Fake News

Medienkonzentration immer schlimmer – liest du eine, kennst du alle

medien-propaganda

Entwertung von ARD und ZDF

Die Medienvielfalt in Deutschland nimmt immer weiter ab, so eine jüngste Analyse zur bundesdeutschen Medienlandschaft der Gewerkschaft ver.di. Auch Medienforscher Horst Röper warnt vor dieser für die Unbhängigkeit der Presse bedrohlichen Entwicklung. Er schimpft „Von Vielfalt kann vielerorts nicht mehr die Rede sein.“
„Der Konzentrationsgrad auf dem Medienmarkt nimmt weiter zu, und das nicht nur im Zeitungsbereich“, so ver.di am Dienstag dieser Woche.

Die für den Medienmassenmarkt zuständige Dienstleistungsgewerkschaft veröffentlicht vierteljährlich ihre Analysen.  Die Ergebnisse resultieren aus der Auswertung von Tageszeitungen, Fachzeitschriften, Informationsdiensten, Verbandspublikationen und Internetseiten.  

 Eine Einschätzung von Journalist Tilo Gräser zum aktuellen Quartalsbericht 2/2018, der unter anderem belegen kann, dass in der Telekombranche mit der geplanten Fusion von Unitymedia mit Kabel Deutschland „ein neues gefährliches Monopol“ entwickelt.

Gräser sagt, dass bei den privatwirtschaftlichen Medienkonzernen  der Analyse zufolge, mit den großen Playern am deutschen Medienmarkt, Bertelsmann, ProSiebenSat.1 und Axel Springer, die drei größten im ersten Quartal 2018, leichte Zuwächse erzielen konnten. Die Konzerne würden dennoch Mitarbeitende entlassen. Im zweiten Quartal 2018 wurden laut dem Bericht 35 Übernahmen, Beteiligungen und Gründungen von Gemeinschaftsunternehmen öffentlich, an denen deutsche Medienunternehmen beteiligt waren. Zu den bedeutenderen Deals werden der Mehrheitserwerb beim brasilianischen „Affero Lab“ durch Bertelsmann oder die Übernahme des „Bonner Generalanzeigers“ durch die „Rheinische Post“ und der „Wetzlarer Zeitung“ durch die VG Rhein-Main gezählt.

Konzentrationsschub beobachtet

Bei den Zeitungen habe es einen „deutlichen Schub“ an Konzentration gegeben, so die Analyse. Neben den neuen Übernahmen wird unter anderem erwähnt, dass sich die „Heilbronner Stimme“ seit Anfang Mai Artikel, Themenpakete und ganze Seiten vom „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (RND) der Verlagsgruppe Madsack aus Hannover liefern lässt. Wenig später habe die DuMont Mediengruppe angekündigt, dass sie ihre Hauptstadtredaktion in Berlin auflösen und stattdessen gemeinsam mit Madsack eine Redaktion für Politik und Wirtschaft gründen wird. An dieser RND Berlin GmbH wird Madsack 75 Prozent halten und DuMont 25 Prozent.

„Mit diesem Deal erreicht der Trend zur Zentralisierung der Zeitungsredaktionen eine neue Stufe.“ Laut ver.di werden die 17 Redakteure der bisherigen „DuMont Redaktionsgemeinschaft“ („Kölner Stadt-Anzeiger“, „Berliner Zeitung“ u. a., auch für „Frankfurter Rundschau“) in Berlin entlassen und können sich beim RND bewerben. „Dort sollen acht neue Stellen geschaffen werden.“

Einheitsbrei erzeugt

„Die Pressekonzentration in Deutschland wächst rasant“, hatte der Medienforscher Horst Röper bereits im Mai festgestellt. „Die Anzahl der Zeitungsübernahmen war in den letzten Jahren besonders hoch – allein die zehn führenden Verlagsgruppen haben ihren Anteil am Gesamtmarkt der Tagespresse auf 61,6 Prozent erhöht.“

