Gesellschaft

Dokumentarfilm „A Swedish Elephant“ über Migrationsprobleme boykottiert

Die etablierten schwedischen Medien wollen nicht über den Film A Swedisch Elephant sprechen und das öffentlich-rechtliche Fernsehen in Schweden will ihn nicht zeigen. Dies obwohl mehrere der bekanntesten Autoren, Journalisten, Blogger und Wissenschaftler des Landes zu Wort kommen. Die Filmemacher entschieden sich, die Dokumentation auf Youtube zu publizieren und ab heute auch mit deutschen Untertiteln.


PRESS RELEASE 21 nov. 2018  von “ A Swedish Elephant“
A Swedish Elephant heißt der unabhängig produzierte lange Dokumentarfilm, der die politischen Spannungen und das polarisierte Diskussionsklima in Schweden schildert, wenn es um Migration und Integration geht, in der Folge der Flüchtlingskrise 2015.

Mehrere der einflussreichsten Meinungsmacher des Landes werden im Film interviewt, der diesen Sommer in einem Freilichtkino während der schwedischen Politikwoche auf Gotland Premiere hatte. Trotz der bekannten Mitwirkenden, haben die etablierten schwedischen Medien die Dokumentation mit keinem Wort erwähnt.

Nachdem das schwedische Fernsehen es ablehnte, den Film zu zeigen, entschieden sich die Macher, Richard Gardt und Göran Uhlin, ihr Werk frei auf Youtube zu publizieren, und zwar zehn Tage vor der Wahl. Der Film hatte schnell 200.000 Klicks, aber etwa 24 Stunden vor Wahlbeginn schloss Youtube die Dokumentation von ihrem Partnerprogramm aus, was zur Folge hatte, daß das Video keine Einnahmen über Werbung mehr generieren konnte und nicht mehr als Vorschlag auftauchte. Daraufhin ging die Zahl der Klicks kräftig zurück und bis heute haben ca. 300.000 Menschen den Film auf Youtube gesehen.

Um weiterhin Interesse zu generieren, möchten die Filmemacher nun versuchen, das deutschsprachige Publikum auf Youtube zu erreichen und lancieren deswegen heute den Film mit deutschen Untertiteln.


– Schweden und Deutschland sind die beiden Länder, die während der Flüchtlingskrise die größte Verantwortung übernommen haben und beide Länder haben seitdem mit ähnlichen Herausforderungen was die Integration und politische Spannungen zwischen unterschiedlichen Gruppen in der Gesellschaft angeht, zu kämpfen. Es gibt viele relevante Parallelen, in denen sich das deutsche Publikum wiederfinden kann. Mit deutschen Untertiteln hoffen wir, daß der Film ein neues Publikum erreicht, sagt Richard Gardt, einer der beiden Filmemacher.


Link zum Film auf Youtube

A Swedish Elephant at IMDb.com

Webbseite auf schwedisch

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10 replies »

  1. Wenn man 20+ Jahre alte Romane von Henning Mankell liest, wird man auf genau diese Zustände des vorauseilenden Gehorsams gegenüber poltisch unkorrekten Äußerungen geradezu gestoßen. Schon damals wurden Neger und Arabische Eindringlinge mit Samthandschuhen angefasst und der geneigt dumme Schwede auch wegen Lapalien heftig verknackt.

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  2. Ich bin jetzt nur mal so durch das Video gegangen. Bei Min. 2.24.30 wieder dieser Migrantentyp, der wieder die armen Migrantenkinder als Opfer darstellt – nee, sie können ja garnichts dafür, wenn sie kriminell werden, denn der Staat ist schuld, weil er ihnen nichts anbietet.

    Es gibt auch schwedische und europäische junge Menschen ohne Zukunftsperspektive – und nicht zuletzt wegen diesem Abschaum – und die werden trotzdem nicht kriminell.

    Also so weit ich das Video jetzt mal überflogen habe, äußern sich die Leute noch viel zu vorsichtig – keine/r traut sich, wie hier auch, wirklich zu sagen, was sie denken.

    Nein, ich will die garnicht integrieren. Wer wirklich integrierbar ist und sich integrieren und assimilieren will, der tut das von alleine aus eigener Kraft, benimmt sich anständig gegenüber den Einheimischen, sorgt für sich selbst und vermehrt sich nicht wie am Fließband mit dem Ziel der demographischen Eroberung des Gastlandes.

    Nein, ich will, dass die hier alle ‚rausfliegen – hochkant und schnellstens.

    Im Sommer hatte ich so eine Art verbale Vision und die lautete: Die werden alle brennen – vermutlich in der Hölle, wo sie herkommen.

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    • Serge Bokwanga darf sich so direkt ausdrücken. Er ist kein Deutscher, und darf als Kongolese das Menschenrecht, die freie Meinungsäußerung, für sich beanspruchen.

      UN-Menschenrechtskarta gilt nur eingeschränkt für Deutsche
      Artikel 19 der All­ge­meinen Erk­lärung der Men­schen­rechte schützt das Recht jedes Men­schen auf freie Mei­n­ungsäußerung ein­schließlich des Rechts, seine Mei­n­ung zu ver­bre­it­en und die Mei­n­un­gen ander­er zu hören. Damit ver­bi­etet Artikel 19 eine staatliche Zen­sur.

      Darüber hin­aus schützt Artikel 19 als Bestandteil der Mei­n­ungs­bil­dungs­frei­heit die Infor­ma­tions­frei­heit, das Recht zur Infor­ma­tion­sauf­nahme. Artikel 19 gewährleis­tet den Infor­ma­tion­szu­gang weltweit, ver­bi­etet also die Abschot­tung eines Staates etwa im Bere­ich der Infor­ma­tion­ssuche über das Inter­net. Artikel 19 gebi­etet dage­gen den Staat­en nicht, freien Zugang zu allen dem Staat vor­liegen­den Infor­ma­tio­nen zu gewähren.

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  3. Man darf aber doch Serge Bokwanga zitiern – oder nicht?!

    Wir können doch weitergeben, was er gesagt hat – wir haben es ja nicht gesagt, sondern nur SEINE Worte weitergegeben – und weil er es sagen darf, ist es logischerweise auch ok, SEINE Worte zu verbreiten.

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