Kindern fanden die Züricher Forscher heraus, welche Geruchsverbindungen auf eine Malaria-Infektion hindeuten. „Die spezifische Geruchssignatur der Erkrankung wird durch Konzentrationsänderungen von Stoffen erzeugt, die auch bei Gesunden vorhanden sind“, erklärt Consuelo De Moraes, Professorin für Biokommunikation und Ökologie. Die Konzentrationsänderungen unterscheiden Gesunde von Kranken. Laut eigenen Angaben lag die Aufklärungsrate bei symptomlosen Infektionen bei fast 100 Prozent.20180516_103600

Noch ein großer Vorteil: Der Geruchstest soll sogar zwischen einer asymptomatischen und einer akuten Infektion unterscheiden können, erklären die Wissenschaftler voller Zuversicht. Die Forscher waren selbst überrascht, dass das Geruchsprofil beider Patienten-Gruppen sich deutlich unterscheide.

Überschaubare Kosten für Frühtest auf Malaria-Erkrankung

Die Wissenschaftler hoffen, dass das heraus gearbeitete Profil mit den aktuellen Erkenntnissen als Konzeptgrundlage für einen günstigen Malaria-Frühtest dienlich sein könnte.  Ei bisherigen Tests auf eine frühe Infektion,  wird noch eine Laborinfrastruktur benötigt, was eine Früh-Diagnose vergleichsweise teuer macht. Bereits im vergangenen Jahr hatten amerikanische Forscher einen Atemtest entwickelt, der Malaria mit einer 83-prozentigen Genauigkeit in einer Studie identifizieren konnte. Einer der identifizierten Duftstoffe soll nach Pinien gerochen haben.

Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass auch andere Krankheiten, die durch einen Wirt übertragen werden und mit einem Geruchstest nachweisbar sind. Krankheiten veränderten die Duftnote des Infizierten. Dadurch würden wiederum Wirte angelockt, wodurch ein Kreislauf der Infektion beginnt, schreibt aerztezeitung. de. 

Die Forscher konnten diesen Kreislauf gezielt bei Mäusen beobachten, welche Mücken hier besonders gerne stechen zustechen. Infizierte Mäuse sollen demnach für jene Anopheles-Mücken unwiderstehlich attraktiv duften. So kam den Wissenschaftlern die Idee, dass die Stechattraktivität auch bei Menschen über den Geruch bestimmt werden könne.

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7 replies »

  1. Und wieder ein profitorientiertes Forschungsvorhaben,
    nach dem Test kommt dann die Impfung. Niemand ist
    so dämlich und schädlich wie der geldgierige Mensch.
    Dass es gar keinen Sinn macht, lauter Chancenlosen
    das Existieren zu retten, spielt keine Rolle. „Geretteten“
    von heute bleibt morgen nichts anderes übrig, als dann
    nach Europa zu flüchten…

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    • Danke für den Kommentar!
      Ich selbst hatte Malaria tertiana und habe es mit MMS innerhalb von 36 Stunden wegbekommen.
      Seit diesen Tag ist bei mir MMS Standard in der Hausapotheke, weil es gegen sehr viel Krankheiten hilft.

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  2. Nun so sensationel und neu ist das nicht ! In der chinesischen Naturmedizin ist es heute noch üblich, Urin, Stuhl und Körperausdünstungen zu „erschnüffeln“ und so Krankheiten zu erkennen. Auch in unseren Breiten war das einst üblich.
    Als Kind war ich noch bei so einer „Kräutermuhme“ . Zu der gingen die Mütter , wenn der Kinderarzt nicht weiter wußte ! 😏 😆

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    • Stimmt !
      … angeblich sollen z.B. Krebspatienten „süßlich“ riechen !
      Aber nicht so, dass man es auf Anhieb und im kulturell angelegten Mindestabstand von 0,5 m noch riechen könnte, man muss schon näher ran gehen oder am besten direkt die Haut erschnuppern. Das kann natürlich nur bei Menschen gelingen, die sich nicht mit Cremes, Deos und Parfümen markieren, und auch die Nase des „Schnüfflers“ keiner permanenten Irritation unterzogen wird. Nein, gebt euch keine Mühe, an sich selbst kann man es nicht erschnüffeln !
      Unsere Haustiere mit ihren Supernasen, sollen auch ein guter Indikator für div. Erkrankungen sein. Zum Beispiel wird berichtet, dass sich besonders Katzen gerne ausgiebiger als vorher bei Krebskranken aufhalten und den Körperkontakt suchen, noch bevor die Krankheit diagnostiziert werden konnte. Und auch Hunde zeigen ein verändertes Verhalten zu ihrem Besitzer, wenn dieser ein noch tief verborgenes Problem ausbrütet. Sie werden Fürsorglich und lassen Herrchen und Frauchen nur ungern allein.

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