Röper analysiert mit dem Dortmunder Formatt-Institut regelmäßig die Medienentwicklung. 2017 warnte er bereits vor „flächendeckend einheitlicher Berichterstattung“. Gegenüber dem Online-Fachdienst „meedia“ sagte der Forscher: „Wir müssen davon ausgehen, dass alle großen Verlagsgruppen miteinander reden.“

Die aktuelle ver.di-Analyse weist auf die ökonomischen Ursachen hin:

„Die Schrumpfung der Werbeerlöse bei den Tageszeitungen wird von einem unaufhaltsamen Rückgang der Auflagen begleitet.“ Seit Anfang der 1990er Jahre gebe es einen „kontinuierlichen Trend nach unten. Am stärksten sind die Verluste bei den Boulevardblättern (Kaufzeitungen).“

Auch Medienforscher Röper hatte darauf aufmerksam gemacht: „Maßgeblich für diese Konzentrationsentwicklung sind ökonomische Rahmenbedingungen der Branche. Der Werbemarkt spült deutlich weniger Einnahmen in die Kassen der Verlage; der Auflagenverlust hält an.“

Der ver.di-Bericht enthält auch eine Rangliste der zehn größten Medienunternehmen in der Bundesrepublik anhand der Zahlen von 2016 und 2017. Dazu gehören Bertelsmann, ProSiebenSat.1 Media, Axel Springer, Hubert Burda Media, Bauer Media Group, Sky Deutschland, Funke-/WAZ-Gruppe, VG von Holtzbrinck, Südwestdeutsche Medienholding und der Deutsche Sparkassenverlag. Spitzenreiter Bertelsmann habe für das erste Quartal 2018 den „höchsten Quartalsumsatz seit zehn Jahren“ gemeldet. Mehrere Großverlage hätten Pläne für gemeinsame Vermarktungs- und Vertriebsallianzen.

Reichtum entscheidend

Der Dortmunder Medienforscher Röper stellte in seiner Analyse im Mai fest: „Mit der ökonomischen Konzentration steigt auch die publizistische Konzentration. In Bezug auf die lokale Berichterstattung wächst die Zahl der Monopolgebiete. Die Anzahl von Zeitungsredaktionen, die Inhalte selbst erstellen, schwindet. Von Vielfalt kann vielerorts nicht mehr die Rede sein. Die Politik hat bislang auf die marktgetriebenen Vielfaltsverluste nicht reagiert.“

Wie Medien uns mit Breaking News regieren – Buchpremiere
Die gesellschaftlichen Folgen sind seit langem bekannt und wurden unter anderem bereits 1965 von dem Hamburger Publizisten Paul Sethe in einem Leserbrief an das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ beschrieben: „Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten. Frei ist, wer reich ist. Das Verhängnis besteht darin, dass die Besitzer der Zeitungen den Redakteuren immer weniger Freiheit lassen, dass sie ihnen immer mehr ihren Willen aufzwingen.“

ARD und ZDF entwertet

Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sind ein bundesdeutsches Modell, das als solches angesichts der Konzentrationsprozesse im Medienbereich wichtig ist. Doch sie geraten in letzter Zeit zunehmend unter Druck, wie der ver.di-Bericht zeigt: „Für die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten war die jüngste Vergangenheit turbulent.“ Dazu gehört die anhaltende Debatte um deren Finanzierung durch den sogenannten Rundfunkbeitrag.

ARD und ZDF sehen sich laut ver.di mit Sparforderungen konfrontiert. Diese kommen vor allem von den zuständigen Regierungen der Bundesländer. Aber auch die Zeitungsverlage und ihre Verbände nehmen die Sender ins Visier und wollen deren Online-Aktivitäten einschränken. „Zudem entwickelt sich die europäische politische Großwetterlage für sie eher ungünstig.“ Im europäischen Umfeld, aber auch in Deutschland, werde die Existenzberechtigung eines gebührenfinanzierten öffentlichen Rundfunks infrage gestellt.

