Politik

Italien: Salvini verbittet sich UN-Belehrungen in Migrantenkrise und erwägt Stop der Finanzierung

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Bundesinnenminister Horst Seehofer mit seinen Kollegen aus Österreich und Italien, Herbert Kickl und Matteo Salvini

Die UN ist eine verschwenderische und desinformierte internationale Organisation“

Der italienische Innenminister Matteo Salvini zieht es in Erwägung, Italiens Finanzierung für die Vereinten Nationen zu beenden. Anlaß sind die Vorwürfe der neuen UN-Kommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, die Italien Gewalt gegen Migranten vorwirft.

„Die UN sei eine Organisation die Milliarden Euro kostet und für die Italien Jahr für Jahr mit mehr als 100 Millionen Euro Beiträge leistet, und wir werden mit unseren Partnern abwägen müssen, ob wir diese 100 Millionen Euro auch weiterhin für eine Finanzierung der Verschwendung, Unterschlagung und Diebstahl bereitstellen können, “ so der italienische Innenminister Salvini.

Die ehemalige chilenische Präsidentin Michelle Bachelet hat sich ein Platz an der Spitze der internationalen Organisation (United Nations) gesichert und übernahm am 1. September ihre neue Rolle als sog. Hohe „Kommissarin für Menschenrechte“ in der UNO ein. Am Montag gab sie eine Erklärung ab, in der sie die italienische Regierung beschuldigte, den Schlepperbooten von Nichtregierungsorganisationen den Zutritt zu verweigern und warf der „politischen Haltung“ Italiens „verheerende Folgen“ vor.

Salvini hatte zuvor ein Verbot von Schleppersschiffen befürwortet, die italienische Häfen ansteuern und gesagt, dass die „Anlandung von Migranten“ gestoppt werden müsse und er weiterhin nicht bereit sei, über dieses Thema zu debattieren.“ Das gelte auch für Nicht-EU-Länder wie Albanien, Serbien und Montenegro.

Die „Hohe Kommissarin“ hatte am Montag in ihrer Rede angekündigt, dass die Vereinten Nationen beabsichtigen Beobachter nach Italien zu entsenden, um eine angeblich „gemeldete starke Zunahme von Gewalttaten und Rassismus gegen Migranten, sowie von Personen afrikanischer Abstammung und Roma“ bewerten zu wollen.

Als rasche Antwort ihrer befremdlichen Ausführungen wies Salvini Bachelet zurecht, und betonte, dass die Italiener keine „Lektionen“ von den Vereinten Nationen brauchen würden und riet der Organisation, „anderswo nach Rassismus zu suchen“.

Am Dienstag erinnerte das italienische Außenministerium die „Hohe Kommissarin“ daran, dass es für Italien im Laufe der Jahre viel Lob für die Bewältigung der europäischen Flüchtlingskrise und für die Bekämpfung von Schmugglernetzwerken in Libyen gab. Die italienischen Beamten ergänzten: „was der neuen Hochkommissarin zu verstehen geben sollte“, Italiens Engagement und seine Erfolgsbilanz zu begreifen.

Michelle_Bachelet

Bachelet ist seit dem 1. September 2018 sog. „Hohe Kommissarin für Menschenrechte“ der Vereinten Nationen. Eine Karriere wie im Bilderbuch. Erinnert die ehemalige chilenische Präsidentin an die deutsche Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, die Anfang der neunziger Jahre – völlig unbekannt -, schon kurz nach der Wiedervereinigung Deutschlands eine wichtige Rolle in der deutschen Politik einnahm, und nur wenige Jahre später auf den Stuhl der Bundeskanzlerin gehievt wurde. Michelle Bachelet selbst, war von 2006 bis 2010 und von 2014 bis 2018 Präsidentin von Chile und auch die erste Frau in diesem Amt. In der Zwischenzeit machte sie auch Karriere als Untergeneralsekretärin der Vereinten Nationen. (Executive Director) der UN-Frauen-Organisation UN Women.

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14 replies »

  1. Die finanzielle Unterstützung einstellen! Da würde ich voll zustimmen. Das sollte u.a. auch Österreich beschliessen. Die Dame empfinde ich als unverschämt.

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  2. Die Aussage zu Merkel stimmt so nicht. Anfang der Neunzigerjahre war sie zunächst Kohls als ‚Mädchen‘ sozusagen Praktikantin in der CDU. Kanzlerin ist sie erst 2005 geworden und ist es leider noch – hoffentlich nicht mehr lange…

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  3. Michelle und ihre Mutter flohen über Australien in die DDR.

    Lange vor dem Ende des Pinochet-Regimes kehrte sie 1979 in ihre Heimat zurück und trat der Sozialistischen Partei bei. Ihr Studium schloss sie an der Humboldt-Universität Berlin ab.

    Noch Fragen?

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      • Du meinst wohl Wissen und Inteligenz, denn Inteligenz bedeutet auch Wissen umzusetzen! Während Rachegedanmen und Geld- und Machtgier keinerlei Inteligenz. Und die Masse derjenigen die jetzt (noch) ja zu dem faulen Theater sagen, werden die ersten sein die nachherdagegen waren!

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  4. Es gäbe da eine einfache Lösung, man sollte die eingesammelten Migranten aufsammeln, und vor die Chilenische Küste verschiffen, dort mit ihren Schlauchbooten absetzen. Mal sehen wie lange die diese diffamierenden Behauptungen aufrecht halten würde?

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  5. Salvini ist in Italien mittlerweile beliebter als der Pädo Papst, das hat glaub seit Mussolini kein Politiker Italiens mehr geschafft. Das muss man schon anerkennen.

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  6. Bin gleicher Meinung mit Salvini. Dieser Mann macht alles richtig. Er wird sein Vorhaben auch durchziehen, ohne wenn und aber. Ich sags immer wieder, Frauen gehören nicht in die Regierung. Eine Unverschämtheit von dieser Frau. Italien erseuft seit 2014 unter der Migrantenflut. Die hat ja keine Ahnung.

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