Politik

Aquarius: Wenn eine „humanitäre Politik“, humanitäre Errungenschaften wie die Seenotrettung in Frage stellt

Wenn eine „humanitäre Politik“, Selbstverständlichkeiten wie eine Seenotrettung, zukünftig in Frage stellt. Damals, als noch niemand Vokabeln wie „humanitär“ missbrauchte, um menschlich zu denken und zu handeln

Schlepperboot Aquarius

„Aquarius“ im April 2017 – APA/AFP/GIOVANNI ISOLINO

Seit Tagen irrt das Schlepperboot „Aquarius“ durch das Mittelmeer und sucht nach einem Hafen, der die Wirtschaftmigranten aufnehmen soll. Italien, Malta, Spanien, Frankreich und Großbritannien haben abgesagt. Noch vor Tagen tönte die sozialistische spanische Regierung von Verantwortung aus humanitären Gründen. Was die rechtsbürgerliche italienische Conte-Regierung nicht mehr bereit ist zuzulassen, die Unterstützung krimineller Schlepper, zu Lasten von ertrunkenen Glücksrittern aus Afrika, und natürlich auch zu Lasten der italienischen Bevölkerung, wollte eigentlich der rote Premier Pedro Sanchez übernehmen. Die Lüge des Sozialisten Sanchez war nur von kurzer Dauer.

Rom: Vier Tage nach der Abladung von 141 Migranten, wartet das Schiff „Aquarius“ weiter auf die Zuweisung eines sicheren Hafens. Die EU-Partner schieben sich gegenseitig die Verantwortung für die „Geretteten“ zu: Nach Italien, Malta, Spanien und Frankreich machte auch die britische Regierung klar, dass sie sich nicht in der Pflicht sieht, die Anlandung zu garantieren.

Merkel in Spanien

Auch der spanische Premier Pedro Sanchez (v.l.), lässt Bundeskanzlerin Angela Merkel im Migrantenregen stehen. Merkel mit Ehemann Joachim Sauer und Sanchez Ehefrau Maria…Foto: Laura LEON / POOL / AFP

Seenotrettung wird für das kriminelle Schleusergeschäft auf’s unwirkliche Spiel der Massenmigration gesetzt.

Früher einmal, ja da galten auf dem Meer wichtige Regeln. Eine davon stand niemals außer Frage: Das ein Kapitän zur Seenotrettung verpflichtet ist, wenn er über einen Notfall informiert wird. Die Situation, die die Besatzung des Schiffes „Aquarius“ abermals an diesem Wochenende anzettelte, um angeblich in Seenot geratene Menschen sicheren Häfen zu übergeben, könnte die Seenotrettung aus humanitären Gründen in der Zukunft bedrohen.

Davor warnte sogar Aloys Vimard von der Organisation Ärzte ohne Grenzen, die zusammen mit SOS Méditerranée auf der „Aquarius“ Migranten schleusen. Erst im Juni war das Schlepperboot mit 600 Wirtschaftsflüchtlingen in derselben Situation.

Das Beispiel der „Aquarius“ könnte manche Kapitäne künftig davon abhalten, Schiffbrüchige im Mittelmeer auf ihr Boot aufzunehmen. Wenn die Besatzung danach tagelang nach einem Hafen suchen muss, in dem angebliche Flüchtlinge an Land gehen dürfen, werden sie sich eine Rettungsaktion gründlich überlegen.

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10 replies »

  1. Die XXXL-Hose schaltet sich bestimmt noch ein; Ergebnis: nachts irgendwann in HH oder Bremerhaven anlanden. Die steht ja auf Neger!, siehe Obama………..

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  2. Alle Errungenschaften unserer Zivilisation werden durch massiven Missbrauch in Frage gestellt und dadurch vernichtet. Ob das das Kindergeld, die Arbeitslosenhilfe, die medizinische Versorgung oder auch die Seenotrettung ist, alles wird durch den linksgrünen Terror vernichtet.