„Hierzulande vertritt die AfD derartige Forderungen. In Österreich tritt die Regierungspartei FPÖ für die Abschaffung des ORF ein. Im März 2018 ist in Dänemark die Finanzierungsbasis des öffentlichen Rundfunks DR von Gebühren- auf Steuerfinanzierung umgestellt worden. Gleichzeitig soll das Budget um ein Fünftel gekürzt werden. Ähnliche Beschlüsse wurden im Juni 2018 in Frankreich gefasst. In der Schweiz wiederum ist Ende Februar 2018 ein Volksentscheid mit der Forderungen nach Beendigung der Gebührenfinanzierung der SRG erstaunlich klar abgelehnt worden.“

 

Tilo Gräser, Erstveröffentlicht auf sputniknews

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17 replies »

  1. Noch eine interessante „Ergänzung“ nicht von mir sondern von einem Nick 0Slm2012″ aus PiNews

    Wenn man sich auskennt mit dem linken Mainstream und seinen Motiven, von extremistisch bis liberal, weiß man, dass der im Grunde durch und durch totalitäre „Antifaschismus“, mit dem unser Land im Würgegriff gehalten wird, den Antisemitismus, den Holocaust und „Auschwitz“ nur taktisch und strategisch benutzt.

    Das sieht man schon daran, dass einerseits der Holocaust zum „singulären Ereignis“ erklärt wird, soweit „es“ politisch opportun ist, auf der anderen Seite vom „serbischen Holocaust“ gehetzt wurde/wird (SPD, Grüne) – weil Muslime im Jugoslawien-Konflikt die „Opfer“ waren. Ausgerechnet!

    Sowohl in der DDR mit ihrem „antifaschistischen Schutzwall“, der verhindern sollte, dass die Menschen den selbsternannten „Arbeiter- und Bauernstaat“ verließen, wie in Westdeutschland und Westberlin durch die 68er mit ihrer Kulturrevolution und ihren nachfolgenden totalitären K-Gruppen und Terrororganisationen, die in vornehmlich in den Grünen aufgingen, galten Juden nie als Hauptopfer des National-Sozialismus, die sie waren! Sondern zumeist als „bürgerliche“ und „kleinbürgerliche“ Elemente, im Gegensatz zu den „Heroen“ eines revolutionären „Antifaschismus“, zu denen auch ein Erich Honecker und sogar noch eine Ulrike Meinhof verklärt wurden!

    Konsequenterweise richtete sich der linksradikale „Antifaschismus“ der Einheits-Sozialisten in der Zone wie der Gefühls-Sozialisten im Westen auch immer gegen den „Faschismus“ und „Rassismus“ Israels!

    „Sowohl die Zeitungen der Palästinakomitees (mit ihren so martialischen Titeln wie Die Front oder Die Revolution) wie die Zentralorgane der K-Gruppen der 70er Jahre bezeugen, daß … ein ebenso bedingungs- und wie besinnungsloser Antizionismus zur Grundausstattung einer sich revolutionär dünkenden ‚linken Identität‘ gehört. Selbst als sich 1976 die Ungeheuerlichkeit der Selektion der jüdischen (und nicht nur der israelischen) Fluggäste während der Entführung eines Verkehrsflugzeugs nach Entebbe durch ein Kommando der palästinensischen PFLP und zwei Angehörige der bundesdeutschen Revolutionären Zellen mit dem Ziel der Freipressung von inhaftierten Palästinensern ereignete, reagierten weite Teile der Linken mit Ignoranz und Gleichgültigkeit – während z. B. die KPD*) ‚dem Ministerpräsidenten von Uganda, seiner Exzellenz Idi Amin … uneingeschränkte Solidarität‘ ausdrückte und ihm ‚unser tiefempfundenes Mitleid‘ versicherte (Rote Fahne, nach Broder 1984, 22)…“ Thomas Haury, ZUR LOGIK DES BUNDESDEUTSCHEN ANTIZIONISMUS in: Léon Poliakov, VOM ANTIZIONISMUS ZUM ANTISEMITISMUS
    *) Die (Mao-)KPD ging wie der KBW und der KB so gut wie komplett in den Grünen auf!

    Bei aller „Israelsolidarität“, die das offizielle Merkill-„Deutschland“ einschließlich seiner rot-grünen Schmutzopposition scheinheilig betont, wird – und das nicht nur von Linksextremisten – unentwegt Israel kritisiert. Wegen seiner Besatzungspolitik, seiner Siedlungspolitik – und jetzt wegen seiner Definition als jüdischer Staat mit hebräischer Amtssprache.

    Die vorrangige Beschäftigung des linken Gut- und Bösmenschentums mit Israel hatte immer schon etwas von einer Obsession, auch wenn die „Kritik“ an Israel, das in einem ständigen Überlebenskampf steht – wir inzwischen auch im Übrigen! – von „gemäßigten“ Linken scheinheilig als „solidarisch“ verdealt wird.

    Regelmäßig wird von „deutschen Politikern“ und der EUdSSR-Nomenklatura, sogar in Israel gegenüber seinen Regierungsvertretern, die „jüdische Siedlungspolitik“ thematisiert, während gleichzeitig die Länder Westeuropas seit Jahrzehnten mit muslimischen Unterschichten geflutet werden, die unsere Länder als Beute und unsere Menschen als Opfer auffassen. Ganz in dschihadistischer Tradition…

    Das hat nicht nur in Deutschland dazu geführt, dass seit der Hitler-Bewegung (die Geschichte ist) das größte Kollektiv von Judenhassern „heimisch“ gemacht und ausgewildert wird.
    Inzwischen verlassen Tausende von Juden Frankreich, weil sie in einer Art Vorstufe zu einem ISlamischen Staat, wie von Houellebecq in seinem Roman „Unterwerfung“ beschrieben, nicht mehr sicher sind!

    „Der Antisemitismus in Frankreich, der zu großen Teilen aus muslimischen Gemeinschaften kommt, hat Tausende von französischen Juden gezwungen, ihre Heimat zu verlassen und nach Israel auszuwandern. Tatsächlich sind in den ersten zwölf Monaten nach der der brutalen Ermordung von vier Juden in dem koscheren Supermarkt Hyper Cacher im Januar 2015 achttausend ausgereist. Viele französische Juden verbringen ihre Nachmittage auf dem Unabhängigkeitsplatz Netanja bei Chez Claude oder einem der anderen Cafés mit wachsender frankofoner Klientel. Ich weiß von keiner anderen religiösen Minderheit oder ethnischen Gruppe, die aus einem westeuropäischen Land flüchtet. Darüber hinaus schwimmen die französischen Juden gegen den Strom, indem sie aus dem Westen in die unruhigste und gefährlichste Region der Welt ziehen. Das tun sie nur aus einem Grund: Sie fühlen sich in Israel sicherer als in Paris, Toulouse, Marseille oder Nizza. So sind die Zustände im heutigen Frankreich.“ Daniel Silva, DIE ATTENTÄTERIN (Nachwort), New York 2016

    Bei dem leider nicht „singulären Ereignis“ im Bonner Hofgarten sahen die politisch korrekt vergatterten und multikulturell geschulten und „sensibilisierten“ Polizeibeamten in dem jüdischen Professor aus den USA einen „Biodeutschen“, der ein „muslimisches (südländisches) Opfer verfolgt“ – Merke(l): Muslime sind im Zweifelsfall immer Opfer! -, so dass sie ohne viel zu überlegen (= System Merkill!), einfach mal schnell „zugegriffen“ haben.
    In jedem Fall schneller als in der Regel bei orientalischen Grabschern, Vergewaltigern, Messerstechern…

    Der Professor aus Amiland hat recht, wenn er unterstellt, dass er nur weil er Jude und Ami ist, eine Beschwerde einreichen konnte und andererseits um eine Anzeige herumgekommen ist – nicht nur wegen „Widerstands gegen die Staatsgewalt“, sondern wohl auch wegen „ausländerfeindlicher Tätlichkeit“ oder so – womöglich unter Einbeziehung des Staatsschutzes!?