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  3. Sehr interessantes Thema. Immer mehr Staaten verweigern sich diesem kriminellen Treiben. Was aber, wenn notfalls echte Seeleute, Fischer, Schiffsbesatzungen jeglicher Art in Seenot geraten? Woher soll man denn in Zukunft wissen, wen man da aus echter oder wissntlich herbeigeführter „Seenot“ rettet?? Und wie oben schon sehr treffend bemerkt : Niemand, absolut niemand nimmt dann in Zukunft noch Menschen auf hoher See in dieser Region auf, wenn er als Folge tage-oder wochenlang umherirrt und keinen Hafen findet, weil kein Land mehr bereit ist, Leute aufzunehmen, von denen sie nicht wissen, wer sie sind und wo sie herkommen. Die auf Anraten gewisser Kreise ihre Papiere, falls es je welche gab, weggeworfen oder ganz vernichtet haben. Die letztendlich mit etlichen Identitäten überall in Europa ihrer bereichernden Tätigkeit nachgehen. Die, noch bevor sie auch nur einen Fuß auf europäischen Boden setzen, schon sehr gut informiert sind, was sie wo alles bekommen. Nur ein Beispiel, welch ungeheurer Schaden hier wissentlich angerichtet wird. Solange es für jeden Bereicherer viel Geld für die „retter“ gibt, wird sich daran auch nichts ändern. Man folge dem Weg des Geldes, denn „irgendwer“ bezahlt das alles.

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    • Guten Tag, ich bin vollkommen Ihrer Meinung. Fast jede afrikanische Frau gebärt im Durchschnitt 4-8 Kinder. Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Die hauptsächlich jungen Männer, die aus ihrer Heimat flüchten, haben – und das ist ja bekannt – keinerlei Lebensperspektiven. Und dann nehmen sie selbstverständlich alle Lügengeschichten, die Ihnen über Europa erzählt werden (so eine Art Schlaraffenland) an. Man gibt ihnen Boote, wenn auch schlechte, und erklärt ihnen, daß sie ja eh gerettet werden und sie keine Angst haben müßten. Das ist kriminell ! Und die namentlich bekannten Seenotretter-Schiffe sind nicht etwa human, sondern tragen mit zur Instabilität Europas bei. Denn hier muß man viel weiter denken !!
      Afrika ist ein so großer Kontinent und die Bevölkerung kann innerhalb ihres Kontinents nach neuen Perspektiven suchen. Keiner kann mir erzählen, daß es nichts zu essen oder trinken oder ein Dach über den Kopf gibt. Was machen die Politiker dort ? Es sind in den vergangenen Jahren Unsummen an Entwicklungsgelder geflossen. Wo ist das Geld ?
      Langsam wächst mein Zorn.

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  4. Das Argument hinkt. – Wenn z. B. ein Schiff irgendwo auf irgendeinem Meer ein paar echte Schiffsbrüchige, deren Boot abgesoffen ist, aus dem Meer fischt, dann ist das Seenotrettung und die bleibt auch weiter bestehen.

    Auf die einfachste Lösung der Problematik kommen die alle nicht und wollen nicht darauf kommen. – Man kann den NGO-Schiffen mit ein paar Booten notfalls Treibstoff und Verpflegung für die Rückreise nach Lybien bringen ohne sie in den Hafen einlaufen zu lassen und dann sofortige Kehrtwende zurück nach Lybien.

    Wenn das konsequent durchgeführt wird, dann braucht es keine „Seenotrettung“ mehr vor der lybischen Küsten, die in Wahrheit ja keine wirkliche Seenotrettung ist.

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  5. Es muss die Frage gestellt werden aus welchem Grund jeweils die „Seenotrettung“ erfolgt ist. War jedes mal schlechtes Wetter die Ursache oder aus welchen Gründen gerieten die Wirtschaftsmigranten in Seenot ?
    Es ist eindeutig, dass Situationen bewusst herbei geführt werden, sei es aus Spritmangel oder überfüllten Booten.
    Und um etwas nachzuhelfen wird auch gerne mal ein Schlauchboot per Messer in akute Seenot versetzt. Ich sage jeder erwachsene Mensch der bei Sinnen ist, ist für seine Entscheidungen und Handlungen selbst verantwortlich.
    Wer sich bewusst in Gefahr begibt und dafür noch eine große Summe Geldes bezahlt kann keine andere Person für möglicher weise erlittenes Leid oder gar den Tod verantwortlich machen. Nicht die Europäer sind verantwortlich, sondern die Menschen selbst und ihre Schlepper sowie andere Nutznießer die das alles von Langerhand vorbereitet haben.

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  6. Der Kapitän des Schiffs gehört in ein Gefängnis und das Schiff an die Kette. Sofort. Und das Schiff darf erst wieder auslaufen, wenn sich die Eigner auch verpflichtet haben, Schiffbrüchige nur noch in den dafür zuständigen Hafen in Libyen zu bringen.
    Oder man versenkt das Schiff vor der lybischen Küste, auch wenn dabei einige Linksaktivisten im Meer landen. Besser ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende.
    Bis alle 300 Millionen Ausreisewillige jemals nach Europa gelangt wären, hätten diese in der Zwischenzeit auch geschätzt 500 Millionen Nachkommen gezeugt, die natürlich auch alle nach Europa wollten.

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