    Dass eine „palästinensische“ Fachkraft für Attacken mit und ohne Messer und als Intensiv- oder Mehrfachtäter hierzulande vor Gericht oder gar im Knast landen wird, sollte man im System Merkill nicht ernsthaft glauben.

    Da wird wohl eher noch der jüdische Professor aus Amiland eingebuchtet, neu etablierte „Antisemitismusbeauftragte“ hin oder her!

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    • Ausgerechnet der Mossad-Propaganda Blog pi-news (pro amerikanisch, pro israelisch) muss für pro-Israel und pro Zion-Propaganda herhalten:

      »Wir tragen Jerusalem alle in unserem Blut, in unseren Genen. Wir alle leben und atmen Jerusalem. Wir sprechen Jerusalem, wir träumen Jerusalem. Einfach, weil die Werte des alten Israels zu den Werten des Westens geworden sind. Wir alle sind Israel und Israel ist in uns allen.“
      Geert Wilders

      „Der Weg eines (erfolgreichen) Verlegers führt über Jerusalem nach Berlin!“ –
      Axel Springer, der mit Hilfe von 7 Mio DM der CIA (der verlängerte Arm der Bnai Brith und des Council of Foreign Relations) das Massenblatt ‚Blöd Bild‘ aus der Taufe hob.

      Seit den Anschlägen vom 11. September 2001, also der Zeit, als der Westen noch auf der Suche nach einem neuen Feindbild war, erscheinen immer mehr Seiten im Weltnetz, die sich gegen den Islam richten. Mit der sich ständig wiederholenden Botschaft, der Islam stelle für Israel und Europa gleichermaßen eine Bedrohung dar, wird die Schlußfolgerung gezogen, Israel sei der natürliche Verbündete Europas und würde daher eine »moderne europäische Rechte«, die sich gegen die Islamisierung Europas wende, unterstützen.

      Allen voran wird diese Linie beim Nachrichtenportal Politcally Incorrect (PI) zur Schau gestellt, das sich selbst als »proamerikanisch, proisraelisch und gegen die Islamisierung Europas« verortet. Die auf ihr geschalteten Werbeanzeigen sprechen für sich; hierunter finden sich einschlägige Bücher zum Thema Islam, die Wochenzeitung Junge Freiheit, Die Konservativen e.V., Patrik Brinkmann und die extremistische Jüdische Verteidigungsliga.

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      • Nachtrag:

        Politicus, beschäftigen Sie sich mal mit Haim Saban, der Mann, der Angela Merkel in den 90ern durch mediale Propaganda als Bundeskanzlerin installierte!!

        Rangierten die Publikationsmittel jedweder Art seit der Kapitulation Deutschlands am 8. Mai 1945 mit an erster Stelle bei den Etablierungs- und Umerziehungsmaßnahmen der Besatzungsmächte, so konnten sie auch nach Beendigung der Besatzungszeit bis zur Sunde reibungslos für die Interessen der Sieger von 1945 weiterhin eingesetzt werden.

        In der Publizistik kursierte seit Jahren die Nachricht von einem geheimen Zusatzabkommen zum Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland mit dem Passus, demzufolge die Medienhoheit bis zum Jahr 2009 bei den Alliierten verbleibe. […]

        Wenn schon vor Jahrzehnten DER SPIEGEL bestätigt hatte, dass die internationale Medienwelt von circa 50 Personen gesteuert werde, und seitdem der Zentralisierungsprozess sich fortgesetzt hat, braucht es keiner Geheimverträge mehr, um die Medien- und damit Meinungsmonopole im Sinne der Mächtigsten zu gewährleisten.

        Zudem stehen stehen den internationalen Geheimdiensten und „Bündnisregierungen“ auf der einen Seite ungeahnte Beeinflussungs- und Subventionsmöglichkeiten und auf der anderen Seite Abstrafungsreglemente für „Uncorrecte“ (Fake-News) zur Verfügung. Ergebnis ist die allerorts vernehmliche Einheitsmeinung in allen wesentlichen Politikbereichen. […]

        Sind zwar, wie in der Wirtschaft überhaupt, vielfältigste Firmenverschachtelungen, Anteilsgewichte, private Mitbestimmungsrechte, Abhängigkeiten von Parteien, Organisationen und einflußreiche „Ratgeber“ aller Art verschleiert oder geheim, so hat im Jahr 2003 ein privater Medienzar nicht nur besondere Schlagzeilen in der Bundesrepublik Deutschland gemacht, sondern das gesamte Mediensystem in die öffentliche Auseinandersetzung einbezogen: Haim Saban. (Quelle: Historische Tatsachen, Nr. 94 ‚Tätervolk?)

        Haim Saban wurde 1944 als Sohn eines jüdischen Basarhändlers in Ägypten geboren. Er verzog in den früheren Jahren nach ISrael, dann nach Frankreich, danach in die USA und hat nach Pressemeldungen erhebliche Schulden hinterlassen. Geld verdiente er zunächst ohne Erfolg als Musikant und Veranstaltungsmanager.

        Die Vermarktung von Trickfiguren im Showgeschäft veränderten seine Situation. Von erneuter Pleite ist die Rede. 2,4 Millarden Dollar sollen gefehlt haben. Immer wieder erstaunlich, wie Leute Kredite in solcher Höhe halten. „Man“ hält eben zusammen. Haim Saban wurde wieder gerettet.

        Chefmanager des DISBEY-Konzerns, Michael Fisner kaufte Sabans Firma und legte noch einen gewaltigen Batzen zu. Der Glaubensfreund erhielt eine neue Chance. Die neue Saban-Firm „Capital Group“ mit 30 Finanz- und Wirtschaftsprofis brachte trotz wiederum hauptsächlich fremder Gelder Aufschwung. Mehr und mehr Türen zur Film- und Finanzwelt wurden für ihn geöffnet. Zu US-Präsident Clinton unterhielt er ebenso gut Beziehungen wie zu Israels Ministerpräsident Scharon.

        Der israelische Geheimdienst Mossad scheint seit langem zu dirigieren. Das beflügelte auch den bayrischen Ministerpräsidenten Stoiber und Bundeskanzler Schröder, ihm behilflich zu sein, die 6 TV-Privatsender Pro-Sieben, Sat1, media AG mit einem Anteil von 40% der bundesdeutschen Privatfernseh-Sender zu übergeben. (WO BLIEB DAS KARTELLAMT?)

        Er selbst gab zu, dass ihm dieser Einbruch in die deutsche Medienlandschaft gelingen konnte, zumal solches in anderen Ländern gar nicht möglich ist. George W. Bush hatte sich ebenfalls persönlich für ihn eingesetzt.

        Hat es etwa beim 2 + 4 Vertrag von 1990, der die Teilvereinigung Deutschlands völkerrechtlich absegnet, einen analogen geheimen Anhang, Zusatz oder Schriftwechsel über die Medienhoheit gegeben, der es bestimmten Besatzungsmächten zulässt, Rechte über Deutschland zu erlangen?
        Haim Saban besitzt heute die amerikanische und israelische Staatsbürgerschaft.

        Auch DER SPIEGEL macht keinen Hehl daraus, dass sich knapp die Hälfte der deutschen Medienlandschaft in den Händen des amerikanisch-israelischen Milliardärs befinden.

        Im August 2003 gehörte er zu den einflussreichsten Personen in der deutschen Medienlandschaft.

        Im Dezember 2006 verkauften Saban und die Investoren um ihn herum mit hohem Gewinn die Anteile an der ProSiebenSat.1 Media AG an ein Konsortium von Permira und KKR. Seitdem ist die ProSiebenSat.1 Media AG in den Händen von London und den USA.

        Zudem erwarb Haim Saban (in einem Konsortium) im Juni 2006 das Medienunternehmen Univision, ein spanischsprachiger Fernsehsender.

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        • O-Ton: Martin Schulz, SPD, ehem. Kanzlerkandidat

          “For me, the new Germany exists only in order to ensure the existence of the State of Israel and the Jewish people.”

          (Für mich leitet sich die Daseinsberechtigung des neuen Deutschlands nur davon ab, die Existenz des Staates Israel und seiner Menschen sicher zu stellen)

          Diesen Satz muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Und so eine miese anti-deutsche Type und entlarvten Hochverräter will die alte Tante SPD als Kanzlerkandidaten pushen?

          Weit haben wir’s gebracht.

          Haaretz: Avraham Burg – Say a big ‚thank vou‘ to Martin Schulz

          http://www.haaretz.com/misc/iphone-article/.premium-1.574332

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    • Außer einigen Gutmenschen und so Bezahlpolitikern
      ist es den Deutschen ziemlich egal, ob da überhaupt
      noch ein Jude in Europa wohnt. Das war ja auch der
      EIGENTLICHE Grund, warum Israels Gründung von
      den meisten Staaten stillschweigend geduldet wurde.
      Wenn denen das politische Klima hier so nicht gefällt,
      niemand hält sie auf, wenn sie gehen wollten. Je eher,
      desto besser. Und nie vergessen, nie wiederkommen…

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      • @Marcus
        Und nie vergessen, nie wiederkommen…
        ———–

        Man braucht sie so nötig wie einen Forunkel am Hintern, aber sie kommen immer wieder!

        Im Mittelalter sind sie aus über 100 Ländern rausgeflogen und schwupps waren sie wieder durch die Hintertür da. DAS war schon dem ollen Luther aufgefallen, der zwar kein Freund des ‚ewigen Opfervolks‘ war, aber erstaunlich milde mit ihnen bei der Übersetzung des Tanachs (AT) umgegangen ist.

        Warum pflegen die Diaspora Juden nur eine platonische Liebe zu Israel, machen aber keinerlei Anstalten dorthin zu ziehen, obwohl sie dort dringend gebraucht werden (Zwecks der Realisierung von Groß-Israel).

        Warum das so ist, wird von einer alten Dame offen ausgesprochen:

        Zionistin bestätigt: „Juden arbeiten nicht, sie bekommen Geld durch Zinsen“

        „Wir werden unser Land und unser Volk niemals aufgeben. Juden lieben das Geld. Juden sind Gauner. Dort (in der Diaspora) machen sie Geld ohne zu arbeiten. Durch Zinsen machen sie Geld und verkaufen Alkohol und machen krumme Geschäfte (monkey Business). Ich bin eine echte Jüdin. Mich macht Geld nicht blind, nichts macht mich blind.“

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        • P.S.

          Marcus: Im übrigen ist die alte Dame eine Zionistin aus ‚altem Schrot und Korn‘, ganz so, wie sie sich der unverbesserliche Idealist, Theodor Herzl, gewünscht hatte. Abreitsam, genügsam, fleißig und idealistisch, vom Pioniergeist beflügelt.
          Kein Vergleich zu dem, was sich heute ‚Zionisten‘ schimpft.
          Der olle Theodor würde sich im Grab umdrehen, wenn er wüsste, wie man heutzutage seine idealistische Idee pervertiert hat.

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        • Und das ist die andere Seite des Zionismus, die nicht verschwiegen werden sollte:

          1) „Da die Juden das am höchsten gebildete Volk der Erde sind, haben sie ein Recht, sich den Rest der Menschheit zu unterwerfen und Herren über die ganze Erde zu sein“ (S. 99).

          2)„Es kommt nicht von ungefähr, dass das Judentum den Marxismus gebar, und es ist kein Zufall, dass die Juden bereitwillig den Marxismus übernommen haben; all dies geschah im absoluten Einklang mit dem Fortschritt des Judentums und der Juden“ (S. 148).

          Der jüdische Führer Rabbi Harry Waton 1939 in seinem Buch „A Program for the Jews and An Answer to All Anti-Semites; A Program for Humanity“ (Ein Programm für die Juden und eine Antwort an alle Antisemiten; ein Programm für die Menschheit) formulierte.
          Rabbi Harry Waton’s Program, with introductory commentary by Peter Myers and a new article Communism and Jewish Politics appended on December 18, 2002. Peter Myers, Canberra, Australia

          Findet man im Internet als kostenlose pdf-Datei.

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        • Juden in Europa? Au Backe.

          „Ihr [Juden] aber seid meine Schafe, die Schafe meiner Weide, Menschen seid ihr, ihr heißt Menschen, nicht aber heißen die weltlichen Völker Menschen, sondern Vieh.“ (Baba mezia 114b)

          „Ihr [Juden] habt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters Gelüste wollt ihr tun.
          Der ist ein Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm.
          Wenn er Lügen redet, so spricht er aus dem Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge.“ (Joh 8,44)

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  2. In einem Land, in dem ein Höchstgericht dümmlich begründete regimeschmeichelnde Entscheidungen als Urteil im Namen des Volkes aber diametral zu den Interessen des Volkes verkauft, dasselbe Regime ihm genehme und offenbar hörige Presse mit Millionenbeträgen an Inseratenkosten sponsort, ist Wahrheit ein Zufallsprodukt.
    Journaillisten müssen als Einstellungsvoraussetzung weder Anstand noch Charakter besitzen. Wie Politiker auch.

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  3. Was man bei dem Thema nicht vergessen darf, sind die Nachgrichtenagenturen.
    „Nachrichtenagenturen stehen selten im Blickpunkt des öffentlichen Interesses. Dennoch sind sie eine der einflussreichsten und gleichzeitig eine der am wenigsten bekannten Mediengattungen. Sie sind Schlüsselinstitutionen mit substanzieller Bedeutung für jedes Mediensystem. Sie sind das unsichtbare Nervenzentrum, das alle Teile dieses Systems verbindet.“
    Siehe:

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  4. Bauer, Burda, Bertelsmann oder ja VG. Holtzbrinck
    standen doch immer für das Gegenteil von Qualität.
    Öffentliches Fernsehen und noch mehr das Radio
    sind gar schon länger zum Abgewöhnen gewesen,
    das Private Fernsehen lädt ja allenfalls noch zum
    Abschalten ein. Kann mittelfristig auch alles weg….
    Das RND ist eine geniale Erfindung. Nur ein paar
    Journalisten Hanseln schmieren da überregionale
    Nachrichten zusammen, nur der Lokalteil hat noch
    eigenständigen Charakter, ist meist nie lesenswert.
    Statt um den Inhalt muss man sich eher Sorgen um
    die Zustellung machen, denn bezahlt wird nicht pro
    Zeitung, sondern nach im Laufschritt absolvierten
    Wegstrecken. Alles Übrige buttert der Zusteller zu.
    45 Minuten bezahlt, aber stundenlang unterwegs
    ist im ländlichen Bereich auch keine Seltenheit….

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  5. Und der größte Killer der Vielfalt und Unabhängigkeit
    ist Ver.di selbst. Denn mittlerweile fliegen nun ziemlich
    viele raus, weil Tarif Arbeit viel zu teuer ist, Dabei alte
    Druckereibetriebe komplett geschlossen , so schnell
    wie möglich abgewickelt, und lieber der Druckbetrieb
    ohne Tarifbindung auf der grünen Wiese beauftragt.
    Funke und Madsack können das nun besonders gut….

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  6. Kacke, jetzt massakrieren sich die Krummnasen schon gegenseitig?

    Doch nein, so ist es nicht.
    Der Abschaum, der dort dem Mammon hinterher hechelt, lügt, betrügt und zum Kriege hetzt, ist noch weit niederträchtiger.
    Es sind nur die Speichellecker der Krummnasen aus den eigenen Reihen, die für eine Handvoll Schekel das eigene Volk auf die Schlachtbank treiben und das Blut in Strömen fließen lässt.

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